Das Mainzer Gutenbergmuseum soll mit einem Anbau versehen werden. Die Hamburger dfz-Architekten haben in einem Architekturwettbewerb das Rennen gemacht. Viele Laien fragen sich allerdings zurecht, wie man einem solchen Entwurf den Zuschlag geben konnte. Ein grundlegendes Problem zahlreicher angeblich offener Architekturwettbewerbe in der Bundesrepublik! Wir haben uns in dieser Pressemitteilung mit dem Problem beschäftigt, wieso immer wieder solche „Brüche“ in Stadtbildern provoziert werden und wieso es nicht gelingt, harmonische Architektur zu schaffen.

Pressemitteilung des Vereins „Stadtbild Deutschland e.V.“ zur Konzeption des Erweiterungsbaues des Gutenberg-Museums, „bronzener Bücherturm“ der dfz-Architekten

Eine Antwort auf Architektur muss wehtun, sie muss provozieren! Tatsächlich? – Das Gutenberg-Museum in der Mainzer Innenstadt

  • Hubertus Müller Dipl.-Ing. Architekt / OStR Bildende Kunst a.D. sagt:

    „Ein Anbau, der sich inangenehmer Weise und unaufdringlich dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude anpasst und dieses durch seine architektonische Zurückhaltung besonders hervorhebt“… „in wunderbarem Kontrast stehen sich Alt- und Neubau gegenüber“… „der Bau fügt sich unaufdringlich in das Altbauensemble ein“…“eine kühne und angenehm erfrischende Konstruktion, deren Extravaganz sich neben dem Althausensemble unauffällig einfügt“…beliebig austauschbare Texte, auf die die politischen Entscheidungsträger immer wieder beim „Verkaufen“ der modernen Architektur hereinfallen, wollen sie sich doch, ohne etwas von der Materie zu verstehen, im selben Boot der „Architektur-Avantgarde“ sehen und nicht „rückwärtsgewandt“ erscheinen…aber genau das sind sie !

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