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In Gießen, welches bereits im 2. Weltkrieg und durch die Abrisswelle der 60er Jahre größte Schäden an seiner historisch gewachsenen Bausubstanz davongetragen hat, ist nun auch noch die neogotische, 1863 erbaute „alte Post“ vom Abriss bedroht, wenn sie nicht schnellstmöglich saniert wird. Eine lokale Bürgerinitiative kämpft dafür, wir versuchen, mit einem offenen Brief an die Oberbürgermeisterin, die Stadträte und sogar den hessischen Ministerpräsidenten auf die überregionale Problematik aufmerksam zu machen. Denn die Abrisswelle geht, wie wir alle wissen, bundesweit weiter.

Offener Brief Gießen (PDF)

Bildquelle: Von © Emha/Wikimedia Commons/CC-BY-SA-3.0, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16789836

Das Umfeld des Humboldt-Forums/Schlosses in Berlin soll als eine recht triste Steinwüste gestaltet werden, ohne viel Grün und ohne historischen Bezug. Hier geht es nicht nur um die „Wippe“, sondern um das komplette Umfeld.

Unser offener Brief an die Senatoren und den Oberbürgermeister versucht, Alternativen aufzuzeigen.

Umfeld des Humboldt-Forums

Bildnachweis: bbz Architekten. (www.competitionline.com/de/beitraege/62956)

Das Palais Kaskel-Oppenheim an der Dresdner Bürgerwiese, ein Werk Gottfried Sempers, soll, so hat es der Dresdner „Semper-Club“ vorgeschlagen, rekonstruiert werden. Stadtbild Deutschland unterstützt diesen Vorschlag aus städtebaulicher, kunst- und kulturhistorischer Sicht. Lesen Sie hier, warum dieses Gebäude für die sächsisch-jüdische Geschichte und für Dresdens Stadtbild so wichtig ist.

Dafür ist es zunächst notwendig, das Grundstück des Palais auf dem Bebauungsplan gesondert auszuweisen. Für diesen ersten Schritt setzen wir uns zusammen mit dem Semper-Club Dresdens in diesem Brief an die Verantwortlichen ein.

Wir bitten alle Stadtbildfreunde der Bundesrepublik, das Anliegen durch Verbreitung des Briefes oder durch persönliche Briefe an die Verantwortlichen zu unterstützen!

www.gottfriedsemperclub.de/

Brief des Vorstandes zum möglichen Wiederaufbau des Palais Oppenheim an der Bürgerwiese

Die Fassadenentwürfe Peter Kulkas zur geplanten „Lingnerstadt“ im Zentrum von Dresden sind mehr als dürftig und erinnern an den Charme früherer Plattenbauweise. Den Wenigsten ist bekannt, dass eine verbesserte, reicher gegliederte Fassade nur ca. 1 % Mehrkosten für den Investor bedeuten würde.

Unser Vereinsmitglied Daniel Hoffmann hat Kulkas Visualisierung aufgegriffen und bearbeitet, sodass sie nun den Prinzipien traditionellen Städtebaues mehr entspricht. Leider entspricht der Entwurf nun natürlich nicht mehr Kulkas spartanischen Vorstellungen von angeblich „moderner“ Architektur. Und wohl auch nicht den auf relativ nackte Schuhkartons fixierten Geschmack von Dresdens Chefplanerin Anja Heckmann.

Lesen Sie hier noch die dazugehörige Pressemitteilung: Pressemitteilung Lingnerstadt

Im Bündnis mit Stadtbild Dresden und Stadtbild Deutschland fällt die „Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden“ in einer gemeinsamen Pressemitteilung eine vernichtende und berechtigte Kritik über die Arbeit des bisherigen Dresdner Baubürgermeisters sowie die Arbeit des Stadtplanungsamtes.

Neue Bauqualität für Dresden (23.04.17)

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