Pressemitteilungen von Stadtbild Deutschland e.V.

Gemeinsame Pressemitteilung zu Dresden

Im Bündnis mit Stadtbild Dresden und Stadtbild Deutschland fällt die „Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden“ in einer gemeinsamen Pressemitteilung eine vernichtende und berechtigte Kritik über die Arbeit des bisherigen Dresdner Baubürgermeisters sowie die Arbeit des Stadtplanungsamtes.

Neue Bauqualität für Dresden (23.04.17)

Schlossschul-Anbau: Kritik an Karlsruher Entscheidung, Vorlage einer Rekonstruktionsplanung

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie unsere Pressemitteilung mit Anlage im Anhang. Für Fragen hierzu stehen wir Ihnen vor Ort sowie unser Bundespressesprecher Herr Manuel Reiprich (über manuel.reiprich@stadtbild-deutschland.org) gerne zur Verfügung.

Robin Cordier
Stadtbild Deutschland e.V.
Regionalverband Nordbaden

Anlage – Eigenentwurf 04.2017

PM Kritik an Karlsruher Entscheidung 04.2017

Die neue Bauakademie – so modern wie nötig, so original wie möglich: Gemeinsame Stellungnahme von Stadtbild Deutschland sowie vier Berliner Vereinen

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die für den Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie in Berlin nötigen Mittel bewilligt, sodass das seit ca. zwanzig Jahren geplante Projekt nun endlich angegangen werden kann. Doch die Debatte darüber, wie eine wiederaufgebaute Bauakademie architektonisch aussehen solle, hat im Moment eine fragwürdige Richtung eingeschlagen und scheint einen jahrzehntelangen Konsens verlassen zu wollen. Dies hat die Berliner Vereine „Forum Stadtbild Berlin”, “Förderverein Bauakademie”, “Berliner Historische Mitte e.V.” und die “Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin e.V.“ sowie „Stadtbild Deutschland e.V.“ dazu veranlasst, eine gemeinsame Stellungnahme zu verfassen. Wir begründen darin unsere Ansicht, wieso eine Bauakademie möglichst original rekonstruiert werden sollte und wie dies konkret aussehen kann.Damit wollen wir uns sachlich an der Debatte beteiligen, um Schaden von dem Projekt abzuwenden, damit es für die Stadt Berlin auch wirklich zu einem Erfolg wird.

Die neue Bauakademie

Foto von Jörg Zägel

Pressemitteilung Neustädter Markt (Dresden)

Die „Gesellschaft historischer Neumarkt Dresden“ (GHND) schlug vor einiger Zeit vor, auch den Neustädter Markt in Dresden weitgehend im Originalzustand zu rekonstruieren. In dieser Pressemitteilung, die auch an die Stadtratsfraktionen ging, erklären wir uns mit dieser Idee solidarisch und erläutern, wieso dieses Ziel für Dresden so wichtig ist.

Pressemitteilung Neustädter Markt

Offener Brief an die Essener Politik

Eine neue Bürgerinitiative setzt sich für die Aufwertung des Essener Stadtbildes in architektonischer Hinsicht ein. Krönung des Vorhabens soll der Wiederaufbau des 1964 abgerissenen Rathauses sein. Es wurde dem architektonischen Geist der Zeit entsprechend abgerissen, um einem neuen und vermeintlich modernerem Nachfolgebau Platz zu machen. Heute bedauern viele den übereilten Abriss des stadtbildprägenden Gebäudes und seine Wirkung auf die Stadtsilhouette.

Wir haben uns entschlossen, dieses begrüßenswerte Vorhaben gerne zu unterstützen. Daher wenden wir uns in einem offnenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger, sowie natürlich auch an die politischen und architektonischen Entscheidungsträger Essens.

Arbeiten wir gemeinsam an einem schöneren Essen.
Offener Brief an die Essener Politik

Offener Brief an die Dresdner Stadträte: Verbaut sich Dresden seine Zukunft?
Verbaut sich Dresden seine Zukunft? An vielen Stellen in Dresden, vor allem aber nahe seines kulturell bedeutenden Zentrums, entstehen immer mehr gesichtslose Neubauten, die weder regionaltypisch sind noch irgendeine architektonische Qualität haben. Schon ist mancherorts vom „Würfelhusten“ die Rede, an dem Dresden leide. Viele Kritiker sehen vor allem in der Arbeit des Stadtplanungsamtes die Hauptursache, welches von ungenügenden städtebaulichen Ansprüchen ausgehe.

Mit diesem offenen Brief an die Dresdner Stadträte wollen wir dazu Stellung beziehen und Ratschläge geben, mit welchen Maßnahmen die städtebauliche Qualität in Dresden in Zukunft verbessert werden kann.

Offener Brief an die Dresdner Stadträte: Verbaut sich Dresden seine Zukunft?

Pellerhaus-Debatte: Stellungnahme des Pressesprechers zu einseitiger Darstellung des offenen Briefes durch den BDA

Vor einigen Tagen ließ unser Verein den Nürnberger Stadträten einen offenen Brief zukommen, in dem wir uns für eine originale Pellerhausfassade stark machten. Leider wurde dieser Brief auf der gestrigen BDA-Veranstaltung im Pellerhaus sehr unsachlich dargestellt. Da dabei auch Fakten falsch paraphrasiert und bewertet wurden, sah sich unser Pressesprecher veranlasst, zu dieser Darstellung öffentlich Stellung zu beziehen. Leider war dies im Anschluss direkt im Plenum nicht mehr möglich, da die angekündigte Diskussionsrunde nicht stattfand.

Hier können Sie die Stellungnahme herunterladen:

Stellungnahme gegenüber BDA zu Pellerhaus

Museum Barberini ist „Gebäude des Jahres 2016“!

Wir haben uns nach intensiver Rücksprache mit unseren Mitgliedern dazu entschieden, das Museum Barberini in Potsdam zum „Gebäude des Jahres 2016“ zu wählen. Es ist eine vorbildliche Rekonstruktion des 1945 zerstörten und später abgerissenen „Palais Barberini“. Wir wollen damit zugleich das Engagement Hasso Plattners für die Rekonstruktion des Potsdamer Stadtschlosses ehren.

Am 23. Januar eröffnet das Barberini seine Pforten. Der Vorstand wünscht dem neuen Museum Barberini an dieser Stelle einen erfolgreichen Start!

Gebäude des Jahres 2016: Palais Barberini

Offener Brief an die politischen Repräsentanten Nürnbergs zur Debatte um eine Rekonstruktion der Fassade des Pellerhauses

Anbei der Offene Brief des Vereins zum Pellerhaus in Nürnberg.

Offener Brief Fassadenrekonstruktion Pellerhaus

Teil-Abriss der Schlossschule Durlach birgt Chance für einen neuen „Dienerbau“

Der Regionalverband Nordbaden von Stadtbild Deutschland e.V. spricht sich in einer Stellungnahme zum geplanten Abriss der drei Pavillon-Bauten der Durlacher Schlossschule und der projektierten, einförmigen Neubebauung gegen einen reinen, modernistischen Zweckbau aus. Stattdessen wirbt der Verein für den Wiederaufbau des 1964 abgerissenen, barocken Westflügels des Durlacher Schlosses, des sogenannten „Dienerbaus“ zur Korrektur des Stadtbildes.

Pressemitteilung von Stadtbild Deutschland e.V. für Wiederaufbau eines Karlsburg-Flügels

Ein historisches Pellerhaus für die Nürnberger Altstadt

Das historische Pellerhaus am Nürnberger Egidienplatz war ein Renaissance-Bau von Weltrang, bis es durch die Bombardierung Nürnbergs im Januar 1945 zusammen mit fast der kompletten Altstadt Nürnbergs vernichtet wurde. Obwohl rekonstruktionsfähig, wurde es im 50er Jahre Stil wiedererrichtet. Damals ein schwerer städtebaulicher Fehler, wie wir finden!

Nun gibt es die Chance, diesen Fehler zu korrigieren. Die Nürnberger „Altstadtfreunde“ rekonstruieren seit einigen Jahren mit sehr viel Hingabe und Spendenbereitschaft Schritt für Schritt den historischen Innenhof. Die heutige Fassade des Pellerhauses, 1957 erbaut, steht jedoch unter Denkmalschutz. Nun schlug Karl-Heinz Enderle, der Vorsitzende der „Altstadtfreunde“, vor, auch die Fassade originalgetreu zu rekonstruieren. Dagegen laufen nun aber die dortigen Denkmalpfleger und der BDA Sturm, zum Teil mit recht fragwürdiger Polemik. Ein trauriges Beispiel dafür, wie die Denkmalpflege einen kulturell ungleich wertvolleren Vorgängerbau zu verhindern versucht, wo sie doch an so vielen anderen Stellen, wo tatsächlich wertvolle Bausubstanz zu retten wäre, immer wieder versagt.

Hier dazu unsere Pressemitteilung vom 28.03.2016, die ein faires, positives Echo in der Presse fand.

Pressemitteilung des Vereins zum Vorschlag einer Rekonstruktion der historischen Pellerhaus-Fassade

Pressemitteilung Pellerhaus

Die schon längst nicht mehr moderne „moderne“ Architektur

In Bamberg will ein junger Architekt eine Baulücke schließen. Seinen Entwurf lobt er in höchsten Tönen und auch die Stadträte sind begeistert. Der Gestaltungsbeirat der Stadt  kann sich dagegen  mit diesem Entwurf  nicht so richtig anfreunden. Zu Recht, wie wir finden! Die nachfolgende Pressemitteilung unseres Vereins sollte den Gestaltungsbeirat der Stadt Bamberg darin bestärken, diesem „modernen“ Entwurf nicht die Zustimmung zu geben.

Entscheidend ist dabei folgende These: So zu bauen ist schon lange nicht mehr „modern“!

Pressemitteilung des Vereins „Stadtbild Deutschland e.V.“ zum Entwurf des Architekten Matthias Bornhofen für einen Neubau in der Kettenbrückstraße in Bamberg

Pressemitteilung Kettenbrückstrasse

Es gibt Alternativen zum bedingungslosen Abriss!

Auch kleine, unscheinbare Fachwerkgebäude können einen Erhalt wert sein, wenn sie wirklich alte Bausubstanz repräsentieren. Ein 500 Jahre altes, sehr marodes Fachwerkhaus in Northeim war vom Abriss bedroht. Der Northeimer Heimat- und Museumsverein kämpfte für den Erhalt, wir haben versucht, mit einer Pressemitteilung zu unterstützen. Denn neben dem Totalabriss eines angeblich unrettbaren Gebäudes und einem gesichtslosen Neubau gibt es stets auch Alternativen. Inzwischen ist der Abriss vom Tisch, wie der Lokalpresse zu entnehmen ist, da der FDP-Ratsherr Eckhard Ilsemann das Gebäude kurzerhand kaufte. Hoffentlich nicht nur ein vorübergehender Erfolg! Unsere Glückwünsche an die engagierten Bürger Northeims, die sich dort auch weiter für ihre wertvolle Bausubstanz einsetzen!

Offener Brief von „Stadtbild Deutschland e.V.“ an den Sixti-Kirchenvorstand zum bevorstehenden Abriss des Kantorenhauses am Kirchplatz in Northeim

 Offener Brief Northeim

Architektur muss wehtun, sie muss provozieren! Tatsächlich? – Das Gutenberg-Museum in der Mainzer Innenstadt

Das Mainzer Gutenbergmuseum soll mit einem Anbau versehen werden. Die Hamburger dfz-Architekten haben in einem Architekturwettbewerb das Rennen gemacht. Viele Laien fragen sich allerdings zurecht, wie man einem solchen Entwurf den Zuschlag geben konnte. Ein grundlegendes Problem zahlreicher angeblich offener Architekturwettbewerbe in der Bundesrepublik! Wir haben uns in dieser Pressemitteilung mit dem Problem beschäftigt, wieso immer wieder solche „Brüche“ in Stadtbildern provoziert werden und wieso es nicht gelingt, harmonische Architektur zu schaffen.

Pressemitteilung des Vereins „Stadtbild Deutschland e.V.“ zur Konzeption des Erweiterungsbaues des Gutenberg-Museums, „bronzener Bücherturm“ der dfz-Architekten

Pressemitteilung bronzener Bücherturm

Architektur muss wehtun, sie muss provozieren! Tatsächlich? Der nächste Fall: Schloss Gottorf in Schleswig-Holstein

Schloss Gottorf in Schleswig-Holstein soll mit einem „modernen“ Anbau versehen werden. Prompt gibt es Proteste aus der Bevölkerung! Muss moderne Architektur immer so provokativ aussehen? Wir haben versucht, den starken negativen Protest der Schleswiger Bürger zu versachlichen, indem wir dem Chef des sich im Schloss befindlichen Museums, Dr. Claus von Carnap-Bornheim, diesen offenen Brief schrieben. Darin beschäftigen wir uns – mal wieder – mit dem altbekannten Problem provokativer Brüche in der modernen Architektur.

Offener Brief an Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim zum geplanten Anbau der Ostseite des Schlosses Gottorf       

Offener Brief Gottorf

Ein neues, altes Schauspielhaus für Frankfurt am Main

In Frankfurt am Main muss das Schauspielhaus saniert werden. Die Kosten drohen, astronomisch zu werden, es ist von bis zu 300 Millionen Euro die Rede. Eine lokale Bürgerinitiative schlägt nun vor, statt des 60er-Jahre Baues das alte Schauspielhaus von 1902 zu rekonstruieren. Das wäre nicht nur schöner, sondern – man höre und staune – auch billiger. Hier unser offener Brief an die Frankfurter Politik, in dem wir uns für dieses Projekt einsetzen.

Liebe Mitglieder von „Stadtbild Deutschland“, bitte unterstützt die örtliche Bürgerinitiative zum Wiederaufbau des Frankfurter Schauspielhauses.

Offener Brief des Vorstands des Vereins „Stadtbild Deutschland e.V.“ an den Oberbürgermeister und die Stadträte der Stadt Frankfurt am Main zum möglichen Wiederaufbau des Frankfurter Schauspielhauses

Offener Brief Schauspielhaus

Archiv

Spenden