Frage nach Gebäude in Leipzig

  • Das (das heutige Rektorat der Universität) ist es eher nicht. Könnte man die Rückseite evtl. hier noch einbinden? Vielleicht kann man durch Datierung, Poststempel, Verlagsangabe noch einige weitere Infos erhalten.

  • Das Gebäude auf der Postkarte hat drei Fensterachsen außen und Rundfenster, das königl. Palais nur zwei Achsen. Die Angabe "sächs. König" dürfte sich in diesem Fall eher auf den richtigen Geehn´sch in seiner Kutsche handeln.

  • Ich möchte mich ganz herzlich für eure Kommentare bedanken.

    Natürlich bei LEonline für die richtige Auflösung.

    Das es nun ausgerechnet ein Bahnhof ist ärgert mich natürlich.

    Ich beschäftige mich etwas mit dem Thema Eisenbahn.

    Aber eben erst ab Epoche III und die ging von 1945 bis 1970

    Vielen Dank nochmals an alle.

  • Kann jemand was zu diesem Gebäude in der Innenstadt, welches zwischen der Burg- und Petersstraße lag, sagen ? Gemeint ist dieser helle, recht futuristisch anmutende große Bau im roten Kreis.

    Interessiert mich sehr was es für eine Funktion hatte.

    (Bildquelle LVZ)

  • Das ist der 1927-1929 erbaute Petershof, ein großes Messehaus. Der Architekt war Alfred Liebig. Markant sind die wie Staffelgeschosse wirkenden Gaubenreihen an der Westseite (Burgstraße) und an der Südseite (Sporergäßchen) des Komplexes. Der Petershof überstand den Zweiten Weltkrieg und wurde zu DDR-Zeiten weiter als Messehaus genutzt. Außerdem befand sich hier das Filmtheater Capitol. Um 2005 wurde der Gebäudekomplex zu großen Teilen abgerissen und neu errichtet - mit veränderten Fassaden zur Burgstraße und zum Sporergäßchen. In der Kubatur orientierte man sich jedoch am bisherigen Zustand. Die hohe Dachzone ist nun in Staffelgeschosse mit Balkons gegliedert und wird zu Wohnzwecken genutzt. Die Burgstraße ist ja eine recht ruhige Straße.

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    Leipzig, Burgstraße nach Norden, im Hintergrund der Turm der Thomaskirche, rechts der Petershof, ganz rechts der Thüringer Hof und zwischen beiden das Sporergäßchen (Foto: Martin Geisler, April 2017, CC-BY-SA-4.0)

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    Blick von der Petersstraße durch das Sporergäßchen zur Burgstraße. Das verglaste Treppenhaus rechts gehört zum gelben Haus "Grönländer". Dahinter folgt der Petershof (Foto: Martin Geisler, April 2017, CC-BY-SA-4.0)

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    Petersstraße, Hauptfassade des Petershofs (Foto: Vera Belka, 16. August 2018, CC-BY-SA-4.0)

    An der Petersstraße ist das historische Fassadenbild erhalten, einschließlich der Dachzone mit den drei Gaubenreihen. Die sieben Skulpturen sind eine Rekonstruktion von 1995. Die Nationalsozialisten hatten die von Johannes Göldel geschaffenen Skulpturen 1938 entfernt, weil eine den jüdischen Bankier Hans Kroch darstellte.

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    Petersstraße, Petershof (Foto: Atelier Hermann Walter, 1929, public domain)