• Das wichtigste was für mich aus der Ausschreibung herausgeht:

    Die Spannweite zwischen zwei Pfeilern/Achsen der Brücke beträgt mind. 120m
    (Spannweite oder Stützweite bezeichnet im Bauwesen die Länge, die von einem Bauteil zwischen den dieses Bauteil tragenden Elementen ohne sonstige Unterstützung überspannt wird.)

    Geschätzte Laufzeit:

    Datum des Beginns: 09.12.2025

    Enddatum der Laufzeit: 30.09.2030

  • Das wichtigste was für mich aus der Ausschreibung herausgeht:

    Die Spannweite zwischen zwei Pfeilern/Achsen der Brücke beträgt mind. 120m
    (Spannweite oder Stützweite bezeichnet im Bauwesen die Länge, die von einem Bauteil zwischen den dieses Bauteil tragenden Elementen ohne sonstige Unterstützung überspannt wird.)

    Geschätzte Laufzeit:

    Datum des Beginns: 09.12.2025

    Enddatum der Laufzeit: 30.09.2030

    Steht die Aussage im Dokument 20250902___berblick_zum_Verfahren_und_Aufgabenstellung nicht im Widerspruch zur auch von Klette präsentierten Information seitens des Bundesverkehrsministeriums, dass durchaus ein weiterer Pfeiler - statt der 120 m Spannweite - rechtlich möglich ist?
    Zumal die Stadtverwaltung selbst eine Sondergenehmigung für einen neuen Strompfeiler beantragt und genehmigt bekommen hat!
    Siehe PM vom 06.06.2025: https://initiative-carolabruecke.de/aktuelles/
    sowie der Instagram-Beitrag mit Bild 5 der Initiative Carolabrücke: https://www.instagram.com/initiative_car…9B/?img_index=5

    Ich spreche die Aussage der Stadtverwaltung auf Seite 17 im besagten Dokument der umfangreichen Vergabeunterlagen an:
    https://www.evergabe.de/unterlagen/1012894/download/2148943?id=3249570

    Darüber hinaus sei gemäß Seite 17 der B-Plan Nr.11 „Pirnaische Vorstadt/Terrassenufer“ zu beachten. Ist dies nicht jener, der unlängst nach einem längeren Prozedere aufgehoben wurde?

    Das wirkt insgesamt nicht stringent und überzeugend. Eher der - übliche?! - Stil à la "Wir wollen unser 1971-Meisterwerk" zurück.
    Zumindest interpretiere ich dies so als entfernter Beobachter.

    Viel Glück beim Streben zugunsten einer stadtbauplanerisch passenden Bogenbrücke im Stil des Originals! :thumbup:
    Auf dass Architekten - womöglich - sogar eine ansehnliche dritte Variante entwerfen können!
    Publicity für einen entsprechenden Entwurf ist offenkundig die einzige Chance, den Souverän hierfür zu begeistern und damit den Druck auf die Verwaltung zu stärken.

    Klette  BautzenFan  Civitas fortis  Strelizius  Chris1988  Weingeist

  • Steht die Aussage im Dokument 20250902___berblick_zum_Verfahren_und_Aufgabenstellung nicht im Widerspruch zur auch von Klette präsentierten Information seitens des Bundesverkehrsministeriums, dass durchaus ein weiterer Pfeiler - statt der 120 m Spannweite - rechtlich möglich ist?

    Ja. Aussagen wie "das ist bundesrechtlich nicht zulässig" (wurde u. a. heute Abend in der Diskussion bei der GHND-Veranstaltung geäußert) sind so pauschal nicht korrekt.

    Darüber hinaus sei gemäß Seite 17 der B-Plan Nr.11 „Pirnaische Vorstadt/Terrassenufer“ zu beachten. Ist dies nicht jener, der unlängst nach einem längeren Prozedere aufgehoben wurde?

    Ja, der B-Plan wird demnächst teilaufgehoben. Die SPD hätte wohl gerne das Venezianische Haus als Option in der Wettbewerbsausschreibung gehabt (aus welchen Gründen lässt sich interpretieren), das fand aber keine Mehrheit.

    Es kommt jetzt darauf an, im Wettbewerb gescheite Entwürfe anzustreben.

  • Bzw. die Frage zu stellen, braucht es einen Wiederaufbau?

    Oder sollte man die knappen Mittel in die Anbindungen der bestehenden Brücken stecken.

    Es geht ja seit einem Jahr ohne, und wie der Verkehrsfluss mit dem endlich mal wieder eröffneten Terrassenufer ist muss sich auch noch zeigen.

    Derzeitige Reiseverlängerung Innerstädtisch 4,5 Minuten.

    Schöne Städte werden letztlich auch glückliche Städte sein.

  • Weiß jemand etwas über die von der GHND organisierte Podiumsdiskussion zur Caraloabrücke, die am 11.09. im Dresdner Rathaus stattfand? Ich konnte leider nicht teilnehmen, und ich finde nirgendwo einen Bericht dazu, auch nicht auf der Website der GHND.

    Atlas Puzzle | Außergewöhnliche Puzzle-Motive mit Liebe zum Detail

  • Die Veranstaltung war höchst interessant.
    Tolle Fachbeitrage zu Anfang.
    Landschafstbild, Stadtbild, VErkehrsprognosen etc.
    Ein Baubürgermeister, der klar machte, dass die Verwaltung eine zwei- bis dreispurige Brücke favorisiert...

    Später kamen dann die Bausachverständigen der Fraktionen zu Wort.
    Und ich wunderte mich, dass Linke, SPD und Grüne scheinbar unterstützenswerte Positionen vertraten.
    CDU und FDP leider komplett ewig gestrige "Autofahrer-Lobbyisten", denen das Stadtbild unwichtig zu sein scheint.
    Und eine AFD, die sich noch finden muss.

    Hoffentlich merkt noch die Mehrheit des Stadtrates, dass der letzte Beschluss zur Brücke ein kompletter Fehler war.
    Die Veranstaltung war tatsächlich mustergültig.

    Wem die Chancen und Optionen jetzt nicht klar sind, der hat NICHTS verstanden.

    Es soll einen Mitschnitt der Veranstaltung im Netz geben. War zumindest angekündigt.

  • Da hat die KI aber die Proportionen auch sehr verändert. Die dargestellten Fahrzeuge und Personen sind viel zu klein, teilweise um die Hälfte. Auf der Brücke waren 16 Meter für alle Verkehrsarten verfügbar.

  • In China würde man vielleicht schneller eine Brücke bauen aber auch nichts rekonstruieren. Das wäre ziemlich sicher ein moderner Zweckbau.

  • Alle Dresdner die ich innerhalb von zwei Tagen sprach hätten gerne eine Carola- die so aussieht wie Augustus- oder Marienbrücke

    Aber sie werden eine bekommen, die noch hässlicher ist als die Waldschlösschenbrücke. d Das allerdings frühestens in zehn Jahren, wenn überhaupt.