Hier weitere Fotos des Gebäudes, das Balthasar-Neumann Hauses, dass wohl auch als Hof Oberfrankfurt bekannt ist: https://wuerzburgwiki.de/wiki/Hof_Oberfrankfurt
Würzburg
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In Würzburg sollen mal wieder ohnehin spärlich vorhandene Vorkriegsbauten mit Krüppelwalmdach (20er Jahre) abgerissen werden. Argumente sind Brandschutz, Schallschutz, Nachverdichtung, Schaffung einer Tiefgarage, Barrierefreiheit.
Wäre das alles nicht auch durch eine Sanierung möglich? Die Bürgerinitiative wirft der Wohngenossenschaft vor eine Sanierung seit Jahren verschleppt zu haben, sodass die Häuser jetzt abgerissen werden.
Aussage der Stadt Würzburg laut dem Mainpost-Artikel: "Die angedachte Planung bewegt sich im Rahmen des geltenden Bauplanungsrechtes. (...) Die Neubebauung befasst sich mit dem Bestand und vollzieht eine zeitgemäße Transformation und architektonische Weiterentwicklung."
Damit ist wohl gemeint, dass das Neubauprojekt zumindest über ein Satteldach verfügt. Dennoch geht historischer Wert, allein die typisch fränkischen Dachziegel ("Biberschwanz"), verloren.
Aus Sorge vor Verkehr und Veränderung: Bürgerinitiative will neuen Wohnraum im Würzburger Frauenland verhindernMit verschiedenen Argumenten will eine Initiative ein Bauprojekt in Würzburg verhindern. Nachfragen zeigen: Beteiligte stören sich primär an der Veränderung im…www.mainpost.de -
Habe Kontakt mit der Initiative aufgenommen, warte nun auf Rückmeldung.
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Auch beim Ortkuratorium Würzburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hat sich die Initiative gemeldet.
Aber tatsächlich sieht die Lage zur Rettung schlecht aus. Die letzten Mieter ziehen wohl im August aus.
Demnach wird Stück für Stück das gesamte Straßen-Ensemble in den nächsten Jahren abgerissen und durch viel größere Neubauten ersetzt.
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Dann muss man zumindest bei den Neubauten auf die Einhaltung bestimmter Standards achten.
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Das ist wirklich scheiße, vor allem, wenn man den vorherigen Zustand kennt.
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Danke für die weiteren Kommentare dazu. Im Jahrbuch der Genossenschaft ab Seite 34 ff. sind schöne Bilder von dem, was unwiederbringlich verloren geht. Man beachte insbesondere das besonders ansehnliche Gebäude (vor allem wenn eine Sanierung erfolgen würde) Wittelsbacher Str. 21 auf Seite 39 des Jahrbuchs. (betrifft wohl noch nicht den ersten Bauabschnitt, gehört aber auch zum Ensemble)
Für mich unbegreiflich, warum sowas nicht unter Denkmalschutz steht!
Zum Jubiläum - Einhundert Jahre Würzburger Wohnungsgenossenschaft
Dass es auch anders geht, beweist eine andere Genossenschaft in Würzburg, welches vor wenigen Jahren dieses Haus in der Otto-Richter-Str (derselbe Stadtteil, allerdings 50er Jahre) schön saniert hat.
Neue Wohnanlage: Charakter der alten Stadt bleibt erhaltenIm Würzburger Frauenland hat das Bruno-Werk viel Geld investiert, um alte Wohnungen zu sanieren. Wie die Wohnungsgenossenschaft dazu beiträgt, die Mieten…www.mainpost.de -
Es wäre extrem wichtig, diese oft schlecht sanierten, aber für das Ortsbild sehr wichtigen und trotzdem "links liegen" gelassenen Genossenschaftsbauten der 20er oder 30er Jahre zu erhalten. Oft finden sich in den Wohnblöcken leichte Anleihen an den Barock.
In Regensburg hat die OTH vor ein paar Jahren ein Forschungsprojekt (Plato-Wild-Siedlung) gestartet für genau diesen Bautyp. Daraus ist ein Sanierungsleitfaden entstanden:
Forschungsarbeit: Historische Stadtquartiere nachhaltig restaurierenDie Lebensqualität in einem Stadtquartier lässt sich steigern, indem Baukunst, Energieeffizienz, Energieversorgung und kostengünstiges Wohnen kombiniert…www.baulinks.de
Leitfaden: Historische Stadtquartiere nachhaltig restaurierenForscher der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) zeigen, wie ein historisches Stadtquartier behutsam modernisiert werden kann und…stadtundgruen.deMöglicherweise schickt man den Verantwortlichen mal den Leitfaden?
QuoteDer Leitfaden entstand als dritter Band der Reihe "Zukunft Bauen. Forschung für die Praxis" erschienen. Interessierte können ihn kostenlos anfordern unter zb@bbr.bund.de (Stichwort: RENARHIS)
EDIT: Den Leitfaden kann man hier herunterladen
Ein paar Jahre später hat man ein weiteres Projekt (Margaretenau) begleitet:
Energetisch Modernisieren mit solaraktiven Baustoffen und hybridem HeizsystemIm historische Wohnquartier Margaretenau in Regensburg kombinierten Forschende neue Technologien, um ein Mehrfamilienhaus aus den 1930er Jahren effizienter und…www.energiewendebauen.de
Klimaneutral im Quartierwww.erneuerbareenergien.deQuote[...]„Dem Projekt gelingt es, durch eine Warmmieten-konstante Sanierung und eine intensive Partizipation der Mieter auch die sozialen Aspekte einer Sanierung zu berücksichtigen.“ Oliver Steffens, der das Projekt leitet, sagt: „Die besondere Herausforderung besteht darin, dass die Gebäude auch architektonisch wertvoll sind und deshalb nicht einfach von außen mit Platten gedämmt werden können.“ Für die denkmalgerechte Modernisierung der historischen Fassaden wurde ein solaraktives und solaradaptives Außenputzsystem entwickelt.
[...]
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Übrigens wurde auch ein Petition gestartet:
Petition unterschreibenNeubebauung der Wittelsbacherstraße Würzburg? Lebenswertes Umfeld erhalten!www.change.org -
Umbau der Festung Marienberg - Museum für Franken
Nachdem 2017 aus dem Mainfränkischen Museum das Museum für Franken wurde, beschloss man in diesem Zuge auch eine umfassende Renovierung der gesamten Festung und den Umzug des Museums aus dem Bereich der Kommantur und Zeughausbereiches in die Vierflügelanlage um den Inneren Burghof.
Seit 2021 ist im Zuge der anstehenden Umbaumaßnahmen auch das Fürstenbaumuseum im Ostflügel der Festung geschlossen.
Nun wird ab September auch der Innere Burghof wegen der Baumaßnahmen geschlossen. Erste Gerüste wurden an einigen Fassadenbereichen für Probeachsen aufgestellt.
2032 soll das Museum dann eröffnen. Für die Sanierung und Umbauten sind 315 Mio. € vorgesehen.
Der Umbau der Anlage wird durch das Berliner Architekturbüro Hoskins Architects betreut.
Für die Ausführung ist Wenzel+Wenzel und für die Ausstellungsplanung sind Ralph Appelbaum Associates zuständig.
Nachfolgend sind das Konzept und Visualisierungen zu sehen, die man bis 2022 im Museum für Franken öffentlich zeigte.
Lageplan mit Bauabschnitten
Grobeinteilung nach Nutzung
Feineinteilung nach Nutzung
Modernes „Burgtor“ zur Verbindung von West- und Nordflügel
Neuer Museumsshop
Oberes Geschoss des neuen „Burgtores“ zur Erschließung der Flügel
Ausstellungsgestaltung - mit Kiliansbanner
Ausstellungsgestaltung
Neuer Riemenschneidersaal
Alle Visualisierungen (Fotos) wurden letztes Jahr von mir im Museum aufgenommen.
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Man sieht ja die Fenster, aber die Schauräume wirken eher wie eine Art umgewidmeter Bunker. Das ist alles kalt, dumpf und seelenlos. Ein Unort und kein Schatzhaus.
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Sieht vielversprechend aus. Aber bis 2032 fließt noch viel Wasser den Main herunter.
Die Räume sind zurückhaltend gestaltet, sodass die Exponate allein wirken können und der Betrachter nicht abgelenkt wird. Besonders gut gefällt mir die Emporenlösung, die eine andere Perspektive auf den unten stehende Leuchttisch ermöglicht. Solche Visualisierungen kranken ja häufig daran, dass man sie nicht als Ganzes erfassen kann. Überhaupt ermöglichen doppelgeschossige Räume ganz andere Ein- und Ausblicke.
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Hallo. Ich suche historische Ansichten von der Weingartenstraße 5 in Würzburg, oder zumindest von der gesamten Straße aus der Zeit zwischen 1880 und 1910. Kann mir da eventuell jemand weiterhelfen? MfG
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Nachdem die erste Genossenschaft im Sommer schon gehörig daneben gegriffen hat (siehe Posts von Ende Juli 2023), macht die nächste munter weiter!
Es geht um das Gebäude Frauenlandstraße 12, Bilder siehe hier:
Wohnungsgenossenschaft Frauenland - Frauenlandstr. (wg-frauenland.de)
Ein schönes, schlichtes, 20er-Jahre Mietshaus.
Auszüge aus dem Mainpost-Artikel für alle, die es nicht lesen können:
Eine "energetische Sanierung" hatte die Würzburger Frauenlandgenossenschaft für ihr Wohnobjekt in der Frauenlandstraße 12 angekündigt – und die komplette Hausgemeinschaft rausgeworfen. Nun ist klar: Die Genossenschaft will das Haus doch nicht sanieren, sondern abreißen. Betroffene sind empört. Und auch der Würzburger Stadtheimatpfleger geht auf die Barrikaden.
Er sei von Betroffenen auf die Angelegenheit aufmerksam gemacht worden, erklärt er bei einem Ortsbesuch. Er habe das in den 1920er Jahren gebaute und "besonders schützenswerte" Haus begutachtet und komme zu dem Schluss: "Das Haus ist nicht baufällig." Auch der Stuck komme ihm nicht porös vor, er könne die Maßnahme daher nicht nachvollziehen und hoffe auf ein Umdenken der Genossenschaft im Sinne der Bewohner und des Denkmalschutzes.
Steidle freilich ist weder Architekt noch Ingenieur, sondern als Stadtheimatpfleger dem Erhalt des Bestehenden verpflichtet. Er verweist auf das Landesamt für Denkmalpflege, das den Fall von der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Würzburg hat prüfen lassen.
Viel sollten sich die Bewohner davon nicht erhoffen, denn laut Genossenschaft liegt inzwischen eine Abrissgenehmigung der Stadt Würzburg vor.
Was ist nur los? Sind die Genossenschaften denn kein bisschen dem Traditionserhalt verpflichtet, macht sich da niemand Gedanken? Ausgerechnet das im Krieg so zerstörte Würzburg, das in den Wohnbezirken wie dem Frauenland oft aus hässlichen 50er bis 70er-Jahre-Gebäuden besteht, muss so was über sich ergehen lassen. Wie schön hätte man dieses Wohnhaus sanieren können.
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"Dabei stellte sich bedauerlicherweise heraus, dass die Wohnungsbaugesellschaft bereits sämtliche Fassadenputze und Stuckierungen hatte entfernen lassen, wodurch ein wesentlicher Teil des historischen Bestands verloren gegangen war", schreibt das Amt auf Anfrage. "Da infolge dieser baulichen Maßnahmen wesentliche Teile der Aussagekraft als historisches bauliches Zeugnis verloren gegangen war, wurde eine vertiefende Prüfung der Denkmaleigenschaft nicht mehr eingeleitet."
Weiter unten wird sowas als "Umbaukultur" bezeichnet. Das Unwort des Jahres ist leider schon vergeben.
Willkommen im falschen Film (frei nach einem aktuellen Bestseller).
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Würzburg 1945: Die Fachwerkhäuser der Altstadt brannten wie Zunder - WELTRein technisch betrachtet gelang dem Bomber Command der RAF am 16. März 1945 so etwas wie der perfekte Angriff. Das Ziel war Würzburg. Die Folgen am Boden…www.welt.deQuoteDisplay MoreGerade einmal 17 Minuten. So kurz dauerte der Angriff, der die fränkische Barockstadt Würzburg weitgehend zerstörte. Gegen 21.25 Uhr am Freitag, dem 16. März 1945, begann die Katastrophe: Mit grünen Leuchtbomben an Fallschirmen kennzeichneten schnelle „Pfadfinder“ zuerst das Zielgebiet beiderseits des Main, rund neun Quadratkilometer insgesamt.
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Von 21.35 bis 21.42 Uhr fielen fünf 12.000-Pfund-Luftminen, 179 „Blockbuster“ von 4000 britischen Pfund, 72 Sprengbomben mit je 1000 Pfund sowie 307.650 Stück Stabbrandbomben. Die abgeworfene Gesamttonnage betrug 396 Tonnen Spreng- und 557 Tonnen Brandbomben.
Das war wesentlich weniger als beispielsweise beim amerikanischen Großangriff auf Berlin am 3. Februar 1945 (etwa 2000 Tonnen Spreng- und 250 Tonnen Brandbomben) oder bei den beiden britischen Nachtangriffen auf Dresden am 13./14. Februar (knapp 1500 Tonnen Spreng- und rund 1180 Tonnen Stabbrandbomben). Die Folgen jedoch waren ebenfalls desaströs.
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Und es kam noch schlimmer: Denn nun erhob sich ein anderes, ein neues Geräusch: Es brauste mit zunehmender Lautstärke durch Würzburgs Altstadt. Ein Feuersturm war losgebrochen, verheerend wie nur in wenigen anderen Städten zuvor. Für die tückischen Brandbomben mit ihrer Metallstaubfüllung, die bis zu drei Minuten lang 1000 Grad heiße Flammen erzeugten, waren die Fachwerkhäuser der Würzburger Altstadt der reinste Zunder.
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Gemessen an den Schäden war Würzburg „die am stärksten zerstörte Großstadt der alten Bundesrepublik“, sagt Jörg Arnold, Historiker am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. Er hat sich in seiner in Großbritannien verfassten Doktorarbeit mit „The Allied Air War and Urban Memory. The Legacy of Strategic Bombing in Germany“ (auf Deutsch: „Der Luftkrieg der Alliierten und das städtische Gedächtnis. Das Vermächtnis der strategischen Bombardierung in Deutschland“) befasst.
Tatsächlich wurde Würzburg mit 79 Prozent völlig zerstörtem oder unbenutzbar stark beschädigtem Wohnraums (21.062 Wohnungen von 26.602) stärker verwüstet als etwa Köln (70 Prozent). Selbst Dresden wies in dieser Rechnung einen Schadensanteil von „nur“ 60 Prozent auf. Nach dieser Rechnung noch schlimmer wurden kleinere Städte getroffen: Düren (Verluste an Wohnraum 99 Prozent), Wesel (97 Prozent) oder Paderborn (96 Prozent) oder Bocholt (89 Prozent) sowie Hanau, Moers, Gießen und Siegen.
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Doch auch wenn diese Statistik rechnerisch korrekt ist, führt sie in die Irre. Denn Großstädte dehnten sich auch schon im Zweiten Weltkrieg ins Umland aus, hatten deshalb weitläufige Vororte mit Straßen, Wald- und Gartenflächen, die bei Bombenangriffen naturgemäß weniger getroffen wurden. Mittel- und Kleinstädte dagegen bestanden seinerzeit meist aus den historischen Kernen, die von rechtlich noch selbstständigen Dörfern umgeben waren.
Würde man nur die reinen Innenstädte betrachten, wäre der Zerstörungsgrad in Würzburg, Köln, Dresden und anderen Großstädten sicher höher. In der Kölner Altstadt, also innerhalb des antiken römischen Mauerrings, war bei Kriegsende so gut wie kein Haus mehr bewohnbar. Doch weil für exakte Rechnungen die notwendigen Daten fehlen, bleibt eine solche Betrachtung zwangsläufig vage.
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Die übrigens laut der offiziellen, seinerzeit natürlich geheimen Zielliste der Royal Air Force, dem „Bomber's Baedeker“ kein einziges Ziel der Prioritäten 1 oder 2 beherbergte – und eigentlich nur vernichtet wurde, weil das Bomber Command der RAF dazu im Frühjahr 1945 in der Lage war.
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Was tut sich in Würzburg? Neulich gab es eine Ausstellung in der Mozartschule: Verlorene Schönheiten. Mit Fotos von Heiner Reitberger. Es ging um Häuser, die nach dem Krieg noch abgerissen worden sind. Das war sehr interessant. Ich werde mir dazu noch das Begleitheft holen. Schaut mal auf Instagram: bei Roland Flade sind einige Bilder zu sehen.
Aktuell stehen wir vor der OB-Wahl. Der Wahlkampf ist spannend mit vier Kandidierenden. Thema ist u.a. bezahlbares Wohnen, die Linie 6 und die Begrünung der Innenstadt. In der Diskussion ist auch die Multifunktionsarena.
Das Ämterhochhaus soll jetzt endgültig abgerissen werden. Der Neubau richtet sich in der Höhe nach den Nachbarshäusern.
Mir ist neulich ein Buch geschenkt worden: Die Kunstdenkmäler von Bayern Stadt Würzburg. Ein Nachdruck von 1915. Sehr interessant. Viele Bilder, vorallem der Kirchen. Im hinteren Teil allerdings auch von Bürgerhäusern. Da wird einem schon klar, wie schön Würzburg gewesen sein muss.
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Falls es jemand nach Würzburg verschlägt, die Ausstellung wurde bis zum 24.04.25 verlängert.
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Bin heute auf dem Instagram-Account von Patzschke Architekten über eine Skizze gestoßen, die offenbar den Marktplatz in Würzburg zeigt (s. zweites Bild im dortigen Beitrag) – und ich muss sagen: Der „Marktplatz-Entwurf“ wirkt auf den ersten Blick deutlich überzeugender als das, was dort aktuell steht. Ob da tatsächlich etwas geplant ist oder vielleicht sogar ein Wettbewerb läuft, weiß ich nicht – konnte dazu bislang nichts finden. Wisst ihr da mehr? Habe ich etwas nicht mitbekommen? Trotzdem spannend, dass es offenbar konzeptionelle Überlegungen in diese Richtung gibt. Würzburg hätte hier auf jeden Fall Potenzial für eine gestalterische Aufwertung.
Ansicht googlemaps: -