Potsdam - Garnisonkirche

  • Die Stadtverordneten hatten 2022 eine Machbarkeitsstudie für 500.000 Euro beschlossen. Die Plenarsaal-Pläne wurden 2024 von den Stadtverordneten aufgegeben. 2025 zog sich auch die Garnisonkirchenstiftung aus dem Prozess zurück. Die Stadtverordneten hoben den Beschluss für die Machbarkeitsstudie im Juli auf, verbunden mit der Forderung zur Weiternutzung des Rechenzentrums.

    Der letzte Satz aus dem Artikel - das Zitat stammt aus der von Meister Lampe verlinkten Zeitung - gibt mir zu denken. Die Viertelmillion sind quasi "peanuts" im Verhältnis zu dem, was auf uns noch zukommen könnte. Den Damen und Herren Salonrevoluzzern ist ganz sicher nicht klar, welche finanziellen Konsequenzen die Umsetzung der FORDERUNG zur Weiternutzung des Gebäudes haben wird.

  • Der Tagesspiegel (PNN), hat sich am 19.08.2025 in seiner Ausgabe mit den Besucherzahlen der Garnisonkirche im Jahr 2024 in einem Artikel befasst. Auch die Linke hat in dem Artikel die Stiftung Garnisonkirche kritisiert und keine weiteren Steuergelder für die „Attrappe“ gefordert.

    Wenig Besucher auf Potsdams Garnisonkirchturm: Linke will keine weiteren Steuergelder für „Attrappe“
    Ein Jahr nach Eröffnung des Garnisonkirchturms erneuert die Linke ihre Kritik an dem Projekt. Es dürfe keine weiteren Steuergelder für den Turm geben.
    www.tagesspiegel.de
  • Dass der Turm nicht nicht die Massen anzieht ist doch klar: Touristen wollen eine fertige Rekonstruktion mit dem historischen Bauschmuck und keinen halbfertigen Neubau mit Rigipswänden. Vielleicht begreift das bei der Stiftung Garnisonkirche auch mal jemand - die Aussicht auf Friedensgebete werden die Attrktivität des Turms nicht retten.

    Was die Linke betrifft beleidigt sich die Partei so durch die Zeit: das wird kaum für mehr Sympathien sorgen. Es geht wohl eher um die Konkurrenz im linken Lager, wer die Andersdenkenden am deftigsten angreift. Das wird sich nach der OB-Wahl alles wieder beruhigen. Tatsächlich wird die Stiftung nach der Wahl einen Antrag auf finanzielle Förderung ihrer Ausstellung durch die Stadt stellen und die Verwaltung wird es schwer haben, eine Unterstützung zu versagen.

  • Ist das nicht auf dem Foto mit Schild Sarah Krieg?-Mitglied der Wählergruppe die Anderen und im Autonomen Frauenzentrum Potsdam e.V tätig.

    Ja,das Protestschild sagt schon alles über diese Potsdamer Dauerprotestler aus..

    Mit sachlichen Kritikern kann man noch reden, aber mit überzeugten Gegnern nicht.

  • Der Tagesspiegel (PNN) aus Potsdam hat sich in der Ausgabe vom 29.08.2025, mit dem Rechenzentrum in einem Artikel befasst.

    Es wurde folgende Frage/Aussage in der Überschrift gestellt:

    „Wie das Rechenzentrum zum letzten Schauplatz ideologischer Grabenkämpfe wurde“

    Wer den Tagesspiegel abonniert hat, kann ja hier im Forum den Artikel teilen.

  • Vor zwei Wochen schaute ich mir meinen Spendenziegel im Turm der Garnisonkirche an. Ich war davon sehr angetan, sodass ich gleich einen zweiten Ziegel gespendet habe. Laut Auskunft des Ziegelbeauftragten, Herrn Linkhorst, sind bisher 6.100 Namenziegel vermauert worden; im August 600 Ziegel. Ich finde, dass die Spender auf diese Weise sehr wertschätzend und auf "ewig" gewürdigt werden.

    Mit dem Bau der Turmhaube soll 2026 auf einer Baustelle neben der Kirche begonnen werden. Im Herbst 2027 soll die Turmhaube aufgesetzt werden, allerdings noch ohne das Glockenspiel, das später noch finanziert werden muss.

    Der (Regel-) Eintritt für die Ausstellung und den Turm kostet jetzt tatsächlich 12 Euro. Ich sehe den Eintrittspreis als Spende für den Wiederaufbau und Erhalt der Kirche und denke, damit ein gutes Werk getan zu haben.

    Mein zweiter Ziegelstein soll im Frühjahr/Sommer 2026 vermauert werden. Mein nächster Potsdam-Besuch steht somit schon fest!

    Wissen allein bringt nichts. Nur das angewandte Wissen verändert die Dinge.

  • Heute habe ich den Kirchturm besucht. Die Ausstellung macht Geschichte erlebbar - gleiches darf man auch von der Aussichtsplattform sagen. Der Rundblick fern und nah ist grandios. Aufwärts ging es mit dem Fahrstuhl - nach unten ging es zu Fuß durchs Treppenhaus. Ein paar bekannte (prominente) Namen haben wir bei den Spenderziegeln gefunden. Alles in allem kann man zusammenfassend sagen: Weiter so!

  • In dem Geburtstagsstück.pdf des Tagesspiegels steht nichts Neues drin.

    Herzlichen Dank dass du den Artikel eingestellt hast.

    Ich erkenne es ist eine Rückschau auf die vergangenen zehn Jahre. Einige Akteure kommen zu Wort und legen ihre Meinung dar. Es ist aber auch zu erkennen, dass in dem Bericht von der Koexistenz beider Gebäude gesprochen wird und die Künstler, trotz des neuen Künstlerquartier, lieber in dem alten Rechenzentrum bleiben möchten.

    Was für ein Stolperstein....

  • Leider verkennt auch Herr Bundespräsident Steinmeier die Realität. Sein "Wunsch" nach Koexistenz der beiden Gebäude wird durch die Gesetze des Landes, dem er die treuesten Dienste geschworen hat, unerfüllbar.