Es gab vor ca. 15 Jahren Sondierungsgrabungen, bei denen Bauweise und Tragfähigkeit der Fundamente untersucht wurden. Die Fundamentteile habe ich damals selbst bei mehreren Besuchen gesehen und z. T. fotografiert (schaue später mal in mein Archiv, bin gerade auf Arbeit...). Ergebnis war, dass die vorhandenen Turmfundamente zwar erhalten, aber - unbelastet - mit Betonpfählen durchbohrt wurden - vor allem zum Zweck der Erdwärmegewinnung (die Erdleitungen der "Wärmepumpe" wurden in den Pfählen verlegt). Für die auf den Pfählen ruhende Bodenplatte musste 2017 allerdings eine Schicht abgetragen werden. Die ebenfalls teilweise noch vorhandenen Fundamente des Kirchenschiffs wurden meines Wissens nach als Bodendenkmal erhalten, befinden sich also unter der Kiesschicht.
Potsdam - Garnisonkirche
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Die Fördergesellschaft Garnisionskirche sammelt weiter Spenden für das Glockenspiel in der Turmhaube. Am 24.04. gibt es ein Spendenkonzert.
Konzert als Spendenaktion: Fördergesellschaft Garnisonkirche wirbt für neues GlockenspielBei einer Mitgliederversammlung des Vereins ist der Vorstand wiedergewählt worden. Die Internetseite der Ehrenamtler ist überarbeitet worden.www.tagesspiegel.de
Außerdem hier noch der Verweis auf die neue Ausgabe der Potsdamer Spitze von diesem Jahr mit weiteren Informationen.Potsdamer Spitze - Fördergesellschaft Garnisonkirche | GarnisonkircheIn unserem Magazin der Potsdamer Spitze erhalten Sie aktuelle Einblicke über die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V.www.fwg-garnisonkirche.de -
Wie die Potsdamer Presse (Märkische Allgemeine Zeitung/Tagesspiegel (PNN)) in ihrer Ausgaben berichten, hat die neue Oberbürgermeisterin Aubel (parteilos) den Stadtverordneten vorgeschlagen, die Frist für das Rechenzentrum bis 2033 zu verlängern.
Warum sollte man denn die Frist schon wieder verlängern? Das Kreativquartier wird eröffnet und zwei Kulturhäuser aus Steuernmitteln zu betreiben sehe ich problematisch, schon alleine deswegen weil der Potsdamer Haushalt in einer angespannten Lage ist.
Hier geht es wahrscheinlich nur darum einen Wiederaufbau der Garnisonkirche zu verzögern und auch der Stadtkanal kann nicht freigelegt werden.Beide Artikel sind in der Online- Ausgabe nicht frei verfügbar!
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Das Problem ist wohl eher, dass der Erhalt des RZ wirtschaftlich, baurechtlich und eigentumsrechtlich nicht realisierbar ist, ein Großteil der Stadtverordnetenversammlung sich dies aber nicht eingestehen will. Also hangelt man sich von „Gnadenfrist“ zu „Gnadenfrist“. Die Frage ist, wie lange das noch gehen soll. Irgendwann muss die Bude ja tatsächlich saniert werden. Wer soll dass dann bezahlen? Etwa die Steuer zahlenden Potsdamer Bürger?
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Wie die Potsdamer Presse (Märkische Allgemeine Zeitung/Tagesspiegel (PNN)) in ihrer Ausgaben berichten, hat die neue Oberbürgermeisterin Aubel (parteilos) den Stadtverordneten vorgeschlagen, die Frist für das Rechenzentrum bis 2033 zu verlängern.
Warum sollte man denn die Frist schon wieder verlängern? Das Kreativquartier wird eröffnet und zwei Kulturhäuser aus Steuernmitteln zu betreiben sehe ich problematisch, schon alleine deswegen weil der Potsdamer Haushalt in einer angespannten Lage ist.
Diese Leute sind zum Weinen. Ein ganzes Land ist gespalten. Schrecklich.
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Es geht nicht um "zwei Kulturhäuser" sondern das Rechenzentrum soll vom "Kreativzentrum" zum "soziokreativen Zentrum" werden, also einer Art Roten Flora. So stellen sich die Nutzer das vor.
Das Problem ist nur, dass das Rechenzentrum für diese Umnutzung:
- eine Baugenehmigung benötigt (bisher ist immer nur eine Nutzung in dem alten DDR-Bau geduldet worden, eine neue Baugenehmigung gab es seit 1976 nie) und
- die Nutzer in ihrem Konzept klar dargestellt haben, dass sich das neue Rechenzentrum nur ab einer Betriebsdauer von 20 Jahren rechnet. Sonst rentieren sich die für die Baugenehmigung notwendigen Investitionen nicht.Deshalb ist dieser "Kompromissvorschlag" einer weiteren Nutzung für sieben Jahre, wie sie jetzt die Oberbürgermeisterin gemacht hat, Unsinn. Die sieben Jahre ergeben sich durch die Fördermittel für den Abriss, die aus heutiger Sicht eben noch maximal sieben Jahre lang zur Verfügung stehen. Wo allerdings die Millionen herkommen sollen, um die Auflagen einer Baugenehmigung umzusetzen bleibt rätselhaft. Das haus hat ja marode Leitungen, nur noch einen funktionierenden fahrstuhl, eine Fassade ohne jede Wärmedämmung und die Raumtemperatur ist im Winter lediglich durch das Öffnen und Schliessen der Fenster zu regulieren.
Der Vorschlag ist also das Thema erneut zu vertagen, witzigerweise exakt bis in den Wahlkampf zum Oberbürgermeister 2033.
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Welche Abgeordneten im Stadthaus wären neben der CDU/AfD für einen Abriss des Rechenzentrum?
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Die Stadtverordneten haben den Fortbestand des Hauses beschlossen, aber kein Geld freigegeben. Für den Fortbestand stimmten SPD, Grüne, Linke und die Anderen.
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Jetzt kennen wir die rechtliche Seite (siehe Beitrag 6329). Du hast uns mitgeteilt, dass die SPD/Grüne/Linke für den Fortbestand gestimmt haben.
Wie geht es aber nun weiter? Hat der Förderverein Garnsionkirche oder die Stiftung ebenfalls Mitspracherecht? Immerhin steht ein Teil des Rechenzentrum auf dem Grundstück der Garnisonkirche.
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Ja, die Stiftung hat sich gegen eine Weiternutzung für 20 Jahre ausgesprochen, aber scheint 7 Jahre akzeptieren zu wollen. Das ist aber für die Nutzer zu kurz, die ja für die Umnutzung eineBaugenehmigung brauchen und investieren müssten.
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Als Außenstehender, habe ich das Gefühl das man hier auf Zeit spielt. Es handelt sich um ein durchsichtiges Manöver.
Man möchte hier einen Weiterbau der Garnisonkirche verhindern (inkl. des Stadtkanal).
Denn wenn das Rechenzentrum abgerissen ist und der Turm der Garnisonkirche sich frei entfalten kann, dann werden sich viele Bürgerinnen/er aber auch Touristen fragen wo denn das Kirchenschiff ist bzw. was damit passiert ist.
Dann wird die Diskussion an Fahrt gewinnen. Solange aber der Klotz in der Mitte der Stadt steht, wird jede weitere Diskussion erstickt.
Und zum politischen Aspekt zu kommen. Solange Rot/Rot/Grün in der Stadt eine Mehrheit haben, wird sich nichts ändern.
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Ich habe stark den Eindruck,es wird gerade jetzt ,vor der unmittelbar schrittweisen Eröffnung des neuen Kreativquartiers Medienwirksam abgelenkt mit einem Hochpuschen des alten RZ Gebäude .
Es ist auch nicht verwunderlich und auch bekannt welche politischen Gruppierungen (von denen leider viel zu viele in der SVV sitzen) hinter dem Alten RZ stecken.
Das stark sanierungsbedürftige RZ Gebäude mit samt seines Menschlichen Inhalts würde bei einem dauerhaften Fortbestand, der Stadt Potsdam allzeit weiterhin finanzielle und Soziale Probleme bereiten.
Es wäre letzendlich alles ein Fluch statt eine künstlerische und kulturelle Bereicherung für die Stadt Potsdam.
Frau OB,es muss jetzt Zeitnah dem ganzen Dauertheater RZ mit einer entschiedenen Entschlossenheit ein Ende gesetzt werden ,statt noch eine Galgenfrist nach der anderen für das RZ !
Denn gerade diese Herumeierei nutzen diese RZler nur für sich aus und werden dadurch ständig Fordernder,Bestimmender und Frecher.
Denn diese RZler haben in Potsdam NICHT das sagen! Die könnten lieber mal ehrlich und aufrichtig DANKE sagen, das sie so viele Jahre das marode RZ temporär überhaupt nutzen durften!
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Na denn, vielleicht könne solche "Argumente" ja die Verantwortlichen in der Stiftung (die letztendlich ja zu entscheiden haben) überzeugen.
Aber Hauptsache mal Dampf ablassen....
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Na denn, vielleicht könne solche "Argumente" ja die Verantwortlichen in der Stiftung (die letztendlich ja zu entscheiden haben) überzeugen.
Aber Hauptsache mal Dampf ablassen....
Andreas deine Reaktion empfinde ich als ein bisschen dürftig. Vielleicht könntest du eine ausführliche Meinung und Sichtweise von dir zum Thema RZ hier schreiben ,natürlich ohne Dampf abzulassen.

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Das Bollwerk der Daten-Dandys: Wie man in Potsdam Geschichte(n) aussitzt
Potsdam ist um ein Weltwunder reicher – nicht das Sanssouci-Ensemble, sondern das „Wunder vom Rechenzentrum“. Hier vollzieht sich ein zäher, epischer Widerstand, der in die Annalen der aktivistischen Folklore eingehen wird. In einem architektonischen Juwel aus feinstem DDR-Stahlbeton haben sich mutige Streiter verschanzt, um das Unaussprechliche zu verhindern: den Wiederaufbau eines Kirchenschiffs.
Es ist eine taktische Meisterleistung. Unter dem Tarnmantel des „Kreativzentrums“ – ein Begriff, der so dehnbar ist wie die Wahlversprechen der lokalen Stadtväter – wurde eine strategische Enklave geschaffen. Wo früher Lochkarten sortiert wurden, wird heute mit derselben Präzision an der Verhinderung von Sichtachsen gearbeitet. Man malt, töpfert und „wirkt“, doch das eigentliche Kunstwerk ist die Immobilisierung der Stadtplanung.
Ermöglicht wurde dieses Heldenepos durch eine Spezies von Politikern, deren Rückgrat so flexibel ist, dass sie sich mühelos in jede Nische zwischen linkem Wählerpotential und bürgerlichem schlechtem Gewissen biegen können. Mit dem ängstlichen Blick auf die nächste Wahlurne und der Panik vor einem bösen Tweet haben sie die Tore geöffnet. „Kreativwirtschaft“ klingt eben auch viel besser als „besetztes Amtshilfe-Refugium“.
Nun sitzen sie dort, die Wächter der Tristesse, und verteidigen tapfer jeden Quadratmeter Auslegeware gegen den drohenden Barock. Es ist ein rührendes Bild: Während draußen der Kirchturm unverschämt in den Himmel wächst, drinnen die Heizung auf Kosten der Allgemeinheit summt, wird im „Kreativ-Exil“ der Untergang des Abendlandes (oder zumindest der Potsdamer Mitte) durch zu viel Ästhetik heraufbeschworen.
Man darf gespannt sein, wer zuerst nachgibt: Die Statik des maroden Betonklotzes, die Geduld der Steuerzahler oder die Biegsamkeit der Entscheidungsträger, die händeringend nach einer Ausrede suchen, warum das Provisorium nun doch zum Denkmal für die Ewigkeit erklärt werden muss.
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Am 5. Mai entscheidet das Kuratorium der Garnisonkirche über die Frage. Hier die Mitglieder: Emailadressen sind zu googlen:
Vorsitz: Dr. Christian Stäblein, Kuratoriumsvorsitzender, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)
Dr. Ellen Ueberschär, stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende, Vorständin StephanusStiftung
Renke Brahms, ehemaliger Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Maike Dencker, Vorsitzende der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. (FWG)
Dr. Bernhard Felmberg, Evangelischer Militärbischof
Dr. Dr. h. c. Manfred Gentz, ehemaliges Vorstandsmitglied der Daimler AG
Harald Geywitz, Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz (EKBO)
Dr. Friederike Krippner, Direktorin der Evangelischen Akademie zu Berlin
Dr. Sven Lange, Oberst i.G., Kommandeur des Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)
Prof. Dr. Jan Bernd Nordemann, Stellvertretender Vorsitzender des Hauptausschusses des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins (EKH), Rechtsanwalt
Maren Otto, Ehrenkuratorin
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg a.D.
Torsten Wiegel Kulturbeigeordneter der Landeshauptstadt Potsdam
Jan Redmann, Innenminister des Landes Brandenburg
Hiltrud Dorothea Werner, ehemaliges Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Geschäftsbereich „Integrität und Recht“
Angelika Zädow, Superintendentin des Kirchenkreises Potsdam -
Die wievielte "letzmalige" Verlängerung wäre das? Hat jemand mitgezählt?
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Ich möchte noch einmal auf den Beitrag von „Mitteschön“ hinweisen.
Hängepartie für Potsdams vom Aus bedrohtes Rechenzentrum: – Mitteschön!(Quelle: Mitteschön, 10.2025)
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Wurde eigentlich bereits eine abschließende Entscheidung über die Bergung und den künftigen Standort des Glasmosaiks
‚Der Mensch bezwingt den Kosmos‘
von Fritz Eisel nach dem Rückbau des Rechenzentrums getroffen?
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Ja, natürlich. Das kommt in das Kreativquartier, also in den Langen Stall. Die Platten werden dort im Innern neu aufgestellt.

Glasmosaik von Fritz Eisel, die beiden östlichen Platten an der Breiten Straße, rechts ein Zitat von Karl Marx (Gesetz von der Ökonomie der Zeit) (Foto: Kürschner, 26. Mai 2017, gemeinfrei) -