Zumal es vor 1,5 Jahren noch 30 Millionen waren, vor 3 Jahren 30-40 Millionen und vor 3,5 Jahren gar 50 Millionen. Entgegen dem allgemeinen Trend scheint eine Sanierung des RZ von Jahr zu Jahr günstiger zu werden.
Aber im Ernst, ohne genaue Planung weiß niemand, was es kosten würde. Egal wie viel, mit dem Geld kann man sicher effektiver wirtschaften. Und das RZ bleibt ein städtebaulicher Missstand und die unsanierte Weiternutzung ein "Klima-Killer", egal wie man es dreht und wendet.
Die genannten Nutzergruppen des RZ würde ich aber, ohne sie zu kennen, nicht unbedingt alle in einen Topf werfen. Auch Kleinunternehmer sind wichtiger Teil der Wirtschaftsstruktur. Viele beuten sich selbst aus und erzielen durchaus gesellschaftliche Werte, auch ohne Gewebesteuer zu zahlen. (Für gemeinnützige Vereine gilt das erst recht.) Und wer es sich heute leisten kann, ins KQ umzuziehen, hat auch mal als Kleinunternehmer angefangen. Viele Städte stellen ganz gezielt Räume für solche Nutzergruppen zur Verfügung. Mag ja sein, dass in Potsdam bisher die Gießkanne angewendet wird, dann bräuchte es mal ein strategisches Gesamtkonzept statt eine Förderung hier und eine da.
Politisch gesehen ist es meiner Meinung nach klug, auch berechtigte Interessen der Gegenseite würdigen zu können, selbst wenn man am längeren Hebel sitzt.