Potsdam - Garnisonkirche

  • Wurde das hier schon gepostet? Eine Führung durchs Rechenzentrum am 30. Mai 2026.

    https://www.bbik.de/themen/tag-der…-zeitschichten/

    Man kann sich Fragen,welchen Sinn hat eigentlich jetzt eine Führung im alten RZ ist (etwa eine Abscbiedsführung:/??), und das noch kurz vor der Teileröffnung des neuen KQ? Oder ist es in erster Linie eine Führung Pro Erhalt RZ ? Soll mit den Führungen dem Besucher demonstrativ gezeigt werden, seht wie gut belegt und beliebt das RZ ist?

    Aber gut, wer das RZGebäude von innen noch nicht kennt, kann ja diese Führungen mal mitmachen um sich ein persönliches Bild vor Ort zu machen. Ich war schon öfter an den Tagen der offenen Tür im RZ.

  • Eine Zukunft für das Rechenzentrum Potsdam | GoodCrowd.org
    Seit zehn Jahren ist das Rechenzentrum nicht aus der Potsdamer Stadtmitte wegzudenken. Was 2015 als Experiment begann, ist heute ein voll vermietet...
    www.goodcrowd.org

    Wenn ich die bisherige Aufteilung in Befürworter des Wiederaufbaus der Garnisonkirche und Befürworter des Erhalts des ehemaligen Rechenzentrums betrachte und deren Argumentationen gegenüberstelle, dann darf angenommen werden, dass bei der Führung durch das Rechenzentrum eine mindestens ähnlich gelagerte Information über die dringende Notwendigkeit des weiteren Aufenthalts der Nutzergruppen im Gebäude genutzt wird wie in dieser Spendenkampagne. Die Realität sowohl der Rechtslage als auch der Finanzlage wird derart "beschönigt" dargestellt, dass die Einwerbung von fast 5 Prozent des Spendenziels innerhalb von 3 Monaten schon beinahe unter Betrugsverdacht fallen könnte.

    Von der weiter oben benannten Bürgerinitiative erwarte ich leider auch keine Darstellung der Realität. Das einzig versöhnliche an der Situation ist eine Grundhoffnung, dass das Spendenziel weit verfehlt wird, weil sich solche Crowdfunding-Aktionen meist nach 6 Monaten "totlaufen".

  • Moderationshinweis: [...] Vollzitat des Vorbeitrags entfernt. Bitte unterlassen!

    Na, die suchen ja erstmal nur Kapital, um eine Stiftung gründen zu können. Wenn die dann kein überzeugendes Konzept für Sanierung und die Kosten für den laufenden Betrieb nicht vorlegen kann - und danach sieht es trotz anderslautenden Behauptungen nicht aus - haben die Spender ihr Geld in die Havel versenkt.

  • Ich möchte die Mitforisten hier einmal daran erinnern, dass wir uns in einem öffentlichen Austausch befinden. Diese Form der Herablassung gegenüber anderen politischen Lagern und die Wortwahl mancher Beiträge sind der Sache insgesamt sicher nicht dienlich und des Vereins nicht würdig. Man könnte sich mal in den Witzestrang begeben und kritisch hinterfragen, ob ein Verhalten auf dem dort gerade abgebildeten Niveau an den entscheidenden Stellen der Realität – dort, wo politische Mehrheiten gewonnen werden müssen – tatsächlich der Sache dient!?

    Man muss auch bedenken dass es sich um ein öffentliches Forum handelt, wo sicher der eine oder andere Person reinschaut, die einen Wiederaufbau der Garnisonkirche oder der Mitte Potsdams kritisch gegenübersteht. Grundsätzlich kann man Personen, Bürgerinitiativen oder Parteien in diesem Forum kritisieren aber immer im sachlichen Kontext.

  • Warum nicht ein crowdfunding aufsetzen für den beschleunigten Wiederaufbau der Garnisonkirche und den Abriss des RZ?
    Mit ähnlichem Namen :smile:

  • 34 Spenden in 3 Monaten, trotz der großen medialen Beachtung für das Thema, überwältigen mich jetzt nicht gerade. 3.800 Euro sind viel Geld, aber nicht, wenn man 120.000 Euro sammeln will. Da komme ich übrigens nicht auf 5%, sondern auf 3%. Wenn das so weitergeht, haben sie in acht Jahren das Geld zusammen - Das heißt, dann haben sie die Hälfte der 240.000 Euro zusammen, mit denen sie die Stiftung gründen wollen. Vom Geld für eine Sanierung ist da noch gar nicht die Rede.

    Ich würde ihnen ja sogar auch was spenden, wenn sie sich nicht so ein unpassendes Haus ausgesucht hätten. Gibt es in Potsdam keine leerstehenden Gebäude, die einen städtebaulich-architektonischen Wert haben und sich langfristig für eine solche Nutzung eignen würden? Vielleicht in einer der ehemaligen Kasernen? Das wäre doch eine Symbolik, die auch den friedensbewegten RZ-Aktivisten gefallen sollte.

  • Wie wollen die eigentlich einen 2-stelligen Millionen-Betrag für die überfällige Sanierung aufbringen, wenn sie nicht einmal 240.000 € aus eigener Kraft stemmen können?

  • Klette

    Zu deinem ersten Absatz: das Spendenziel der aktuellen Kampagne lautet auf 80.000 Euro - da sind sie mit den 3.806 Euro schon bei rund 5 Prozent angelangt. Meine zehnjährige Enkelin würde großzügig auf 4.000 Euro aufgerundet diese "rund 5 Prozent" ermitteln - da dürfen wir auch großzügig runden.

    Zu deinem zweiten Absatz: man könnte durchaus annehmen, dass deine Spendenbereitschaft Nachahmer hier im Forum finden könnte. Allerdings bin ich persönlich wegen der "politischen Ausrichtung" und der Konstellationen (es könnte durchaus etwa 20 verschieden benannte Vereine mit jeweils rund 25 Mitgliedern geben, deren Mitgliederlisten nahezu identisch ist - und da ist die Zahl 20 noch untertrieben) nicht bereit zu einer Beteiligung.

    CKadri

    Dafür gibt es nun mal diese Spendenplattformen. Der erste Schritt ist die Gründung der Stiftung - der zweite Schritt ist der Versuch der massiven Einflussnahme auf die weitere Gestaltung des Bebauungsplans Nummer 1 - der zwölfte Schritt könnte eine Ertüchtigung oder energetische Sanierung des Stahlbetonklotzes sein. Allein schon die Angaben im Aufruf zu den Miethöhen sind bewusst irreführend. Im "Plan für die Betreiberschaft" wird ein Quadratmeterpreis von 10,36 Euro Warmmiete angegeben - ohne darauf hinzuweisen, dass auf Grund der energetischen und sonstigen Mängel der Betriebskostenanteil inklusive Heizung bei fast 9 Euro liegt (Hierzu hat vor längerer Zeit Johan Maurits ausgeführt) und somit nur knapp 1,50 Euro Nettokaltmiete verbleiben, von denen nicht mal notwendige Schönheitsreparaturen geschweige denn nötige Erhaltungsmaßnahmen bestritten werden könnten. Im normalen Wohnungmietvertrag liegen die Nebenkosten je nach Heizungsart zwischen 2,00 und 3,50 Euro pro Quadratmeter und die Nettokaltmiete sehr weit oberhalb von 1,50 Euro. Es ist eher das Zehnfache anzusetzen. Bei der Konstellation könnte ich mir durchaus vorstellen, dass eine Vielzahl von derzeit gleichgültigen und bedingt-zustimmenden Mitbürgern bei Offenlegung dieser Zahlen in die Gruppe derer wechseln könnten, die den Erhalt dieses Gebäudes bewusst ablehnen.

  • Es ist stark anzunehmen, dass kaum jemand der Rechenzentrum-Befürworter in diesem verfallenden und verseuchten Gebäude ohne architektonischen Wert verweilen will. Wenn es wenigstens ein Rechenzentrum wäre... es ist architektonisch ein rein funktionales Gebäude, welches sich für dessen Funktion nicht mehr eignet und "zweckentfremdet" ist.

  • Ich frage mich immer, wie man auf solche Aussagen kommt. wenn man für unter 10 Euro Warmmiete Räume in einem Gebäude in bester Lage bekommt bleibt man da - das wäre in München auch so. Die Klientel der "Kreativen" ist ja nichtmal vorsteuerabzugsfähig, also Kleinunternehmer unter 25.000 Jahresumsatz. Die könnten ohnehin nie eine Marktmiete zahlen. Und die politischen Initiativen sowieso nicht.

  • Während gegenwärtig ein bestimmter Personenkreis viel billigen Lärm um das abrissreife RZ Gebäude macht,wird fast schon nebenbei und lautlos das Neue KQ nach und nach eröffnet.

    Kreativquartier in Potsdam eröffnet
    Nach sieben Jahren Bauzeit wurde der Lange Stall in Potsdam offiziell eröffnet. Mit seinem neuen Kreativquartier soll er nicht nur Künstlern einen günstigen…
    www.rbb-online.de
  • Ein paar aktuelle Eindrücke von der Garnisonkirche.

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    Der Weg auf dem Turm:

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    Der Blick von oben ist eindrucksvoll, aber im Hinblick auf so manche DDR-Bausünde auch teilweise ernüchternd.

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    Das neue Kreativquartier:

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  • Wird der lange Stall, also das Portal, auch Mal saniert?

    Das Portal des Langen Stalls gehört der Stiftung Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Die Landeshauptstadt Potsdam hat beim Verkauf des Areals der ehemaligen Feuerwache es leider verabsäumt, das Portal mit in die Ausschreibung zu integrieren. So ist beim Neubau des Langen Stalls leider keine Verbindung zu der historischen Fassade geschaffen worden, wie sie sich angeboten hätte. Vor allem im ersten Obergeschoss der historischen Fassade wäre eine Gastronomie oder Ähnliches mit Südausrichtung wünschenswert gewesen.

    Die SPSG ist heute schwerpunktmäßig damit befasst, die verschiedenen Sonderinvestitionsprogramme des Bundes und der Länder Brandenburg und Berlin für ihre historischen Schlösser und Gärten umzusetzen. Hier ist leider das Portal des Langen Stalls nicht enthalten.

    Das Portal ist in einem außerordentlich schlechten Zustand. Aufgrund seiner historischen Architektur musste es mehrfach Farbattacken von Garnisonkirchgegnern aushalten. Inzwischen sind durch Wettereinflüsse großflächig der Putz abgeplatzt und die Attika-Figuren weisen ebenfalls starke Verwitterungen auf. Im Moment deutet alles darauf hin, dass das Portal bei dem gesamten Projekt des Kunst- und Kreativquartiers schlicht übrig bleibt. Das ist außerordentlich schade.

    Bitte fragen: presse@spsg.de

  • Und der daneben befindliche Flachbau mit der bordeauxroten Fensterfront - was soll das darstellen?

    Das war seit 2011-24 die temporäre Kapelle der GK. Seit ihrem Auszug in den fertiggestellten Turm 2024, ist dort ein Cafe auch nur temporär untergebracht. Wann dieses provisorische Gebäude nun endgültig ausgedient hat ,weiß vielleicht ein Forist.

  • Und der daneben befindliche Flachbau mit der bordeauxroten Fensterfront - was soll das darstellen?

    Das war seit 2011-24 die temporäre Kapelle der GK. Seit ihrem Auszug in den fertiggestellten Turm 2024, ist dort ein Cafe auch nur temporär untergebracht. Wann dieses provisorische Gebäude nun endgültig ausgedient hat ,weiß vielleicht ein Forist.

    Die Stiftung Garnisonkirche versucht alle Einnahmemöglichkeiten zu nutzen, was im Prinzip verdienstvoll ist. Solange das RZ steht stellt sich hier ohnehin keine Idylle ein.

  • Solange das RZ steht stellt sich hier ohnehin keine Idylle ein.

    Das Rechenzentrum ist der störende Faktor, es bietet einen siffigen Anblick und hemmt die Fortentwicklung des Quartiers. Das neue "Stallgebäude" hingegen zeigt bereits, dass Urbanität, Aufenhaltsqulität und Schönheit hier langsam in der Rückkehr sind.

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