Sehr schön. Geborgenes Original?
Dresden, Neumarkt - Quartier III/2
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Ja. Der Schlußstein von Michael Günther, eines der ganz wenigen Originale, die uns noch mit der alten Landhausstraße verbinden.
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Ich glaube, er fragt nach dem Gitter. Hier wurde doch berichtet, dass das Original abhanden gekommen war.
Eine Frage, die ich mir stelle: Ist das ein gestrichenes Holztor? Es wirkt in seiner Perfektheit und dem Glanz der Oberfläche wie Metall oder vielleicht sogar Plastik. -
Gesichert abhandengekommen ist Dinglingers Oberlicht. Das hier gezeigte kann nie und nimmer ein barockes Original sein. Dafür wirkt es ein wenig zu teigig.
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Das Gitter ist nicht zu teigig. Es wurde in den Details nach den erhaltenengebliebenen Resten gefertigt.
Die Türe ist aus Holz.
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Ich glaube, er fragt nach dem Gitter. Hier wurde doch berichtet, dass das Original abhanden gekommen war.
Eine Frage, die ich mir stelle: Ist das ein gestrichenes Holztor? Es wirkt in seiner Perfektheit und dem Glanz der Oberfläche wie Metall oder vielleicht sogar Plastik.Denke ist lackiert, gestrichen wäre besser.
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Ich sehe eine wunderbare Schmiedearbeit. Warum muss hier wieder etwas von "teigig" fantasiert werden?
Man hätte gern das (fragmentarische) Original eingebaut, aber das war zu fragil, wurde bei der Baustellenführung gesagt. Die unterschiedliche Krümmung von Gitter und Tor ergibt sich wohl daraus, dass das Gitter in der Barockzeit als Recycling verwendet wurde und ursprünglich für einen anderen Ort gefertigt wurde.
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Das sieht fantastisch aus, danke fürs teilen!

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Warum muss hier wieder etwas von "teigig" fantasiert werden?
Das ist doch nicht fantasiert? 'Teigig' ist mir auch als Erstes durch den Kopf gegangen, und ich fragte mich, ob hier ein historistisches Gusseisenreplikat eingefügt wurde. Es hat wohl damit zu tun, dass die Blätter nicht vergoldet sind, wie man es sich vom Barock her gewohnt ist. Und mir fehlt die Feingliedrigkeit, was bei dieser Grösse (resp. 'Kleinheit') eines Gitters aber schwierig zu bewerkstelligen ist.
Mit der Tür selbst kann ich mich weder mit den Schreiner- noch mit den Malerarbeiten anfreunden. Absolut nicht. Da ist kein Leben drin, was nicht an der noch fehlenden Patina liegt. Das muss woanders liegen... Die Profile und Oberflächen erinnern mich an eine Küchenfront.
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Haben sie, um die Fallrohre versenken zu können, rechts und links des Palais Teile der Fassade abgeknapst? Die äußeren Fenster liegen ungewöhnlich nah am Rand der Fassade, und als ich mich nach Zeichnungen und alten Fotos des Palais umgesehen habe, konnte ich nicht erkennen, dass dort die äußeren Fenster so eng am Rand der Fassade lagen.
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So entsteht zumindest der Eindruck. Finde es auch sehr irritierend .
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Der Stuck über den Fenstern wirkt ein wenig unbeholfen und schlecht lesbar. Rechts schaut´s aus wie eine Hendlkarkasse. Aber am Ende zählt das Gesamtbild...
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Es ist eine Nachtaufnahme. Das Urteil über den Stuck bildet man dann doch vor Ort.
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Anhand einer einzigen Smartphone-Nachtaufnahme nun gleich über die Qualität des Stucks den Stab brechen zu "dürfen", erscheint diplomatisch ausgedrückt dann doch etwas problematisch.
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Wir werden ja sehen.
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Das Dach wirkt völlig zugeparkt mit Mansarden !
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^ Tut mir leid, aber ich find es sieht aus wie ein Fremdkörper.
Die Fassadenfarbe ist finde ich viel zu hell... Und die Fenster sind viel zu oft unterteilt. Wirkt wie so ein 0815-Neubau, wenn auch mit viel Stuck.
Mir fehlt der Glanz und die Ausstrahlung des Palais Hoyms...
Mal schauen, wie es aussieht, wenn es komplett abgerüstet ist.
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Ich find's super! Patina folgt.
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