Von dieser Perspektive schaut es natürlich ganz anders aus. Offenbar war jene "Frontalsicht" wirklich sehr unglücklich gewählt.
Dresden, Neumarkt - Quartier III/2
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Aktuell.
Gerne können ausnahmsweise mal die echten Fehler gesucht werden (habe schon einen gefunden)

© Iris Scheiblich, Bannewitz
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Gerne können ausnahmsweise mal die echten Fehler gesucht werden (habe schon einen gefunden).
Wenn du uns schon dazu herausforderst, dann mache ich auch mit. Für alle, die das Genörgel nicht ertragen können, stecke ich das Ganze in Spoiler, dann müssen sie es nicht sehen.

Display Spoiler
Ich habe sogar zwei Diskrepanzen gefunden. Der Adler auf dem einem Helm und der Federbausch auf dem anderen Helm sind früher deutlich an den Sims darüber gestoßen, ja, haben sich sogar etwas mit ihm überlappt. Heute sind sie sehr viel scheuer und trauen sich kaum bis an ihn heran.
Dies hier war übrigens mein Vergleichsbild: Wikipedia
Ansonsten freue ich mich ungemein auf das Palais. Vor allem den Innenhof, wo der Brunnen nach 80 langen Jahren endlich wieder seinen angestammten Platz einnehmen kann.
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Andersrum: Was SOLLEN wir eigentlich sehen...!? Woran hat sich denn der Stukkateur orientieren können?
Oben links und rechts: Sollen das zentral etwa gar keine Muschelstücke sein?
Soll das Gesicht in der Mitte eine Sphinx sein und was haben die aufgedunsenen Lindwürmer damit zu tun!?
Unten links ist der Adler (als Helmzier) nicht in gleicher Richtung mit dem Helm, der wiederum mehr einem glotzenden Karpfen ähnelt.
Die Fassadenfarbe ist jedenfalls gut ausgesucht worden.

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Ich habe sogar zwei Diskrepanzen gefunden. Der Adler auf dem einem Helm und der Federbausch auf dem anderen Helm sind früher deutlich an den Sims darüber gestoßen, ja, haben sich sogar etwas mit ihm überlappt. Heute sind sie sehr viel scheuer und trauen sich kaum bis an ihn heran.
Dies hier war übrigens mein Vergleichsbild: WikipediaDeine Feststellung zweier "Fehler" hinkt etwas, bzw. ist nicht vergleichbar, da das betreffende Gesims in den vergleichenden Ausführungen unterschiedlich ist. Auf dem alten Foto kragt es sehr viel weniger aus. Auf der aktuellen Rekofassade hingegen hat es eine deutlich größere Tiefe, Stärke und eine mehrfache Profilierung! Ist also voluminöser dimensioniert! Oder!? Dann ist klar, daß der Stuck unterhalb andere Distanzen dazu einnimmt!
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Von dieser Perspektive schaut es natürlich ganz anders aus. Offenbar war jene "Frontalsicht" wirklich sehr unglücklich gewählt.
Aufgrund seiner Lage kann man das Palais Hoym leider nicht in einer Gesamtansicht aus der Entfernung genießen.
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Die große Wappenkartusche mit dem Zeichen der Familie der Reichsgrafen von Brühl ist schon eine Leistung. Vllt finden sich noch Mittel, um das Wappen auch farblich zu fassen - das würde der sonst eher zurückhaltenden Fassade gut stehen.
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Vllt finden sich noch Mittel, um das Wappen auch farblich zu fassen
Danke für die Lorbeeren. Die Kartusche war seit 1830 weg und wurde nur nach einem Stich und mit viel kunsthistorischer Forschung wiedererschaffen. Nein, es wurde entschieden, es so zu belassen. Es würde an der lichten Fassade viel zu donnerig daherkommen.
Strelizius Danke für die Bilder. Das diffuse Licht bekommt der Fassade gut. Und ich glaube, morgen kommt das gitter
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Auf den ersten Blick eine für ein Palais zurückhaltende, fast schlichte Fassade, aber dann doch voller Details. Ich vermag keine Fehler zu finden. Das teilvergoldete Gitter wird dem Ganzen noch eine besondere Noblesse geben.
Ist die Rekonstruktionsgeschichte des Aufsatzes mit der Kartusche und den Trophäen (wie nennt man so ein Bauteil?) auch der Grund dafür, dass es Weiß ist im Gegensatz zum Eierschalenton der Gauben, Faschen, Gesimse etc.?
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Nein. Er ist weiß, weil er ein Ornament darstellt, weniger ein Architekturglied.
Evtl. gibt's noch minimal kleine Veränderungen am Fassadenanstrich .
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Er ist weiß, weil er ein Ornament darstellt, weniger ein Architekturglied.
Aber der Stuck hat doch auch den Eierschalenton bekommen, oder? Ich muss mal vor Ort darauf achten.
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Ich bin nur begeistert ! Alles gut. Das erste Bild war irritierend. Ich denke auch nicht, dass die Wappenkartusche farblich eingefasst war. Für mich ist das Gebäude stimmig.
Vielen Dank an alle Beteiligten.
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Sehe ich genauso. Ist ein Grund, mal wieder nach Dresden zu fahren.

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Das haben die aber wirklich schön saniert. Sieht aus wie neu.

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Hach, wenn's doch so weiterginge...😇
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Die große Wappenkartusche mit dem Zeichen der Familie der Reichsgrafen von Brühl ist schon eine Leistung. Vllt finden sich noch Mittel, um das Wappen auch farblich zu fassen - das würde der sonst eher zurückhaltenden Fassade gut stehen.
Wenn schon, wie Resurrectus schreibt, eine Farbfassung zu wuchtig wirkt, so könnte man vielleicht eine Teilvergoldung ins Auge fassen. Die Krone, die Spitzen der Fahnenstangen, die Fassung des Schildes und vielleicht sogar die Palmzweige...
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Das ist wohl richtig, nur wenn wir das jetzt dem Bauherren nahelegen, bringt der uns um ....
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Das ist wohl richtig
Kann man das mit einer Hebebühne machen? Wie viel würde eine Teilvergoldung kosten? Wer hier würde dafür spenden?
Vorausgesetzt, die Entscheider stimmen so einem Projekt zu, wäre ich dabei. Ich würde mich auch als kostenlose Hilfskraft da oben hinstellen und Grundierung auftragen oder so.

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Ja, ja, ich weiß. ....😄
Wir müssen eh noch mal mit der Hebebühne ran. Alles andere muss die Farbexpertin entscheiden. Erst einmal ging es darum, die noble Fassadenstruktur nicht zuzudonnern und deshalb in der Fassung zurückhaltend zu bleiben.
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