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Wirklich eine tolle Aktion 👌 Sowas wäre auch für Kassel oder Frankfurt wichtig.
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VonSalza ja da haben Jan und ich am Freitag drüber geredet, allerdings wäre das Kassel Modell riesig,die halbe Etage des Kaufhauses fast,wir reden von fast 800 Fachwerk Gebäuden inklusive den riesigen Bauwerken wie dem Zeughaus,Marstall,Renthof,Justiz und Hofkanzlei, Lutherische Kirche etc,aber geil wäre es ja schon.
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Sowas wäre auch für Kassel oder Frankfurt wichtig
Frankfurt hat das Treuner-Modell, allerdings wesentlich kleiner - für Alt-Frankfurt in dieser Größe brauchts aber eine wirklich große Halle.
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Es gab ja mal das ‚Virtuelle Altstadtmodell‘ von Jörg Ott der Frankfurter Altstadt. Das fand ich sehr gut und anschaulich - halt virtuell. Das ist aber leider komplett verschwunden.
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Am letzten Freitag wurde das Stadtmodell feierlich eröffnet. Wir bekamen mit Eröffnung auch eine Ausstellungseröffnung bis mindestens Ende des Jahres. Die Hessenschau war auch zu Gast. Ihr könnt euch das Video hierzu gerne im Link anschauen.
Weitergedreht: Gießen vor dem KriegAlle Videos zur hessenschau. Haben Sie eine Sendung verpasst? Dann sind Sie hier richtig. Folgen Sie uns hinter die Kulissen und lernen Sie unsere Redaktion…www.hessenschau.de -
Im Sommer/Winter 2025 wird es ein Wiedersehen mit dem Stadtmodell geben. Dafür werden die Häuser momentan "aufgetunt". Dazu wird es eine Straßenbahn und eine Beleuchtung der Häuser nachts geben. Schaut euch die "neuen Häuser" im PDF an
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Gießen, Ludwigshafen und Neumünster wurden zu den "schlimmsten" Städten Deutschlands gekürt: https://www.travelbook.de/ziele/staedte/…te-deutschlands
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Solche Wertungen sollten zwar immer mit einer gewissen Distanz wahrgenommen werden; aber die Formulierung "einer nach dem Krieg hochgezogenen Stadtmitte" spricht schon für sich selbst. Neue Stadtmitten auf die Stellen der Alten zu setzten, war trotz des propagierten Wohnraums für den neuen Menschen als solches noch kein Garant für eine zukunftsfähige Nachhaltigkeit. Gestern dahingestellt, könnten sie heute bereits wieder verschwunden sein, ohne daß etwas von ihnen bleiben würde. Auf eine solche Weise auf Gießen, Ludwigshafen und Neumünster zu zeigen, verbietet sich aber und hilft den Städten selbst nicht weiter.
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Gießen,
Na wenn das eine der drei "schlimmsten Städte" in Deutschland ist, muss Deutschland ja ansonsten das schönste Land der Welt sein.
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Na wenn das eine der drei "schlimmsten Städte" in Deutschland ist
Noch nicht in Frankfurt gewesen, der / die Autor*in.
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Noch nicht in Frankfurt gewesen,
und noch nie in Gießen.
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Gießen ist insofern schlimm, als nicht einmal so etwas wie eine zentrale historische Kirche erhalten geblieben ist (nur ein Turm), andererseits doch genug an Substanz, was einem den erlittenen Verlust vor Augen führt, und das in eine besonders inferiore Wiederaufbauhässlichkeit eingebettet.
Natürlich kann und wird man häufig Städte, die nicht einmal über die erhaltene Gießener Substanz verfügen (bzw nie verfügt haben) als "schlimmer" ansehen; aber es ist oft jene Relativität, die ein derartiges vernichtendes Urteil ausmacht. Es ist eben so, dass eine Stadt wie Gießen besonders unerfreulich ist. Mit einer bereits historisch unbedeutend oder hässlich gewesenen Stadt lässt es sich leichter fertig werden.
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Liebes Forum,
auch in diesem Jahr zeigt die Bürgerinitiative Historische Mitte Gießen einen Teil des alten Gießens, nachgebaut als Stadtmodell.
Nach dem großen Erfolg der Ausstellung im Gießener Karstadt 2024 wird das Modell mit seinen Einzelteilen derzeit kleinteilig mit Fenstern, alten Firmenschildern und weiteren Details versehen. Für dieses Jahr haben wir uns dazu entschieden, die Modelle quartiersweise, jeweils für einen Tag, an verschiedenen Orten der Stadt zu präsentieren.
Wir wollen damit ein Zeichen setzen, welch wunderschöne Altstadt unser Gießen durch Hass, Ausgrenzung und Rassismus verloren hat. Ebenso ist es uns wichtig, mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des alten Gießens in den Dialog zu kommen und somit Generationen, wie auch verschiedene Herkünfte miteinander zu verbinden. Ein weiteres Ziel von uns ist es, Menschen aus nah und fern in unsere Innenstadt zu locken, um sich mit der einmaligen Geschichte Gießens auseinanderzusetzen.
Wir laden alle Freunde und Follower daher ein, uns an folgenden Tagen am jeweiligen Ausstellungsort zu besuchen:
- Der alte Marktplatz mit dem Kirchenplatz und der Stadtkirche
Samstag, 18.10.2025, von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr am Schlammbeißer (nördl. Marktplatz) - Der alte Kreuzplatz
Samstag, 08.11.2025, von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr am Kugelbrunnen (nördl. Kreuzplatz)
Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Jan-Patrick Wismar
Historische Mitte GießenWer Interesse hat, kann mich an beiden Tagen auch gerne am Stand ansprechen.
- Der alte Marktplatz mit dem Kirchenplatz und der Stadtkirche
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Neue Stadtmitten auf die Stellen der Alten zu setzten, war trotz des propagierten Wohnraums für den neuen Menschen als solches noch kein Garant für eine zukunftsfähige Nachhaltigkeit.
Kann man nicht eigentlich sagen, dass genau das eben NICHT erfolgt ist und dass gerade das der Fehler war? Die "Stadtmitte" ist letztlich die alte geblieben, dh als definierter Platz, Stadtraum, geographischer Ort. Eine mE sinnvolle Alternative wäre doch gewesen, die neue Stadtmitte woanders hin zu positionieren, und zwar nun wirklich voll den modernen Erfordernissen, ohne auf so etwas wie historische Platzformen, Begrenzungen bzw noch vorhandene Substanz Rücksicht nehmen zu müssen. Derweil hätte man langsam und sorgsam an einem restaurativen oder noch mehr rekonstruktiven Heranwachsen der Alten Mitte als primär ästhetisch-nostalgischer Ort arbeiten können.
Eine mE gleichfalls zu diskutierende Alternative wäre gewesen, den Ort der Mitte zwar beizubehalten, aber bereits rein formal aufzulassen, dh keine überkommenen und obsoleten Straßen- und Platzverläufe zu berücksichtigen und dabei die überkommene Substanz nach neuen Kriterien (die idR auf so etwas wie "Brüche" hinauslaufen) besser zu pflegen bzw zu erhalten und ästhetisch sinnvoll einzubetten.
Der beschrittene Weg ist mE der ungünstigste, nämlich die alte Mitte als solche zu belassen und sich um Ästhetik und (letztlich sogar auch Funktionalität) kaum zu scheren, sprich: die alte Mitte gründlich und irreversibel zu verhunzen.

Sowas ist einfach keine "Stadtmitte", sondern ein x-beliebiger Platz in einer modernen Vorstadt, ohne Aufenthalts- und Erkennungsqualität.
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(...) Eine mE sinnvolle Alternative wäre doch gewesen, die neue Stadtmitte woanders hin zu positionieren, und zwar nun wirklich voll den modernen Erfordernissen, ohne auf so etwas wie historische Platzformen, Begrenzungen bzw noch vorhandene Substanz Rücksicht nehmen zu müssen. (...)
An sich ist das eine gute Überlegung. Doch dafür haben damals sicher die finanziellen Mittel gefehlt. Anstatt vorhandene aber beschädigte Strukturen nur zu reparieren, hätte man von Null auf alles komplett neu aufbauen müssen. Straßen, unterirdische Leitungen,.. Außerdem war man bestimmt gar nicht daran interessiert die alte Stadt später wieder Stück für Stück aufzubauen. Vielmehr hat man die Zerstörung als Chance gesehen alles besser und moderner zu machen. - Was natürlich aus heutiger Sicht ein Schuss in den Ofen war.
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An sich ist das eine gute Überlegung. Doch dafür haben damals sicher die finanziellen Mittel gefehlt. Anstatt vorhandene aber beschädigte Strukturen nur zu reparieren, hätte man von Null auf alles komplett neu aufbauen müssen. Straßen, unterirdische Leitungen,.. Außerdem war man bestimmt gar nicht daran interessiert die alte Stadt später wieder Stück für Stück aufzubauen. Vielmehr hat man die Zerstörung als Chance gesehen alles besser und moderner zu machen. - Was natürlich aus heutiger Sicht ein Schuss in den Ofen war.
Richtig. Gießen sollte ein Modellbeispiel der "Autogerechten Stadt" werden.
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Marburg und Heidelberg hatten da wegen ihrer Topographie mehr Glück.
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Sowas ist einfach keine "Stadtmitte", sondern ein x-beliebiger Platz in einer modernen Vorstadt, ohne Aufenthalts- und Erkennungsqualität.
Wenn man es mit Prag vergleicht wird man depressiv, wenn man es mit Seoul vergleicht, ist es beinahe hübsch. Wäre es nicht ein Thema, einen Strang wert, auch mit KI Unterstützung, Fassadenumgestaltungskonzepte zu erstellen, zu genau dieser Umgestaltung typischer 50er, 60er Fassaden bezüglich attraktiver, klassischer Ästhetik? Ehrlich gesagt sind doch Kubatur und Form der Häuser D-weit eigentlich akzeptabel. Man sollte, zB siehe obiges Bild, einmal solche Strassenzüge mit bemalten oder leicht umstrukturierten Fassaden darstellen, wie kann man für wenig Geld eine hässliche in eine schöne Strasse verwandeln? Das funktioniert sicher ganz einfach, wette ich drauf. Hat nur noch niemand versucht. Warum immer neubauen, nur um Fassaden umzugestalten? Bischen Farbe und andere Fenster plus andere Stadtmöblierung dürfte reichen?!
So wie die Freundin nur wegen der Frisur wechseln, kann man ja auch zum Frisör schicken, weniger Aufwand.
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Da hilft doch jegliche Kosmetik nix mehr.
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