Auf der einen Seite beeindruckende Kandelaber mit vielen Verzierungen, im Mittelstreifen langweilige Leuchtstäbe.
Berlin - Unter den Linden
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Auf der einen Seite beeindruckende Kandelaber mit vielen Verzierungen, im Mittelstreifen langweilige Leuchtstäbe.
Die Leuchtstäbe für die Radfahrer sind nicht nur stilistisch unpassend, sondern komplett überflüssig. So dunkel wird‘s dort nicht. Und obendrein haben Fahrräder eigene Beleuchtung.
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Wenn man sich die Abbildung genau anschauen würde könnte man sehen, dass der Radstreifen hier am nördlichen Rand der Linden dargestellt ist . Von einem Fahrradweg auf dem Mittelstreifen ist hier nichts zu sehen.
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Wenn man sich die Abbildung genau anschauen würde könnte man sehen, dass der Radstreifen hier am nördlichen Rand der Linden dargestellt ist . Von einem Fahrradweg auf dem Mittelstreifen ist hier nichts zu sehen.
Wenn man den verlinkten Artikel liest und das zweite Bild betrachtet, könnte man mit gleichem Informationsstand diskutieren.
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Artikel über die ab nächstes Jahr geplanten weiteren Umbaumaßnahmen Unter den Linden:
https://www.entwicklungsstadt.de/umbauplaene-fu…im-sommer-2026/
Ich kann mir nicht helfen! Auch wenn ich die funktionale Seite dieser "Veränderung" - Radweg, Busspur - gut nachvollziehen kann: ES GEFÄLLT MIR NICHT! Es sieht aus, als hätte die Moderne mit ihrer Kargheit wieder das ästhetische Kommando übernommen.
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Andersdenkender: Das ist korrekt, mein Fehler, hatte mich nur wegen der ersten Abbildung gewundert, die zweite wohl gedanklich ausgeblendet. Auf diese bezog sich dann wohl die Kritik. Wobei ich glaube, dass die Idee mit einem Radweg auf dem Mittelstreifen wohl recht abwegig ist und dem Gedanken an einen Bummel-Boulevard nicht entspricht.
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ES GEFÄLLT MIR NICHT!
Ihr seid aber ganz schön hart in Eurem Urteil. Die Neugestaltung des Mittelstreifens kann man nur als bedeutenden Fortschritt bezeichnen. Hier ein Foto von 2021:
Noch einmal: die Anlage und finale Gestaltung der Gehsteige und Radwege an den Seiten steht noch nicht fest. Daher kursieren auch verschiedene Fantasie-Visualisierungen, über die wir uns hier wirklich nicht aufzuregen brauchen. Wartet doch erstmal ab, wenn 2026 entschieden wird. Fakt ist: derzeit sind die Gehsteige UdL ziemlich schmal in Relation zur Asphalt-Fahrbahn. Die faktisch 6-spurige Autofahrbahn ist definitiv zu breit. Selbstverständlich sollte sie neu aufgeteilt werden, am besten auch zugunsten des Fahrradverkehrs, mit einer Spur pro Richtung für den motorisierten Individualverkehr. Die Straße Unter den Linden ist funktionell eine Sackgasse, die am Pariser Platz endet. Die seitlich abgehenden Straßen wie Friedrich- oder Charlottenstraße können ohnehin nur wenig Straßenverkehr aufnehmen. Außer Zielverkehr und Sightseeing gibt es kaum einen Grund, dort langzufahren.
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Aber bitte nicht so.
Rein praktisch betrachtet - wie sollten die Radfahrer in diesem Beispiel von der Radspur zu den Stellplätzen gelangen?
Der Boulevard bliebe hier zudem eine für Fussgänger unüberwindbare Hürde.

Zum Vergleich:
Die ebenfalls im Konzeptstadium befindliche Umgestaltung der Champs Elysées, aktueller Planungsstand, Quelle: Paris Futur. Der komplette Strassenraum wird geöffnet und für Fussgänger transparent.


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Die Neugestaltung der Mittelpromenade ist auf jeden Fall eine große Verbesserung. Gerade die Randstreifen, auf denen die Bäume stehen, und wo üppig Gras wächst, sehen im Moment sehr ungepflegt aus. Eingefasst mit Steinen in Beete, das macht schon mal eine Menge her. Sieht man ja bereits am Abschnitt am Adlon. Selbst wenn dann innerhalb der Beete Wildblumen und Wildwuchs herrscht.

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Paris ist Berlin tatsächlich Dekaden voraus. Und nicht nur Paris. Sehr bitter für die Stadt, die sich immer mehr selbst blockiert.
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Der komplette Strassenraum wird geöffnet und für Fussgänger transparent.
Also ich weiß nicht, ob das so viel besser ist als eine eher konservativ gestaltete Trennung von Autofahrbahn, Radwegen und Fußgängerbereich, wie in Berlin geplant. So ist es optisch ein einziger Brei, und dazu mit diesem komischen Kreuzmuster, das im Konflikt mit der Linearität des gesamten Straßenraums steht.
Aber bitte nicht so.
Rein praktisch betrachtet - wie sollten die Radfahrer in diesem Beispiel von der Radspur zu den Stellplätzen gelangen?
Der Boulevard bliebe hier zudem eine für Fussgänger unüberwindbare Hürde
Diese dysfunktionale Variante wird definitiv nicht kommen, denn die jetzt schon festgelegte Gestaltung des Mittelstreifens steht dem entgegen.
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Das Zeughaus öffnet vielleicht erst wieder im Jahr 2031, vielleicht auch erst noch später.
Es ist seit 2021 wegen einer Sanierung geschlossen, die Sanierungs-Arbeiten haben aber scheinbar laut den Artikeln noch nicht begonnen.
Sanierung im Deutschen Historischen Museum verzögert sich um JahreSeit fast fünf Jahren ist die Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums wegen einer Sanierung geschlossen. Geplant war die Wiedereröffnung…www.rbb24.de
Sanierung außer Kontrolle: Zeughaus bleibt noch für Jahre zuAus einer defekten Klimaanlage wurde ein Mammutprojekt: Das Zeughaus bleibt voraussichtlich bis mindestens 2031 zu.www.berliner-zeitung.de -
Das Zeughaus wurde doch schon so oft saniert. Es ist und bleibt wohl ein ewig langer Sanierungsfall.

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Sehr treffender Kommentar von Gunnar Schupelius:
Gunnar Schupelius: Deutsches Historisches Museum bleibt zuDie Sanierung sollte Ende 2025 abgeschlossen sein, hat aber noch gar nicht begonnen. Es ist ein unfassbares Versagen zweier Bundesbehörden.www.bild.de -
Ein absolutes Trauerspiel für Deutschland und sehr bezeichnend, dass es das Haus der Geschichte dieses Landes betrifft...
Man kann wohl auch annehmen, dass alle Angestellten ihr volles Gehalt beziehen, dafür, dass ihr Haus gar nicht geöffnet ist?
(Ich würde keinem den Verlust seiner Arbeit wünschen, die gesamte Steuergeldverschwendung ist allerdings wirklich außer Kontrolle.) -
Wieso hat man das DHM dann überhaupt so eiligst geschlossen?
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In einem Land, in dem es die Verantwortungsträger nicht einmal gebacken bekommen, die Gasspeicher für den Winter ausreichend befüllen zu lassen, ist die gezielte und durchorganisierte Planung einer komplexen Museums-Instandsetzung natürlich noch eine unendlich größere "Herausforderung"... Der Fachkräftemangel in den Führungsebenen macht sich in vielerlei Bereichen bemerkbar.
Es ist einfach nur peinlich, dass das bundesweit wichtigste Museum zur deutschen Geschichte (falls es denn 2031 wieder öffnen sollte) in der Summe über zehn Jahre geschlossen bleibt. Unfassbar!
Einen Überblick über die erstklassige Sammlung zeigt dieser ausführliche Youtube-Rundgang:
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Ich wäre für eine Auslagerung der Sammlung ins Schloss.
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Ich habe mir das Video nach einem anstrengenden Tag angesehen, aber bei der Musik hatte ich Mühe die Augen offen zu halten . Von wem ist die Musik ? Dabei kann man gut schlafen !
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