Potsdam - Schlösser und Park Sanssouci

  • Die "Märkische Allgemeine" schreibt, dass ab Januar die Fassade des Schlosses Sanssouci renoviert werden soll.

    Potsdam: Fassade von Schloss Sanssouci soll restauriert werden - Untersuchungen ab Januar 2024 (maz-online.de)

    (mit Bezahlschranke)

    Die Schlösserstiftung beginnt jetzt erstmal mit einer Bestandsaufnahme um ein Restaurierungskonzept zu erstellen. Erst damit kann eine Kostenschätzung zusammengestellt werden. Anschließen wird sich hernach die Finanzierungfrage und dann kommt ein Zeitplan.

    Die Aussenhülle ist je leider in einem bemitleidenswerten Zustand.

  • Noch ein paar Wandlungen und Wanderschaften.


    Rosengarten der Kaiserin

    .

    "Narziss-Brunnen" von Hubert Netzer (1865-1939) - Potsdamer Fotospots 


    Schon lange nicht mehr vorhanden.


    Das ist übrigens nicht der Plantagenfritz.

    Später ging es noch an die Neuen Kammern (keine Abbildung gefunden), heute am Grünen Gitter bei der Gartendirektion.


    Bevor er auf das Parterre der Orangerie gelangte.


    Und dann noch der Große König hoch zu Ross.


    Auch am heutigen Standort gab's mal andere Vegetation.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Ein Architektur-Juwel vom Königlichen Baumeister Ludwig Persius erstrahlt nun wieder in neuem Glanze. Ursprünglich als Quartier für den Hofgärtner Voss bestimmt, diente es später als Wohnsitz des Kabinettsrat Ernst Emil Illaire (1797-1866).

    Villa Illaire
    www.potsdam-wiki.de

    Historische Ansichten von Eduard Biermann



    Ansicht vom Marlygarten aus:



    Weg nach Sanssouci:









  • Schräg gegeüber der Villa Illaire liegt die Villa Liegnitz, an der nun heftig gewerkelt wird.


    Diese Villa diente der zweiten Gemahlin von Friedrich Wilhelm III. , der Auguste von Harrach, Fürstin Liegnitz als Witwensitz.

    Villa Liegnitz – Wikipedia
    de.wikipedia.org


    Historische Ansichten:



    Blick auf die Baustelle:







    Blick in den Garten mit Stibadium:



    Das Stibadium:




    Erläuterungsplakat:


  • Sanssouci kann diesen Sommer einen kleinen Promo- und Tourismus-Boost erwarten. Auf Netflix lief vor kurzem eines der erfolgreichsten K-Dramas aller Zeiten an.
    (K-Dramas, für alle hier, die keinen blassen Schimmer haben, was das überhaupt sind, sind TV-Serien aus Südkorea, die in der letzten Dekade, ähnlich wie auch K-Pop (südkoreanische Popmusik), weltweit eine immense Popularität erreicht haben. Die sind eine große Sache, vor allem in Asien aber mittlerweile auch weltweit. Hunderte Millionen schauen sich das an, fiebern und leiden mit, und Film-Locations können für Fans zu richtigen Pilgerstätten werden.)
    Berlin und Potsdam sind in Queen of Tears prominent zu sehen (Berliner Dom, Museumsinsel, Hotel de Rome, Glienicker Brücke...), aber vor allem Sanssouci, das immer wieder als bedeutender, symbolischer Ort in der Serie zu sehen ist.

    GMoNiwGWUAAE99b?format=jpg&name=small

    Netflix Philippines (@Netflix_PH) auf X
    i think i’m polin for you 👉👈
    x.com


    Während mir K-Dramas bereits durchaus bekannt waren, wurde ich erst auf dieses spezielle aufmerksam, als mir in den Social Media mehr und mehr Beiträge und Videos von Leuten auffielen, die den "Queen of Tears Palace" besichtigten. ;)

  • Diese angeblichen Pläne wurden ja nun offenkundig nie in Angriff genommen.

    1962 erschien im Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin, ein opulenter Band von Willy Kurth, dem Generaldirektor der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci. Unter dem Titel "Sanssouci. Ein Beitrag zur Kunst des deutschen Rokoko" wurden die Bauwerke, Kleinarchitekturen und Gartengestaltungen des 18. Jahrhunderts im Park Sanssouci in Wort und Bild vorgestellt. Das Werk erschien 1970 in vierter Auflage. In den fünfziger und sechziger Jahren wurden auch zahlreiche Ansichtskarten vom Neuen Palais und seinen wertvollen Interieurs veröffentlicht. Das Neue Palais war und blieb eine der Hauptsehenswürdigkeiten Potsdams und der ganzen DDR.

  • Diese angeblichen Pläne wurden ja nun offenkundig nie in Angriff genommen.

    1962 erschien im Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin, ein opulenter Band von Willy Kurth, dem Generaldirektor der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci. Unter dem Titel "Sanssouci. Ein Beitrag zur Kunst des deutschen Rokoko" wurden die Bauwerke, Kleinarchitekturen und Gartengestaltungen des 18. Jahrhunderts im Park Sanssouci in Wort und Bild vorgestellt. Das Werk erschien 1970 in vierter Auflage. In den fünfziger und sechziger Jahren wurden auch zahlreiche Ansichtskarten vom Neuen Palais und seinen wertvollen Interieurs veröffentlicht. Das Neue Palais war und blieb eine der Hauptsehenswürdigkeiten Potsdams und der ganzen DDR.

    Da der Artikel hinter der Bezahlschranke liegt, hier ein ausführlicher Bericht über die Pläne Walter Ullbricht (SED).

    https://recs.hypotheses.org/12720 (Quelle: Research Center Sanssouci)

  • Der Schlossbereichsleiter des Neuen Palais, Jörg Kirschstein, hielt hierzu im Frühsommer einen Vortrag bei der Studiengemeinschaft Sanssouci. Dabei stellte er die Quellen vor und erläuterte das Scheitern der Planung. Demnach war eine Kombination aus Hotel und Museum geplant, ähnlich dem Cecilienhof.

  • Wenn ein Potsdamer Schloss ein Hotel werden soll ,dann könnte man ja das Landtagsschloss zum Hotel umfuktionieren. Der Landtag zieht wieder auf den Brauhausberg.

    Die vielen Büros im Landtagsschloss eignen sich bestimmt nach Umbau als Hotelzimmer und eine Tiefgarage für die Autos der Hotelgäste ist schon vorhanden.:wink:

  • Wenn ein Potsdamer Schloss ein Hotel werden soll ,dann könnte man ja das Landtagsschloss zum Hotel umfuktionieren. Der Landtag zieht wieder auf den Brauhausberg.

    Die vielen Büros im Landtagsschloss eignen sich bestimmt nach Umbau als Hotelzimmer und eine Tiefgarage für die Autos der Hotelgäste ist schon vorhanden.:wink:

  • Eiserner Pirat

    Holsteiner

    Hinter der dreigeschossigen Schaufassade sind auf 4 Geschossen Büro- und sonstige parlamentswichtige Räume eingerichtet.

    Dieses Objekt als Schloßhotel umzugestalten würde allein daran scheitern, dass kaum einer von den Gästen tatsächlich einen hohen Raum mit wunderbarem Ausblick angeboten bekommt. Aus diesem Grund darf man mMn durchaus mit dem Wandzitat auf den Kommentar von Herr Herrmann reagieren.