Potsdam - Schlösser und Park Sanssouci

  • Die Sanierungsarbeiten dort sind nichts für ungeduldige Naturen.

    Wohl wahr - gerne würde ich auch noch die Sanierung der Baldachinfontäne erleben, die ist aber trotz ihrer geringen Größe wohl nicht in den Masterplan gerutscht. Im Sonderunvermögen der Bundesregierung war war leider auch keine Million mehr über...

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    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Potsdam_Orangerieschloss_Ansicht_1904.jpg

    Ich möchte eine etwas dumme Frage stellen. Was ist mit den erhaltenen Nischen- und Attikaskulpturen des Orangerieschlosses geschehen? Auf früheren Fotos waren sie noch zu sehen, verschwanden aber etwa 2017.

    Potsdam_Orangerieschloss.jpgWurden sie aus Sicherheitsgründen entfernt? Werden sie jemals wieder angebracht? Mir ist auch aufgefallen, dass die Skulpturen in den größeren Nischen darunter erst später hinzugefügt wurden.

    (Bildquelle: Wikimedia)

  • Ja, die Schlösserstiftung hat sich für fast 20.000 Euro pro Quadratmeter einen luxuriösen Dienstsitz für die Generaldirektion saniert. Politisch korrekt mit Kunstwerk, um die NS-Vergangenheit zu verarbeiten.

    Ich persönlich empfinde das als gänzlich unpreußisch. Bis dato hat der Generaldirektor immer in einem kleinen, eingeschossigen Haus am Grünen Gitter residiert, dem ehemaligen Hofmarschallhaus (Bild) bescheidener ging es nicht. Das hat jeden Besucher der Stiftung beeindruckt, vor allem die Geldgeber - private Spender gibt es ja immer weniger.

    Die Villa Liegnitz mit Park wäre auch eine herrliche neue Attraktion für Besucher geworden, die Sanssouci attraktiver gemacht hätte. Jetzt ist es also der neue Dienstsitz des in und ausserhalb der Stiftung unbeliebten Generaldirektors Vogtherr, der einst durch Protektion des Berliner Kultursenators Lederer (Linke) und Kulturstaatsministerin Roth (Grüne) ins Amt kam. Vogtherr fiel bis dato mit Publikumsbeschimpfung auf, legendär seine Äußerung er wolle in Sanssouci keinen "Blattgoldtourismus" und könne am Neuen Palais auf die Besucher, die sich "in einer Downtown-Abbey-Atmosphäre suhlen" gern verzichten.

    Konsequenterweise hat Vogtherr dann die durch den Förderverein der Schlösserstiftung betriebenen Museumsshops gekündigt und das Geschäft der Buchhandlung König übergeben. Die "Freunde" sind zu einer reinen Spendentruppe verkümmert. Die Ausstellungen unter Vogtherr waren mäßig bis schlecht besucht, die "Klimaausstellung" in den Gärten von Sanssouci mit pinken Tafeln genauso ein Flop wie im Schloß Charlottenburg die Ausstellung gegen Rekonstruktionen. Dabei sind mehr als 60 % der Statuen im Park von Sanssouci Kopien, aus welcher Zeit auch immer.

    Die woke Stiftungsführung residiert nun prächtig und ist so - vermutlich unfreiwillig - ein Symbol unserer Zeit. Unter dem nächsten "GD" wird sie vielleicht wieder bescheidener werden und sich mehr um die Hilfe privater Spenden bemühen müssen, weil die "Staatsknete" wohl Stück für Stück weniger werden wird.

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  • Auch noch zu erwähnen,das der Generaldirektor Prof. Dr. Vogtherr ein Mitunterzeichner Rettet den Staudenhof Staudenhof war und Erhalt RZ ist.

    Daran erkennt man schon, dieser Mann auch mit Prof. Dr. Titel eine denkbar schlechte Besetzung für dieses Amt eines Generaldirektors der Schlösser und Gärten ist.

    Für ihn ist es nur ein Job aber keine Tätigkeit mit Herz und Seele für das schöne Potsdam.

  • Daran erkennt man schon, dieser Mann auch mit Prof. Dr. Titel eine denkbar schlechte Besetzung für dieses Amt eines Generaldirektors der Schlösser und Gärten ist.

    Der Titularprofessor ist mit dem Amt des Generaldirektors verbunden. Promoviert hat Vogtherr zur Gründung der Berliner Museen um 1800.