• Ausgefallene Bauwerke

    Ein paar Beispiele aus unterschiedlichen Epochen der Architekturgeschichte der Stadt, die man so andernorts kaum vorfindet.

    Achteckiges Haus im Martinsviertel

    Gartenhaus aus dem 17. Jahrhundert

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    Karsten Ratzke, Achteckiges Haus (Darmstadt) [Foto], CC0 1.0, Quelle

    Faselstall im Martinsviertel

    Der hier untergebrachte städtische Eber - im Volksmund "Watz" genannt - gab dem Stadtteil den Beinamen "Watzeviertel".

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    Hewiha, Darmstadt – Faselstall, Arheilger Str. 45 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Waldspirale

    Die Waldspirale von Friedensreich Hundertwasser wurde im Jahr 2000 fertiggestellt.

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    Ludvig14, Darmstadt – Waldspirale, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Detailansicht

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    Immanuel Giel, Fenster an der Waldspirale [Foto], CC BY 3.0, Quelle

    Blick vom Hochzeitsturm

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    Gerd Eichmann, Waldspirale vom Hochzeitsturm [Foto], CC BY 4.0, Quelle

    Baumhaus in der Innenstadt

    Das vom Architekten Ot Hoffmann (1930-2017) geplante kubische Wohn- und Geschäftshaus wurde 1973 errichtet und gilt als Pionierbauwerk der Gebäudebegrünung.

    Ot Hoffmann, der in dem Haus selbst wohnte, verwirklichte mit dem "Baumhaus" seine visionären Vorstellungen des ökologischen Bauens. Auf der Dachterrasse pflanzte er einen kleinen Kiefernwald mit der Idee, die Grünfläche, die durch den Bau am Boden verloren geht, auf dem Dach wieder erstehen zu lassen.

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    GeorgDerReisende, Schleiermacherstraße 8, 1, Darmstadt [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Staatstheater

    Das Staatstheater von Rolf Prange aus dem Jahr 1972.

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    Andreas Praefcke, Staatstheater Darmstadt, Außenansicht [Foto], CC BY 3.0, Quelle

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    kurzkarl74, Staatstheater Darmstadt [Foto], CC BY‑SA 2.0, Quelle

    Bei Nacht

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    Andreas Praefcke, Darmstadt – Georg‑Büchner‑Platz 05a, Staatstheater [Foto], CC BY 3.0, Quelle

    Darmstadtium

    Die "Schepp Schachtel" wurde 2007 eröffnet. Teile eines historischen Wehrturms sowie der mittelalterlichen Stadtmauer wurden in das Kongresszentrum integriert.

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    Carlos Delgado, Darmstadtium (Darmstadt) [Foto], CC BY‑SA 3.0, Quelle

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Türme

    Neben dem Hochzeitsturm und dem Spanischen Turm besitzt die Stadt noch einige weitere erwähnenswerte Türme.

    Weißer Turm

    Der Weiße Turm ist ein ehemaliger Eckturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung und wurde als Wehrturm erbaut. Nachdem die Stadtmauer ihren Wert zur Verteidigung der Stadt verloren hatte, wurde der Turm im Jahre 1704 als Glockenturm umgestaltet und erhielt weitgehend sein heutiges Aussehen. Beim Wiederaufbau 1954 wurde er um ein weiteres Stockwerk erhöht.

    Rudolf Stricker, Darmstadt – Weißer Turm (13.05.2011) [Foto], CC BY‑SA 4.0. Quelle

    Hinkelsturm

    Der Hinkelsturm ist ein ehemaliger Turm der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde der Hinkelsturm zwar 1952 instand gesetzt, verfiel jedoch in der Folgezeit wieder, da er seit 1944 kein Dach mehr trug. Von 1994 bis 1997 wurde der Turm erneut saniert und durch das Einsetzen eines sieben Meter hohen Stahlringkranzes mit Dach für die Nutzung als Altstadtmuseum hergerichtet.

    Delgado, Carlos: „Alte Stadtmauer in Darmstadt“, Juli 2008, eigene Aufnahme. 3.0 CC BY‑SA 3.0. Quelle

    Benannt ist der Turm nach dem Darmstädter Hinkelstein, der sich in der Nähe befindet.

    Der Findling war einst in den Küchenbereich eines Hauses in der Hinkelsgasse iin der damaligen Altstadt integriert. Bei einem Luftangriff am 23. September 1943 wurde das Haus völlig zerstört, auch die Hinkelsgasse existiert heute nicht mehr.

    Aidexxx (2015): Darmstadt, Kaplaneigasse, Hinkelstein 001.jpg, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Wasserturm am Hauptbahnhof

    Der Turm entstand 1910 bis 1912 nach Entwürfen des Architekten Friedrich Mettegang, der als Baurat bei der Eisenbahndirektion Mainz arbeitete. Er diente zur Versorgung des Bahnhofs und der dort stationierten Lokomotiven mit Wasser.

    1978 sollte er abgerissen werden. Das Abbruchgerüst stand bereits, als die Darmstädter Bürger auf den Abrissplan aufmerksam wurden. Vom Landesamt für Denkmalpflege wurde er schließlich im selben Jahr unter Denkmalschutz gestellt.

    Heidas (2005): Darmstadt-Wasserturm-1.jpg, CC BY-SA 3.0. Quelle

    Detailansicht von Wasserturm und Straßenbrücke am Darmstädter Hauptbahnhof.jpg CC BY-SA 4.0. Quelle

    Wasserturm am Ausbesserungswerk

    Der historische Wasserturm wurde im Jahr 1885 erbaut und gehörte zum Ausbesserungswerk der Bahn. Er veranschaulicht die verkehrstechnische Entwicklung und Erschließung des Landes.

    Oberlausitzerin64 (2015): Darmstadt-Frankfurter Straße Wasserturm 2.jpg, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Pützerturm

    Der im Jahr 1905 nach Plänen von Friedrich Pützer geplante Beamtenwohnturm gilt heute als Symbol der Firma Merck. Der Turm markiert weithin sichtbar den Haupteingang zum Werksgelände.

    Um 1910

    Heutige Ansicht

    2020 Merck Pützerturm.jpg. Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Bismarckturm

    Der Bismarckturm ist ein von 1904 bis 1908 erbauter Aussichtsturm auf dem im südöstlichen Stadtgebiet gelegenen Dommerberg.

    Dommersberg.jpg. Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Quelle

    Im Winter

    Thomas Wolf (2010): Bismarckturm Darmstadt Winter.jpg, CC BY-SA 3.0. Quelle

    Ludwigsturm

    Der Ludwigsturm ist ein 1882 errichteter Aussichtsturm auf der Ludwigshöhe in Bessungen.

    Muck (2015): Ludwigsturm (Ludwigshöhe).JPG, CC BY‑SA 4.0. Quelle


    Zum Bau des Turms findet sich folgende Gedenkinschrift:

    „Ludwigs Thurm

    erbaut 1882.

    Hoch rag’ der Thurm ob Berg und Wald

    Und werd’ viel hundert Jahre alt!

    Dem Fürsten und der Stadt zu Ehr’

    Zur Freud’ des Volkes rings umher!

    So lang die Stürme ihn umweh’n

    Mög er auf Glück und Frieden sehen!“

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Ergänzung lt. Medienberichten: Der Wunderschöne Wasserturm am Hauptbahnhof sucht nach 40 Jahren einen neuen Besitzer. Der alte Besitzer rettete den Turm einst vor dem Abriss. Die Stadt hat den Kauf abgelehnt. Mal schauen wie es weiter geht...

  • Historische Brunnen

    Der Marktbrunnen wurde im Jahr 1780 von Johann Helfrich von Müller erbaut. Der neue Marktbrunnen ersetzte den älteren Brunnen von 1546.

    Pedelecs, Residenzschloss Darmstadt, 2011, CC BY-SA 3.0, Quelle

    Der Datterich-Brunnen von Bonifatius Stirnberg aus dem Jahr 1982

    Clemensmarabu / Datterich Brunnen, Darmstadt, 20. Sep 2011, CC BY-SA 3.0, Quelle

    Der Luisenplatz-Brunnen von Joseph Maria Olbrich von 1908. Die Realisierung entsprach jedoch nicht ganz den Plänen von Olbrich.

    Claudia Ewerhardy, Luisenplatz-Brunnen, 6. Mai 2012, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Der Löwenbrunnen wurde 1824 nach Plänen von Franz Heger erbaut. Er bildete das Zentrum des Luisenplatzes. Als 1844 das Ludwigsmonument errichtet wurde, musste der Brunnen weichen und wurde stattdessen im Zentrum des benachbartem Mathildenplatzes aufgestellt.

    Axel Polsfuss, Darmstadt Mathildenplatz (Löwenbrunnen), 6. Juli 2015, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Das Lilienbecken wurde im Jahre 1914 nach Plänen des Architekten Albin Müller angelegt.

    Till Dettmering, Russian Chapel in Darmstadt, Germany, 3. Mai 2006, CC BY-SA 3.0, Quelle

    Der Brunnen auf dem Forstmeisterplatz in Bessungen wurde vermutlich im Jahre 1825 aufgestellt.

    Störfix, Brunnen (Forstmeisterplatz), 2016, CC BY-SA 3.0 DE, Quelle

    Zwei Brunnen des Bildhauers Johann Baptist Scholl der Jüngere aus dem Jahr 1860.

    Der Stadtbrunnen ist der einzige erhaltene von ehemals vier Stadtbrunnen.

    Karsten Ratzke, Darmstadt, Stadtbrunnen, 18. Juni 2016, CC 0 1.0, Quelle

    Der Kanzlerbrunnen

    Axel Polsfuss, Kanzlerbrunnen am Hinkelsturm, Darmstadt, 17. Juni 2016, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Die Paula-Ludwig-Platz-Brunnen sind zwei Brunnen von Joseph Maria Olbrich von 1908

    „Paula-Ludwig-Platz-Brunnen (Mathildenhöhe, Darmstadt)“, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Der Tierbrunnen aus dem Jahr 1907 ist ein Werk des Bildhauers Anton Lussmann.

    Axel Polsfuss, Tierbrunnen am Alten Friedhof, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Der Löwenbrunnen von Franz Harres von 1835.

    Artem Korzhimanov, Darmstadt-Mitte, Darmstadt, Germany, 12. Oktober 2013, CC BY 3.0, Quelle

    Der Niebergall-Brunnen wurde im Jahre 1930 fertiggestellt und von dem Bildhauer Well Habicht gestaltet. Er steht am Rande der Großen Bachgasse auf der ehemaligen Insel in der damaligen Altstadt.

    Aidexxx, Niebergall‑Brunnen, Große Bachgasse, Darmstadt, 11. August 2015, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Die Brunnenanlage „Trinkender Jüngling“ von Joseph Maria Olbrich befindet sich am Südhang der Mathildenhöhe und wurde im Jahr 1901 fertiggestellt. Die knieende Figur stammt vom Bildhauer Ludwig Habich.

    Jean‑Pierre Dalbéra, La maison de J. M. Olbrich (Mathildenhöhe, Darmstadt), 2012‑08‑25, CC BY 2.0, Quelle

    Detailansicht

    Daderot, Brunnenanlage „Trinkender Jüngling“ (Jüngling an der Quelle) – Mathildenhöhe, Darmstadt, 21. Oktober 2016, CC 0 1.0, Quelle

    Einhorn-Brunnen von Hermann Geibel aus dem Jahr 1956

    Welt‑der‑Form / Hermann Geibel: Einhorn‑Brunnen (1956), Darmstadt [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Auf einer Tafel findet sich folgendes Gedicht

    Die Freude

    dieses bescheidenste Tier

    dies sanfte Einhorn

    so leise

    man hört es nicht

    wenn es kommt

    wenn es geht

    mein Haustier

    Freude

    wenn es Durst hat

    leckt es Tränen

    von den Träumen

    Hilde Domin (1909-2006)

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Hessisches Landesmuseum

    Das Hessische Landesmuseum Darmstadt ist ein Universalmuseum und eines der ältesten öffentlichen Museen Deutschlands. Es vereinigt zahlreiche unterschiedliche Sammlungen aus den Bereichen Kunst-, Kultur- und Naturgeschichte.

    Das Wachstum der Sammlung, die ihre Anfänge in Kunst- und Naturaliensammlungen der Landgrafen von Hessen-Darmstadt im 17. Jahrhundert nahm, machte einen Neubau erforderlich, der 1897 auf Veranlassung von Großherzog Ernst Ludwig in Angriff genommen und 1906 eröffnet wurde. Architekt war der durch den Bau des Warenhauses Wertheim in Berlin bekannt gewordene gebürtige Darmstädter Alfred Messel.

    Der Turm wurde entsprechend eines nicht ausgeführten Entwurfs für das Schloss aus dem frühen 18. Jahrhundert von Louis Remy de la Fosse ausgeführt.

    Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude schwer beschädigt, die wichtigsten Exponate waren allerdings vorher ausgelagert und somit gerettet worden.

    1955 wurde das Museum wiedereröffnet und seitdem erweitert. Insbesondere die geologisch-paläontologische Sammlung mit Funden aus der Grube Messel (seit 1995 UNESCO-Weltnaturerbe, unweit der nordöstlichen Stadtgrenze gelegen) wurde grundlegend erneuert.

    Ansichten des Gebäudes

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    Franganillo, Jorge: Darmstadt – Hessisches Landesmuseum, 29. Februar 2020. CC BY 2.0. Quelle

    Im Abendlicht

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    Shiny Tower (156255527).jpeg, Wikimedia Commons, CC0. Quelle

    Haupteingang

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    Aidexxx. Darmstadt, Friedensplatz 1, Hessisches Landesmuseum. 2015. CC BY-SA 4.0. Quelle

    Einer der beiden Bronzelöwen vor dem Haupteingang, gestaltet von Heinrich Jobst (1912)

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    Darmstadt – Friedensplatz 1, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, „Darmstadt Friedensplatz 1 Hessisches Landesmuseum 005.JPG“, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Fahnenmastdekoration

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    „Flagpole decoration by Heinrich Jobst, 1 of 2 – Hessisches Landesmuseum Darmstadt – Darmstadt, Germany – DSC09866.jpg“, CC BY 4.0. Quelle

    Innenansicht

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    „Interior view – Hessisches Landesmuseum Darmstadt – Darmstadt, Germany – DSC09940.jpg“, CC0. Quelle

    Chiavenna-Zimmer

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    „Chiavenna Room, from Casa Moro, Chiavenna, c. 1580, maple, ash, walnut, other woods – Hessisches Landesmuseum Darmstadt – Darmstadt, Germany – DSC00466.jpg“, CC0 1.0 Universal, Quelle

    Möbelstücke von Peter Behrens...

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    Chaise et fauteuil de Peter Behrens (musée de la colonie d’artistes, Darmstadt) (7951754520).jpg, CC BY‑2.0. Quelle

    ...und Joseph Maria Olbrich

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    „Armchair by Joseph Maria Olbrich, Schenkung U. & H. Kleinstück, Darmstadt, 1901, bog oak, textile – Hessisches Landesmuseum Darmstadt – DSC00885.jpg“, CC0 1.0 Universal, Quelle

    Teeservice von Peter Behrens von 1901

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    „Tea service by Peter Behrens, Gebr. Bauscher factory, Weiden Oberpfalz, 1901, porcelain – Hessisches Landesmuseum Darmstadt – Darmstadt, Germany – DSC01014.jpg“, CC0 1.0 Universal. Quelle

    Bleiglasfenster nach Werken von Joseph Maria Olbrich, um 1900

    Darmstadt-Hessisches-Landesmuseum-Sammlung-Jugendstil-Fenster-367.jpg

    GFreihalter (2025): „Darmstadt — Hessisches Landesmuseum, Sammlung Jugendstil, Fenster 367“, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Bleiglasfenster nach Werken von Joseph Maria Olbrich, um 1900

    Darmstadt-Hessisches-Landesmuseum-Sammlung-Jugendstil-Fenster-368.jpg

    GFreihalter: Darmstadt – Hessisches Landesmuseum, Sammlung Jugendstil, Fenster 368, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Kunst des Mittelalters

    Heiliger Georg im Kampf mit dem Drachen

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    „Darmstadt – Hessisches Landesmuseum, Sammlung Kunst des Mittelalters, Fenster 422.jpg“, CC BY‑SA 4.0. Quelle

    Urpferd mit Fötus aus der Grube Messel

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    „Urpferd mit Fötus Messel HLMD.jpg“, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, CC BY‑SA 4.0. Quelle

    Mammut-Skelett

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    „Hessisches Landesmuseum Darmstadt – Neuinstallation Mastodon.jpg“, CC BY‑SA 4.0. Quelle

    Die Elster auf dem Galgen von Pieter Bruegel der Ältere (1525/1530-1569) aus dem Jahr 1568

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    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Achim84

    Es ist wirklich imposant welche Mühe und damit einhergehendem Zeitaufwand du betreibst mit der Beschreibung des Themas Darmstadt. Echt klasse !

    :daumenoben:

    Leider war ich noch nie in Darmstadt um die Fotos/Visualisierungen mit eigener Erfahrung abzugleichen. Ungechtet dessen macht es großen Spaß sich hier durchzuwühlen.

  • Das Luisencenter wurde jetzt von Darmstädter Investoren gekauft, es soll umfassend saniert werden.
    Vielleicht besteht darin eine Chance.
    Man könnte dafür werben, an das Alte Palais zu erinnern, das sich dort früher befand.
    Ein Traum wäre, wenn man die Fassaden vom Alten Palais wieder aufbauen würde. Das wäre eine ähnliche Lösung wie beim Schloss Braunschweig, außen Schloss und innen Einkaufsmöglichkeiten.
    Ein Zitat aus dem Hessenschau Artikel: "Langfristig denke man auch über eine Fassadenüberarbeitung nach, um das Center neu erstrahlen zu lassen."

    Luisencenter verkauft: Darmstädter Investoren wollen Leerstände beenden
    Das Luisencenter hat neue Eigentümer: Zwei Darmstädter Investoren wollen das Zentrum umfassend modernisieren, von der Tiefgarage bis hin zu den Toiletten. Was…
    www.hessenschau.de
    Neues Leben fürs Alte Palais in Darmstadt
    Wo heute das Luisencenter steht, befand sich in Darmstadt früher ein großherzogliches Schloss. Für ein Erlebnismodell des früheren Wohnsitzes werden nun…
    www.echo-online.de

  • Leider war ich noch nie in Darmstadt um die Fotos/Visualisierungen mit eigener Erfahrung abzugleichen. Ungechtet dessen macht es großen Spaß sich hier durchzuwühlen.

    Die Stadt ist natürlich nur bedingt ein touristisches Ziel und wen es nicht durch Geburt, Studium/Lehre oder Arbeit in die Stadt verschlägt, wird sie wohl auch eher nicht zu Gesicht bekommen.

    Die Auswahl ist natürlich selektiv, die weniger zerstörten Viertel präsentieren sich aber durchaus weitgehend geschlossen erhalten und passabel ergänzt. Das Johannes- und Martinsviertel rund um den Herrngarten im Norden, mit der Mathilden- und Rosenhöhe mit Teilen des Komponistenviertels im Osten sowie Bessungen mit dem Paulusviertel im Süden sind auch von der Größe her nicht zu unterschätzen. Ein historisches Zentrum mit einer Altstadt können sie nicht ersetzen, zum Wohnen bzw. als Kulturort wie die Mathildenhöhe sind sie aber meines Erachtens ideal.

    Hier sind ein paar Eindrücke aus dem Martinsviertel mit der Alten Vorstadt, rund um letztgenannte haben sich auch ein paar Straßen mit Altstadtflair erhalten.


    Das im Nordosten der Stadt gelegene Martinsviertel entwickelte sich aus der nach 1590 ausgebauten Alten Vorstadt und der seit Ende des 18. Jahrhunderts zunächst für Gardisten erschlossenen, später von den Handwerkern und Bauern bewohnten Pankratiusvorstadt. Eine sprunghafte Entwicklung nahm das Martinsviertel im 19. Jahrhundert. Im Rahmen einer biedermeierlichen Stadterweiterung dehnte sich das Viertel im Südosten bis zur Kranichsteiner Straße aus. Infolge der Industrialisierung legte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, insbesondere in der Zeit nach dem Bau der namengebenden Martinskirche zwischen 1883 und 1885, ein Ring aus kleinbürgerlichen Häusern um die Alte Vorstadt. In den 1890er Jahren wurde das noch unbebaute Gebiet zwischen Frankfurter Straße und Hohlem Weg bis zur Odenwaldbahntrasse zur Bebauung freigegeben; es entstanden bis 1908 Häuser der Gründerzeit mit meist viergeschossiger geschlossener Blockbauweise und historistischen Fassaden. Entgegen den Erwartungen der Bauspekulanten stieg die Bevölkerungszahl in DA jedoch nur langsam. Die Mietpreise sanken, zahlreiche Wohnungen standen sogar leer, sodass die Gegend bald als Hypothekenfriedhof bezeichnet wurde.

    Zwischen den Weltkriegen kam es wieder zu einer verstärkten Bautätigkeit. Auf bisher noch unbebauten Flächen des Viertels entstanden von gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften und der Stadt finanzierte Wohnblocks wie die Bauten am Friedrich-Ebert-Platz oder die Wohnzeilen an Rhön- und Spessartring, die das Viertel heute nach Norden abschließen. Auch das Martinsviertel blieb von den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg nicht verschont, dennoch haben sich weite Teile der historischen Bausubstanz erhalten.

    Eindrücke aus der Alten Vorstadt, einer planmäßigen Stadterweiterung mit ihren charakteristischen Schweifgiebelhäusern als Wohnraum für Hofbeamte und neu zuziehende Handwerker.

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    Aidexxx, Darmstadt – Magdalenenstraße 3 (Gebäudekeller mit Toranlage) [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

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    Aidexxx, Darmstadt – Magdalenenstraße 5 Wohn‑ und Geschäftshaus [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

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    Aidexxx, Darmstadt – Magdalenenstraße 15 Wohnhaus, CC BY‑SA 4.0, Quelle

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    Aidexxx, Darmstadt – Magdalenenstraße 19 Wohnhaus, CC BY‑SA 4.0, Quelle

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    Aidexxx, Darmstadt – Magdalenenstraße 21 Wohnhaus [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Darmstadt-Magdalenenstra-e-27-Ehemalige-Hofreite-Vorderhaus-001.jpg

    Aidexxx, Darmstadt – Magdalenenstraße 27 (Ehemalige Hofreite Vorderhaus), CC BY‑SA 4.0, Quelle


    Sonstige Eindrücke

    Wohnhaus, erbaut Anfang des 19. Jahrhunderts

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    Hewiha, Darmstadt – Gardistenstraße 5 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Klassizistisches Emilschlösschen, erbaut vor 1818

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    Hewiha, Darmstadt Altersheim (sog. „Schlößchen“), Emilstraße 1 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Wohnhaus, erbaut um 1843

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    Hewiha, Darmstadt – Mauerstraße 9, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Oktroihäuschen, nach 1870 erbaut

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    Unbekannter Urheber, Oktroihäuschen (Darmstadt), CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Wohnhäuser aus den 1890er Jahren

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    Hewiha, Darmstadt – Schloßgartenstraße 63‑73 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Klinkerfassaden im Stil der Neurenaissance aus dem Jahr 1892

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    Hewiha, Darmstadt – Wenckstraße 42‑44 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Wohnhaus, erbaut um 1893

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    Hewiha, Darmstadt – Pallaswiesenstraße 11, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Doppelvilla im Stil der Neurenaissance von 1893

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    Hewiha, Darmstadt – Frankfurter Straße 27, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Wohnhaus aus der Zeit um 1900

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    Hewiha, Darmstadt – Frankfurter Straße 29 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Wohnhaus von 1902

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    Hewiha, Darmstadt – Dieburger Straße 94a [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Wohnhaus von 1903/04

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    Hewiha, Darmstadt – Taunusstraße 40 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Die Grabstätten des Hauses Hessen auf der Rosenhöhe können dank Geldern der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert werden.

    Das Alte Mausoleum (1826) von Georg Moller und das Neue Mausoleum (1905-1910) von Karl Hofmann müssen dringend saniert werden; es gibt Schäden, die durch Wassereintritt und Feuchtigkeit verursacht wurden.

    Die Grabstätten gehören zu den mehr als 290 Denkmälern, die die Stiftung allein in Hessen fördern konnte.


    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Das Alte Amtsgericht hatte früher einen Turm:
    https://pictures.abebooks.com/inventory/31320101419.jpg  
    https://i.ebayimg.com/images/g/A38AAOSwzsNgeIme/s-l1600.webp
    https://img.oldthing.net/8867/24419038/0/n/Darmstadt-Amtsgericht-Kat-Darmstadt.webp?t=1704711120  
    https://i.ebayimg.com/images/g/Q4QAAOSwKutl52Hr/s-l1600.webp

    Heute hat es stattdessen eine Aufstockung:

    Hier eine andere Darmstädter Aufstockung, auf der ehemaligen Bank für Handel und Industrie:

    Neben der Liberalen Synagoge gab es in Darmstadt auch eine Orthodoxe Synagoge, im Jugendstil:
    https://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/Bilder/Synagoge_NeueSynagoge_Bleichstr_ca1910_Q_HStAD.jpg

    Hier Infos zur Liberalen Synagoge:

  • Benannt ist der Turm nach dem Darmstädter Hinkelstein, der sich in der Nähe befindet.

    Der Findling war einst in den Küchenbereich eines Hauses in der Hinkelsgasse iin der damaligen Altstadt integriert. Bei einem Luftangriff am 23. September 1943 wurde das Haus völlig zerstört, auch die Hinkelsgasse existiert heute nicht mehr.

    Hier gibt es verschiedene historische Bilder, die den Hinkelstein in ein Darmstädter Altstadthaus integriert zeigen:

    Altstadtmuseum im Hinkelsturm – Heimatverein-Darmstadtia

    Geschichte in Rhein-Main auf Instagram: "Die Hinkelgasse in der Darmstädter Altstadt, um 1900. Auch auf dem Foto zu sehen ist der Hinkelstein. . #darmstadt #geschichte #rheinmain #frankfurt #gasse #kultur #geschichte #fotografie #street #altstadt…
    57 likes, 0 comments - rheinmain_geschichte am June 24, 2020: "Die Hinkelgasse in der Darmstädter Altstadt, um 1900. Auch auf dem Foto zu sehen ist der…
    www.instagram.com
    Geschichte in Rhein-Main auf Instagram: "Die Hinkelgasse mit dem Hinkelstein in Darmstadt. Foto aus der Fotosammlung von Karl Heil. . #darmstadt #geschichte #rheinmain #frankfurt #menschengruppe #kultur #geschichte #fotografie #gruppenfoto #altstadt…
    145 likes, 2 comments - rheinmain_geschichte am September 4, 2020: "Die Hinkelgasse mit dem Hinkelstein in Darmstadt. Foto aus der Fotosammlung von Karl Heil.…
    www.instagram.com
  • Verschiedene Bauten des Historismus im Stadtgebiet

    Ehemalige Großherzogliche Landwirtschaftskammer von Wilhelm Thaler aus dem Jahr 1914.

    Im Jahr 1945 war das Gebäude vorübergehend Sitz der Deutschen Regierung des Landes Hessen.

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    Rudolf Stricker, Regierungspräsidium Darmstadt (Rheinstraße, ehem. Landwirtschaftskammer), Wikimedia Commons, CC BY. Quelle

    Das repräsentative Gebäude der Volksbank wurde in zwei Bauabschnitten 1890–1892 und 1904–1907 errichtet.

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    Frrein, Volksbank, Darmstadt (Hügelstraße 8–20), Wikimedia Commons, CC BY‑SA 4.0. Quelle

    Das 1901 erbaute Oberwaldhaus am Steinbrücker Teich dient bis heute als Ausflugslokal.

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    Michael Mertens, Darmstadt – Oberwaldhaus. Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0, Quelle

    Historische Ansicht von 1913

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    Villa Ostermann

    Ehemalige großbürgerliche Villa von Alfred Messel, erbaut 1908/1909

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    Reise Reisen, Villa Ostermann / Eugen-Bracht-Weg 6, Darmstadt. Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Landhaus aus dem Jahr 1911

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    Hewiha, Villa Rheinstraße 300, Darmstadt. Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Gemeindehaus der Martinskirche im Martinsviertel von 1891

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    Hewiha, Darmstadt, Martinsstift (Müllerstraße 28), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Ehemaliges Hotel zur Post von 1912

    Georgenhausen, Darmstadt, Poststraße 5 (ehemaliges Hotel zur Post), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Feierabendhaus aus dem Jahr 1898

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    Hewiha, Feierabendhaus, Darmstadt (Erbacher Straße 27), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Neugotisches Wohn- und Geschäftshaus in Bessungen, erbaut 1901

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    Störfix, Bessunger Straße 68, Darmstadt. Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE, Quelle

    Großherzogliche Hofmeierei

    Das Gutshaus des Hofguts Oberfeld wurde im Jahre 1893 im Stil des Historismus erbaut. 1943 wurde das Gebäude bei einem britischen Luftangriff teilweise zerstört, im Jahr 1950 wurde es rekonstruiert.

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    Georgenhausen, Darmstadt, Erbacher Straße 125 – Gutshaus. Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Heiligkreuzberg, erbaut um 1900

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    DarmstadtBert, Dieburger Str. 234 (Heiligkreuzberg), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Landhaus von Heinrich Metzendorf von 1905

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    Hewiha, Darmstadt, Heidelberger Landstraße 58. Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Hauptbahnhof und Waldkolonie

    Der Darmstädter Hauptbahnhof, ein Werk des Architekten Friedrich Pützer, wurde 1912 eröffnet.

    Die Gestaltungselemente an der Fassade und im inneren Bereich erinnern an den damals modernen Jugendstil. Der Bahnhof galt zu seiner Zeit als sehr modern, war zurückhaltend gestaltet und umfasste nur die für den Bahnhofsbetrieb notwendigen Funktionen.

    Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof stark beschädigt. Beim Wiederaufbau achtete man wenig auf die alte Bausubstanz, erst bei einer grundlegenden Sanierung in den Jahren 1998 bis 2000 wurden diese Veränderungen so weit wie möglich rückgebaut und das alte Erscheinungsbild weitestgehend wiederhergestellt.

    Ansicht des Empfangsgebäudes

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    Darmstadt Hauptbahnhof - 49724358023.jpg, Jorge Franganillo, CC BY 2.0. Quelle

    Innenansicht der Eingangshalle

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    Darmstadt Bahnhof 2004-11-23d.JPG, Heidas, CC BY-SA 3.0. Quelle

    Historische Ansicht im Jahr 1911

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    Wartesaal der 1. und 2. Klasse im Jahr 1912

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    Wartesaal der 3. und 4. Klasse im Jahr 1912

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    Eine Besonderheit bildet der sogenannte „Fürstenbahnhof“, der südlich an das Empfangsgebäude angebaut ist und ursprünglich Aufenthalts- und Empfangsräume für den Großherzog und sein Gefolge umfasste. Die Ausstattung mit zahlreichen Jugendstilelementen ist weitgehend erhalten.

    Ansicht des Fürstenbahnhofs

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    Historische Innenansicht von 1912

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    Die Waldkolonie ist einer der kleinsten Stadtteile Darmstadts. Das Viertel entstand in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs ab 1911 in Form einer Bahnarbeitersiedlung.

    Ein paar Eindrücke

    Wohnhäuser, entstanden um 1911/1912

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    Darmstadt Mettegang-Siedlung-01.jpg, Marion Halft, CC BY-SA 4.0. Quelle

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    Darmstadt Mettegang-Siedlung-02.jpg, Marion Halft, CC BY-SA 4.0. Quelle

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    Darmstadt Mettegang-Siedlung-03.jpg, Marion Halft, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Baujahr 1921

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    EBG Darmstadt eG, Liegenschaft Illigweg 2-28,3-27, 64293 Darmstadt, Quelle

    Baujahr 1924

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    EBG Darmstadt eG, Liegenschaft Rodensteinweg 25, 64293 Darmstadt, Quelle

    Baujahr 1924

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    EBG Darmstadt eG, Liegenschaft Rodensteinweg 17-23, 64293 Darmstadt, Quelle

    Baujahr 1949

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    EBG Darmstadt eG, Liegenschaft Dornheimer Weg 28-44, 64293 Darmstadt, Quelle

    Ehemalige Lessingschule von 1929

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    Ehemalige Lessingschule (Darmstadt)-01.jpg, Muck, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Figurengruppe über der Eingangstür

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    Ehemalige Lessingschule (Darmstadt)-03.jpg, Muck, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Ehemalige Reithalle von 1914

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    Darmstadt, Ehemalige Reithalle (Kiefernweg).jpg, Muck, CC BY-SA 4.0. Quelle

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Die Mathildenhöhe in Darstellungen ihrer Künstler

    von Joseph Maria Olbrich (1867-1908)...

    Ausstellungshallen mit Hochzeitsturm, 1906

    Es wird Herbst auf der Mathildenhöhe, 1906 (das Turmdach mit seinen fünf Fingern leuchtet in dieser Version noch gelb statt kupfergrün)

    Haus Christiansen

    Haus Deiters

    Haus Olbrich

    Schmiedeeisernes Thor für das Haus Olbrich

    Dreihäusergruppe, 1904

    ...von Peter Behrens (1868-1940)…

    Nordseite des Hauses Behrens

    Ostseite des Hauses Behrens

    ...und von Hans Christiansen (1866-1945)

    Villa "In Rosen", 1901 (Haus Christiansen)

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Als Bahnreisende war ich vom letzten Besuch des Darmstädter Bahnhofs ganz verzaubert.

    Die gezeigten Designentwürfe, sowohl auch die Umsetzung ist große Kunst.

    Beauty matters!

  • Denkmäler und Statuen

    Darmstadtia

    Die Darmstadtia wurde im Jahre 1864 von Johann Baptist Scholl dem Jüngeren als Bekrönung einer dreistöckigen Brunnenanlage mit Gaslaternen auf dem Ludwigsplatz geschaffen.

    Im Jahre 1905 musste die Brunnenanlage dem Bismarckdenkmal weichen und wurde auf den Taunusplatz versetzt.

    Bei einem Luftangriff im Jahre 1944 wurde der Brunnen stark beschädigt. Nur die Statue der Darmstadtia konnte gerettet werden.

    Das restaurierte Original der Darmstadtia wurde auf einen sechseckigen Sockel gestellt und befindet sich heute im Darmstadtium.

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    Alexander Sauer, Darmstadtia im Darmstadtium, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Reiterdenkmal

    Reiterdenkmal für Großherzog Ludwig IV., Vater des letzten Großherzogs Ernst Ludwig, erbaut von Fritz Schaper im Jahr 1898.

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    Erkaha, Ludwig IV. Reiterdenkmal Friedensplatz, Darmstadt, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Alice-Denkmal

    Das Alice-Denkmal erinnert an Großherzogin Alice, die als britische Prinzessin nach Darmstadt an den großherzoglichen Hof heiratete und sich dort für die öffentliche Gesundheitspflege einsetzte.

    In Auftrag gegeben wurde das Bauwerk, das 1902 eingeweiht wurde und sich nördlich der katholischen Hauptkirche St. Ludwig befindet, von ihrem ältesten Sohn Ernst Ludwig, dem letzten Großherzog von Hessen und bei Rhein.

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    Marianne Gerloff, Darmstadt, St. Ludwig 01, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Quelle

    Bei Nacht

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    Heidas, Darmstadt, Sankt-Ludwigs-Kirche, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Quelle

    Leibgardistendenkmal

    Leibgardistendenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten des Leibgarde-Infanterie-Regiments von Heinrich Jobst aus dem Jahr 1928. Es stellt einen tödlich verwundeten Löwen dar, der sich mit letzter Kraft aufbäumt.

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    Dragonerdenkmal

    Ehrenmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten der beiden in Darmstadt stationierten Dragoner-Regimenter des Großherzogtums Hessen.

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    Erkaha, Denkmal Hessisches Kavallerieregiment Darmstadt, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Detailansicht Reiter auf Säule

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    Erkaha, Denkmal Hessisches Kavallerieregiment — Reiter auf Säule, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Bismarckdenkmal

    Das Bismarckdenkmal wurde im Jahre 1906 fertiggestellt. Es steht in der Mitte des Ludwigsplatzes und stammt von dem Bildhauer Ludwig Habich und dem Architekten Friedrich Pützer.

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    Erkaha, Bismark-Brunnen, Darmstadt, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Historische Ansicht

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    Justus-Liebig-Denkmal

    Das Denkmal wurde in Erinnerung an den in Darmstadt geborenen Chemiker Justus von Liebig im Jahre 1913 auf dem Luisenplatz vor der Merckschen Engel-Apotheke aufgestellt. Baumeister des Werks aus Naturstein war Heinrich Jobst.

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    Abt Vogler Denkmal

    Das Denkmal erinnert an den Komponisten und Musiklehrer Abt Georg Joseph Vogler und seiner zwei bedeutendsten Schüler Giacomo Meyerbeer und Carl Maria von Weber. Es befindet sich am südlichen Rand des Mathildenplatzes und wurde im Jahre 1890 errichtet.

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    Axel Polsfuss, Darmstadt – Mathildenplatz (Abt-Vogler-Denkmal), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle

    Gottfried-Schwab-Denkmal

    Das an den Dichter Gottfried Schwab (1851-1903) erinnernde Denkmal wurde im Jahre 1905 eingeweiht. Bildhauer des Denkmals war der Künstler Ludwig Habich.

    2024 ist die Figur gestohlen und zerteilt worden, aktuell wird sie restauriert.

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    Daderot, Gottfried-Schwab-Denkmal von Ludwig Habich (1905), Darmstadt, Wikimedia Commons, CC0 1.0. Quelle

    Gedenktafel

    Gedenktafel am Karolinenplatz in Erinnerung an Ludwig VI., Landgraf von Hessen-Darmstadt. Ihm ist der Glockenbau im Darmstädter Schloss zu verdanken.

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    Frrein, Gedenktafel Karolinenplatz 5, Darmstadt, Wikimedia Commons, CC BY‑SA 4.0. Quelle

    Rotes Kreuz

    Das Rote Kreuz befindet sich im Darmstädter Ostwald. Der Legende nach soll vor einigen hundert Jahren hier ein weißes Holzkreuz gestanden haben. Christliche Prozessionen und Wallfahrten führten an dem Kreuz vorbei.

    Eines Tages soll einer der Pilger von Wegelagerern überfallen worden sein. Schwer verletzt schleppte sich der Unbekannte noch bis zu dem weißen Holzkreuz, wo er verstarb. Am nächsten Tag fand man seinen Leichnam, der das Kreuz noch im Sterben umklammerte und es blutverschmiert hinterließ.

    Danach versuchte man mehrmals, die Blutflecken zu entfernen und weiß zu übertünchen. Aber sie kamen immer wieder – wie ein Mahnmal – zum Vorschein. Schließlich wusste man sich nicht anders zu helfen und strich das ehemals weiße Kreuz mit blutroter Farbe an.

    Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Holzkreuz durch das jetzige rote Sandsteinkreuz ersetzt.

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    Jochen Führer, Rotes Kreuz Darmstadt, Wikimedia Commons, CC BY‑SA 4.0. Quelle

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Zum Abschluss noch ein paar schöne Darmstädter Villen und Wohnhäuser aus verschiedenen Stadtteilen.

    Neubarocke Villa

    DarmstadtBert, Wilhelm-Leuschner-Str. 1A, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Neoklassizistische Villa

    Hewiha, Darmstadt-Heidelb Landstr 61, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Villa Elisabeth von 1883

    Villa Elisabeth, Moosberg Str. 2, Darmstadt, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Villa aus dem Jahr 1885

    Unbekannter Urheber, Viktoriastr. 36 [Foto], CC BY-SA 4.0, Quelle

    Haus Eleonore von 1888

    Unbekannter Urheber, Darmstadt, Dieburger Straße 55 [Foto], CC BY-SA 4.0, Quelle

    Villa, erbaut um 1890

    Hewiha, Darmstadt – Brahmsweg 8 [Foto], CC BY-SA 4.0, Quelle

    Villa, erbaut um 1893

    Frrein, Herdweg 74, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Ehemalige Villa Merck von 1897/1898

    Frrein, Anna15, CC BY-SA 4.0, Quelle

    Villa Treuenau, erbaut um das Jahr 1900

    Unbekannter Urheber, Darmstadt – Nieder‑Ramstädter Straße 160 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Villa, erbaut um 1900

    Unbekannter Urheber, DA‑Eberstadt Villa Mühltalstr 110 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Villa, erbaut um 1900

    Hewiha, Villa Mühltalstraße 132, Darmstadt‑Eberstadt, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Villa Monrepos von 1902/1903

    Unbekannter Urheber, Gebäude Darmstadt Flotowstraße 2, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Oetinger Villa von 1910

    Störfix, Oetinger Villa, CC BY‑SA 3.0 de, Quelle

    Villa von 1910

    Hewiha, Darmstadt‑Eberstadt, Am Elfengrund 60 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Villa von 1910

    Muck, Darmstadt‑Eberstadt, Am Elfengrund 65 [Foto], CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Villa von Wilhelm Koban aus dem Jahr 1913

    Georgenhausen, Kekuléstraße 2, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    Landhaus von Wilhelm Koban aus dem Jahr 1913

    Georgenhausen, Nieder‑Ramstädter Straße 152, CC BY‑SA 4.0, Quelle

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)

  • Kompliment - die ausführlichste Bilderreihe von einer Stadt, die ich bisher im Forum gesehen habe! Allerdings hast Du natürlich auch nur die schönen Seiten von Darmstadt gezeigt. Wer durch das Zentrum streift, der kann ganze Nachkriegsstraßenzüge sehen, wo kein einziges historisches Haus steht und wirklich die banalsten 60iger Jahre-Kisten sich aneinanderreihen.

  • Das stimmt natürlich, die Reihe ist selektiv und zeigt weitestgehend nur die schönen Seiten der Stadt. Durch die Brandnacht und Ansichten verlorener Teile der Stadt, ist es aber sicher kein Geheimnis geblieben, dass es nicht überall so aussieht.

    Zur besseren Einordnung, immerhin ein Drittel der heutigen Bebauung stammt noch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Statistik wird natürlich durch unversehrt gebliebene, eingemeindete Ortskerne etwas beschönigt, die genau genommen mit der Kernstadt (zu der auch bspw. Bessungen zählt) des alten Darmstadts nichts zu tun haben. Problematisch empfinde ich die gegenüber des Schlosses gelegenen banalen Hochschulbauten der Nachkriegszeit auf dem Areal der Altstadt und natürlich die Rheinstraße in der Mollerstadt, einst ein schöner Boulevard eines klassizistischen Quartiers, die nahezu jeder als erstes zu Gesicht bekommt und leider keinen guten ersten Eindruck der Stadt hinterlässt. Punktuelle Verbesserungen an solchen Stellen würden schon viel Positives bewirken.

    Auch durch mehr Kunst am Bau, wie bei den gezeigten Wandmalereien oder Mosaiken der Nachkriegszeit, könnte das Stadtbild passend zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt wesentlich verbessert werden. Einfach wieder mehr Mut und Liebe zum Detail wagen.

    "Seine Welt zeige der Künstler - die niemals war noch jemals sein wird“

    - Hermann Bahr (Inschrift des Ateliergebäudes der Darmstädter Künstlerkolonie)