Lübeck - Neubauten im Gründerviertel

  • Die traufenständigen Bauten des Investorenbaus an der Einhäuschen-Querstraße erinnern mich mit ihren Fassaden an einen Hinterhof in New York. Es fehlen nur noch die Feuerleitern.

  • Das inzwischen ausgeblichene alte Plakat am Bauzaun des Grundstücks Fischstraße 26 wurde jetzt durch zwei neue ersetzt:

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    Etwas beunruhigend im Hinblick auf eine originalgetreue Fasssdenrekonstruktion finde ich, dass auf den Visualisuerungen nicht die auf den historischen Fotos auszumachenden Maueranker dargestellt werden. Wenn die nicht kommen, wird die Fassade doch sehr glatt und schmucklos werden. Das Highlight dürfte dann das Portal sein - wenn es denn gut gemacht wird...

    Fotos von mir von heute

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)

  • Leider eine schlechte Nachricht aus dem Gründungsviertel: Es hat erstaunlicherweise einige Jahre gedauert, aber jetzt wurden die neuen Häuser dann doch von Schmierfinken besudelt. Genauer: Die Häuser Alfstraße 21-25.

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    Ich hoffe, dass die Farbe schnell entfernt wird (und das rückstandslos auf Schlämme, Klinker und Sichtbeton möglich ist). Wenn es lange dran bleibt, wird es immer weitere Schmierereien nach sich ziehen.

    Foto von mir von heute

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)

  • Die Fischstraße 26 dürfte jetzt erst einmal mit Verzögerungen zu kämpfen haben. Der Bauherr (LT) hat in diesen Tagen Insolvenz angemeldet. Zwei Wohnungen im Projekt sollen bereits verkauft sein. Das macht einen zügigen Weiterbau noch unwahrscheinlicher.

  • Update vom 13.03.2026

    Hier ein paar aktuelle Fotos von vorgestern aus dem Gründungsviertel:

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    Abb.1: Fischstraße 26. Es wurde ja im Vorbeitrag berichtet, dass der Investor insolvent sei. Die Vermarktung scheint aber trotzdem weiterzugehen, denn kürzlich ist das mittlere Plakat am Bauzaun hinzugekommen. Wollen wir hoffen, dass der Bau mit der Fassadenreko trotzdem irgendwie zeitnah starten kann...


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    Abb.2: Fischstraße 23. Die Fassade ist inzwischen vollständig verklinkert. Die Fenster und sämtliche Sichtbeton-Elemente sind noch zum Schutz mit Folie verkleidet.


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    Abb.3: Alfstraße 29/31. Der diesjährige strenge Winter hat den Bau sicherlich etwas aufgehalten, aber die ersten Erdgeschosswände stehen. Erstaunlicherweise trotz der enormen Gebäudegröße hier unten viel Kalksandstein und kaum Beton.


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    Abb.4: Die Baustelle von der Kreuzung Alfstraße/Gerade Querstraße gesehen. Links St Marien und rechts die Spitze von St. Petri. Ganz rechts das Bedué-Gebäude, für das es auch Umbaupläne gibt, von denen aber schon länger nichts mehr zu hören war.


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    Abb.5: Alfstraße 29/31, Fassadenprobe mit Apfelschorle. Mich irritieren die Staffeln aus Beton - soll das der Giebel sein? Das war so in den Visualisierungen aber nicht vorgesehen. Und schon wieder diese untypischen glatten Dachziegel...


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    Abb.6: Die Baustelle in Richtung Südwesten gesehen. Rechts eines der besten Nachkriegs-Häuser überhaupt. Es hätte als Eckhaus an der der Querstraße übergeordneten Rippenstraße allerdings ein oder besser zwei Stockwerke höher sein müssen. Insbesondere, da hier jetzt direkt daneben das größte Haus des neuen Viertels entsteht.


    Alle Fotos von mir

    Lûbeke, aller Stêden schône, van rîken Êren dragestu de Krône. (Johann Broling, Lübecker Kaufmann und Ratsherr, um 1450)