• Ein paar aktuelle Bilder von der Domplatte.

    Köln

    Köln

    (Blau-Gold-Haus)

    Köln

    Köln

    Zuletzt die Dauerbaustelle Dom-Hotel. Unfassbar, die sind immer noch nicht fertig. Ich war im Sommer 2019 das letzte Mal an der Baustelle. Und da stand schon nur noch die Fassade. Andererseits, ärgern tut mich der Schlendrian nicht, denn mit der modernistischen Dachneugestaltung kommt ohnehin nur Murks heraus. Insofern könnte es auch erst mal so bleiben.

    Köln

  • Ich war neulich in Köln und bin u.a. am Rudolfplatz vorbeigekommen. Die neuen Wallarkaden sind m.E. gut gelungen. Sie passen sich farblich gut an das Hahnentor an und geben dem Platz die notwendige Fassung zurück. Insgesamt gefällt mir der Rudolfplatz gut. Auch der Belag mit Kopfsteinpflaster und die historischen Leuchten sorgen für Flair. Leider habe ich von den Wallarkaden kein brauchbares Bild gemacht. Aber die schöne Hahnentorburg möchte ich Euch nicht vorenthalten:

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    Ohne den Riegel über die Straße sieht das schon viel besser aus!

    Hier ein Link zum Nachbarforum mit Bildern der Wallarkaden:

    https://www.deutsches-architekturforum.de/thread/7272-ru…platz/?pageNo=9

    Tatsächlich ist der Platz nun (trotz der recht großen Baumasse) aus Fußgänger-Perspektive sehr viel homogener und geschlossener.

    Grundsätzlich ist Köln für mich immer eine Reise wert. Trotz der hier viel diskutierten Defizite hat die Stadt eine unglaubliche Ausstrahlung und viel Flair.

    Immer wieder schön, wenn man "ihn" zum ersten mal wieder erblickt:

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    Überall präsent:

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    Abends noch schön bei fast 20 Grad am Rhein gewesen:

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    "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"

  • Ein Blick auf das historische Köln:

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    Mein Video habe ich nun mit künstlicher Intelligenz koloriert (DeOldify) und auch mit einer anderen KI auf 4K hochskaliert.

    Ich finde die Bilder machen einen viel ansprechenderen Eindruck wenn sie in Farbe sind.

    Man kann sich einfach besser in die Zeit hineinversetzen und nimmt sie viel realer wahr als mit den originalen S/W Fotos.

    Architektur ist nichts anderes als die Formensprache einer Kultur. Entweder sie lebt, oder sie ist tot.

  • Ich war heute mal in Kölle und habe ein paar Aufnahmen gemacht. Das Innere des Doms bei Tag

    Und nochmal der Dom am Abend. Es war innen schön ruhig und man konnte die Atmosphäre nochmal genießen

    Am Fischmarkt herrscht Stillstand

    Ein Kölner sagte mir heute, in Köln hätte man den Kontrast zwischen Modern und Alt gemeistert. Ich finde es grausig, besonders beim Rathaus, der Kirche Groß St. Martin oder der Minoritenkirche

    Das Stadion der Geißböcke am Abend mit einer gefälligen Sichtachse (darf ich das schreiben?)

  • Madonna in den Trümmern oder die ehemalige Pfarrkirche St Kolumba. Den Krieg hat die Kirche nicht überstanden und übrig blieben Reste. Nach dem Krieg hat die Überreste nicht vollständig entfernt und eine Kapelle gebaut. Dann entschied man sich wohl irgendwann, dem Ganzen die "Krone" aufzusetzen. Das sieht wirklich ganz schlimm aus und nimmt den Überresten der alten Kirche die letzte Würde. Als hätte man sie an diesen Klotz drangeklebt

  • Das wurde und wird als eine der besten architektonischen Leistungen nach dem Krieg in Köln gefeiert. Verstehe, wer will...

    Einfach nurnoch gestört , und Krank .... dieser ähm ..." Bau ". Ich würde es als " Zustand " extremster Geschmacksverirrung bezeichenen ....

  • Die Minoritenkirche diente früher als Klosterkirche und befindet sich in der Innenstadt. Leider wurde die Kirche nach dem Krieg teilweise verändert und besitzt heute beispielsweise in den Seitenschiffen statt der gotischen Fenster schlichte Rundfenster. Besonders gravierend ist jedoch der Anbau. Auch die Umgebung der Kirche ist weniger schön.

    Der Chor der Kirche weist eine sehr starke Ähnlichkeit mit dem des Mönchengladbacher Münsters auf. Hier mal ein Vergleich:

    Minoritenkirche

    Mönchengladbacher Münster

  • Das wurde und wird als eine der besten architektonischen Leistungen nach dem Krieg in Köln gefeiert. Verstehe, wer will...

    Ich frage mich bei solchen Gebäuden, wessen Geistes die Planverfasser sind. Hat wirklich der Allmächtige diese Ideen eingegeben oder der "Durcheinanderwerfer" (lat. "diabolus") seien Finger mit im Spiele gehabt?

  • Das wäre auf jeden Fall wünschenswert. Dieser Klotz ist wirklich eine Zumutung und mit einem halbwegs gelungenen Neubau könnte man hier ein neues Fotomotiv schaffen. Ok, der moderne Eckbau mit dem Erker ist jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei, aber nichts toppt diesen Schandfleck.

    Noch einmal das Dom-Hotel mit dem "wunderbaren" Flachdach..

    und der Fischmarkt. Zu meiner Überraschung standen dort viele und haben ein Foto von der unvollständigen Häuserzeile gemacht. Es ist kaum zu glauben, dass sich dort offenbar überhaupt nichts bewegt, obwohl dieses Ensemble mit der Kirche Groß St. Martin wohl immer noch zu den beliebtesten Fotomotiven zählt.

  • Das Foto vom Fischmarkt habe ich noch vor 4 Jahren gemacht. Wäre schön, wenn man die zwei fehlenden Häuser zeitnah rekonstruiert.

    Drei Innenaufnahmen vom Kölner Dom. Da ich schon so oft im Dom war, mache ich kaum noch Fotos.

  • Die Ehrengarde der Stadt Köln plant wohl einen Anbau für die Hahnentorburg...

    Ursprünglich war ja geplant den Anbau zum größten Teil unter die Erde zu verlegen. Das war dann aber zu teuer. Diese zwei Neubauten sind ja jetzt nicht so prickelnd. Aber vielleicht werden sie besser als der aktuelle Rest der Brücke, oder als die Brücke selbst, die glücklicherweise schon weg ist.

    Hier ist das Projekt auf der Seite der Architekten:

    Auch witzig ist dieser Karnevals-Pin, der neben dem Artikel gezeigt wird. Scheinbar soll er die Häuser am Fischmarkt darstellen. Wenn man so stolz auf diese Häuser ist, kommt eigentlich nur die Rekonstruktion in Frage.