• Ich stelle gerade fest, dass meine Ortskenntnisse dann doch nicht so gut sind wie gedacht. Ich habe das mal gegoogelt; zur Disposition stehen offenbar fast 140 Bäume. Das wären dann alle Uferbäume bis zu diesem Teich Namens "Piepe". Da frage ich mich doch: wer kommt auf so eine abgefahrene Idee? Und ist man wirklich der Ansicht, dass eine 1 m über Straßenniveau ragende Steinbrüstung das Problem richten wird? Was spricht dagegen dieses Bollwerk zwischen den Bäumen und der Straße zu errichten? Wäre doch nicht so schlimm, wenn die Bäume mal im Wasser stehen. Wie gesagt, ich finde den Vorgang wirklich unfassbar!!!

    Andererseits: Ich war letztens in Bonn meinen Sohn besuchen, und da war der Rhein kurz davor die Rheinuferpromenade zu überspülen. Die gesamte Uferzone auf der östlichen Rheinseite war komplett weg.

  • Ich war letztens in Bonn meinen Sohn besuchen, und da war der Rhein kurz davor die Rheinuferpromenade zu überspülen. Die gesamte Uferzone auf der östlichen Rheinseite war komplett weg.

    Das passiert in Bonn regelmäßig und betrifft die Beueler und die Bonner Seite gleichermaßen (Überflutung der Rheinpromenade), ebenso wie Königswinter und Bad Honnef, wo u. a. regelmäßig die Stadtbahnstrecke unter Wasser steht (HQhäufig). Was ist denn aber die Analogie zu Bremen in dem Zusammenhang?

  • Was ist denn aber die Analogie zu Bremen in dem Zusammenhang?

    Als ich zuletzt in Bonn war, war das Hochwasser in der Gegend gerade sehr präsent in den Medien. Von daher bin ich einfach davon ausgegangen, dass ein derartiger Pegelstand am Rhein eher die Ausnahme ist. Und da habe ich dann geistig eine Brücke geschlagen zur Weser und möglicherweise zukünftigen Zuständen. Gleichzeitig wollte ich meine Unwissenheit verdeutlichen, wie umfangreiche Maßnahmen denn zukünftig notwendig sein könnten. Ich habe also meine vorherige Aussage selbst in Zweifel gezogen.

    Übrigens schön dieses Königswinter. Erst recht die Drachenburg. An Feiertagen ist die Drachenfelsbahn allerdings eine Katastrophe. Wir mussten mal bestimmt eine Stunde anstehen. Aber das gehört hier nicht her ...

  • Ich weiß leider nicht, ob dieser Bericht aus dem Weser - Kurier hierher gehört, aber vielleicht kann das dann ja jemend korrigiern und die Bremer Freunde den Inhalt erläutern:

    Der alte Wasserturm auf dem Stadtwerder in Bremen steht vor dem Umbau.
    Fast 20 Jahre hat es gedauert, bis sich eine neue Nutzung des ehemaligen Wasserturms auf dem Bremer Stadtwerder abzeichnete. Wie ist der Stand der Planungen?
    www.weser-kurier.de
  • Es könnte sein, dass diesmal tatsächlich etwas geschieht, da Investoren, Behörde, Denkmalschutz und die Architekten anscheinend eng zusammenarbeiten. Der Bauantrag soll bis Sommer diesen Jahres gestellt werden. Geplant sind 28 Wohnungen (große Lofts und kleine Wohnungen) und eine Gastronomie im Erdgeschoss. Das kleine Nebenhaus soll Büros beherbergen. Der gesamte Bereich soll zur Straße hin geöffnet werden über eine große Treppe. Das Dach des Wasserturms wird leicht erhöht; damit der Eindruck der gleiche bleibt, werden die Türmchen ebenfalls leicht erhöht.

    Bei früheren Planungen anderer Investoren waren ein Glasfahrstuhl, ein weiteres Geschoss mit Dachrestaurant etc. geplant. Das wurde alles vom Denkmalschutz abgelehnt. Daher glaube ich nicht, dass solche shenenigans nun noch Eingang in die Planung finden.

    Meines Erachtens eine gute Entwicklung. Besonders wenn die neue Fahrradbrücke irgendwann (...) kommen sollte, dürfte eine weitere Belebung der Werder-Insel eintreten. Jedenfalls glaube ich, dass man solche Denkmäler auch bespielen muss, ansonsten verfallen sie zunehmend.

  • Bei einer Fahrt durch die Bremer Neustadt hatte ich glücklicherweise meine Kamera dabei. Trotz einiger Kriegs- und etlicher Nachkriegszerstörungen ist die historische Baukultur aus der Gründerzeit, des Jugenstils, der Reformarchitektur und er 20.- bis 30er-Jahre hier noch präsent und erlebbar. Teilweise noch in geschlossener Form sieht man ganze Straßenzüge, aber auch zwischen zwei Straßen stört kein Neubau, wie hier:

    Nahaufnamen Eckhäuser. Besonders dieses Gebäude mit Rauhputz und Turmhelm hat es mir angetan:

    Zur anderen Ecke:

    Aufmerksam geworden bin ich eigentlich durch dieses, offensichtlich neu gestrichene Gebäude, ausnahmweise mal ohne Grafitti, der Erdgeschossbereich allerdings nicht begeisternd, aber wahrscheinlich Graffiti abhaltend:

    Kurz davor auf der anderen Straßenseite, dieses bemerkenswerte Gebäude:

    Daraus könnte man mehr machen:

    Blau war hier wohl die falsche Farbwahl, sieht heruntergekommen aus:

    Besser schon dieses. Die Farbgestaltung wirkt auf diesen fotos etwas zu knallig, in der Realität war das etwas dezenter:

    Und das auffällige gebäude gleich daneben, um die Ecke: