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Porta Westfalica

  • Saturos
  • December 8, 2011 at 11:06 AM
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  • Saturos
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    Oberschwaben
    • December 8, 2011 at 11:06 AM
    • #1

    Am Mittwochabend ist in Porta das traditionsreiche Hotel "Kaiserhof" ausgebrannt. Dabei entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe.
    Kaiserhof-Hotel in Porta ausgebrannt | Neue Westfälische: Zeitung, Tageszeitung für Lübbecke, Espelkamp, Rahden, Pr. Oldendorf, Hüllhorst, Stemwede - Neue Westfälische - Lübbecke

    Interessant ist auch die Vermutung eines Kommentators auf der Seite:

    Jörg Richter schrieb am 08.12.2011 09:44 Uhr
    "Ich habe ein Déjà-vu. Da gab es mal ein Kaiser Wilhelm Hotel in Hausberge. Unter Denkmalschutz stehend. Dies brannte eines Tages und schwups, wurde ein großes Hotel dort hingebaut."

  • Saturos
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    Oberschwaben
    • December 9, 2011 at 1:10 PM
    • #2

    Der Tag nach dem Brand. Dem leerstehenden Gebäude droht nun der Abriss (mit Video):
    PORTA WESTFALICA: Millionenschaden nach Kaiserhof-Brand | Neue Westfälische: Zeitung, Tageszeitung für Lübbecke, Espelkamp, Rahden, Pr. Oldendorf, Hüllhorst, Stemwede - Neue Westfälische - Lübbecke

    Aber vielleicht gibt es doch noch Hoffnung:

    "(...) der Gebäudekomplex brennt aus. Das Innere des Hotels ist ab der ersten Etage stark zerstört, der Brand hat sich im Treppenhaus nach oben durchgefressen. Die Decken bestehen aus einer Holz-/Lehmkonstruktion, Treppen und Fußböden aus Holz. Das Erdgeschoss ist stark durch Löschwasser beschädigt.
    Einsturzgefahr bestehe aber nicht, gibt die Portaner Bauordnungsamtsleiterin Ina Meffert die Aussage eines Statikers wieder. Für die Sicherheit zuständig ist noch Insolvenzverwalter Stefan Höltershinken. Er teilt dem MT mit, dass der Interessent aber weiter zum Vertrag stehe und das Gebäude wieder aufbauen wolle"

    Zur Hotelgeschichte

    "Das Hotel Kaiserhof in Porta Westfalica wurde im Jahr 1890 eröffnet. Seit Mai 2011 ist es wegen Insolvenz geschlossen. Zwei von drei Etagen hätten die Anforderungen an den Brandschutz eines Hotels nicht erfüllt, sagte Insolvenzverwalter Stephan Höltershinken. Mit nur einer Etage sei ein wirtschaftlicher Betrieb nicht möglich gewesen. Das Gebäude sei im November 2011 an einen Interessenten verkauft worden, erläuterte Insolvenzverwalter Stephan Höltershinken. Dieser habe das Hotel sanieren und neu eröffnen wollen. Den Kaufpreis habe er jedoch bis zum Tag des Brandes nicht bezahlt."
    (Quelle: =613&cHash=46d8fd36d350ab97ad9f3880ecb1043d]Zeitung WESTFALEN-BLATT: Lübbecke - Feuer verwüstet das Hotel Kaiserhof: Schaden geht in die Millionen)

    Edited once, last by >Saturos< (December 9, 2011 at 1:19 PM).

  • Heimdall
    Diamantenes Mitglied
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    Hessen
    • December 9, 2011 at 5:22 PM
    • #3

    Nun, der Wiederaufbau bleibt zu hoffen. Natürlich hat der Interessent nun freiere Hand in der Sanierung, aber schon im eigenen Interesse sollte er so viel von dieser interessanten Immobilie erhalten wie möglich.

  • Spitzweg
    Diamantenes Mitglied
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    • December 11, 2011 at 1:27 PM
    • #4
    Quote from >Saturos<

    Aber vielleicht gibt es doch noch Hoffnung:

    Gerade habe ich dieses Bild entdeckt:

    "Der Kaiserhof" - Bild von anbo aus Deutschland - Fotografie (26555155) | fotocommunity

    Also, meiner Meinung nach sieht das Haus nicht abrissbedürftig aus. Aber wer weiss schon welcher "Grund" hinter dem Feuer stand.
    Es sind schon Gebäude beseitigt worden, die besser in Schuss waren.

  • thommystyle™
    Diamantenes Mitglied
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    • February 28, 2018 at 9:33 PM
    • #5

    Quote from welt.de

    Porta Westfalica
    Kaiser-Wilhelm-Denkmal soll saniert werden
    Kaum war das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica 1896 eröffnet, begannen Teile davon zu bröckeln. Nun wird der es für 16 Millionen restauriert. Ein Besucherzentrum soll der ganzen Region neuen Glanz verleihen.

    [...]
    In dieser Situation beschloss im Jahr 2013 der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Eigentümer, das Gelände zu sanieren und die ursprüngliche Ringterrasse zu rekonstruieren. Außerdem sollten ein Restaurant und ein Besucherzentrum für neue Attraktivität sorgen. Das Bundesbauministerium sagte Unterstützung zu. Und nun, 15 Monate nach Baubeginn, wird auf der derzeit größten Baustelle Westfalens erkennbar, wie das Ganze bei der für Juli geplanten Eröffnung aussehen wird.

    [...]
    Späte Erfüllung eines Architektenwunsches
    Auf den neuen Fundamenten wurde die ursprüngliche Bogenkonstruktion der Terrasse in Beton nachempfunden. Am Ende soll das Ganze mit Sandstein aus Obernkirchen verblendet werden. Das ist genau das Material, aus dem der Berliner Architekt Bruno Schmitz ursprünglich das ganze Denkmal bauen lassen wollte. Doch damals fehlte das Geld, und Schmitz musste sich mit Porta-Sandstein begnügen, einem billigeren Material aus der Region. Doch Porta-Sandstein wird mittlerweile nicht mehr abgebaut. Und so ist die rekonstruierte Ringmauer mit dem Obernkirchener Stein auch eine späte Erfüllung eines Architektenwunsches.
    [...]

    Display More


    https://www.welt.de/regionales/nrw…ert-werden.html

    Hier noch der Entwurf des Architekten für das Restaurant, dass unter der Terrasse entsteht:
    http://bastian-architekten.de/oeffentlich/kaiserwilhelmdenkmal/

    "Die Moderne verleugnet ihre Herkunft, weil sie fürchtet, die Auseinandersetzung mit ihr könnte sie überfordern - oder ihr gar ihre eigene Banalität vor Augen führen." — Dr. Melanie Möller

  • Booni
    Diamantenes Mitglied
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    Westfalens Perle
    • May 12, 2018 at 12:31 PM
    • #6

    Am 8. Juli soll das erneuerte Denkmal wiedereröffnet werden. Ich bin gestern mit dem Auto daran vorbeigefahren und war äußerst positiv überrascht, wie gut sich die Fenster des Restaurants in die rekonstruierte Ringterasse einfügen. Wird jetzt nur noch Zeit, dass unten das Hotel Kaiserhof fertiggestellt und wiedereröffnet wird - das neue Dach ist schon seit einiger Zeit wieder drauf.

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • Ostwestfale
    Diamantenes Mitglied
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    • June 14, 2018 at 7:01 AM
    • #7

    Ein "Hoch" auf den Deutschen Kaiser Wilhelm I. !

    Im Juli ist es endlich soweit:
    das sicherlich bundesweit bekannteste Kaiser - Wilhelm - Denkmal in Porta Westfalica bei Minden wird nach einem langen und kostspieligen Wiederaufbau der Aussichtsterrassen für Besucher eröffnet:

    https://www.mt.de/lokales/minden…chrichtigt.html

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Mind…cht-kein-Mensch

    :opa::foto:

  • Spitzweg
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    • June 14, 2018 at 11:43 AM
    • #8

    Sehr schöne Nachricht. Vor ungefähr 10 Jahren war ich mal dort. Da gab es als Absperrung nur einen unwürdigen Bretterzaun. Es freut mich, daß dieser Zustand der Vergangenheit angehört.

  • Heimdall
    Diamantenes Mitglied
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    Hessen
    • June 14, 2018 at 3:37 PM
    • #9

    Zitat aus dem ersten Artikel:

    Quote

    Wer braucht heute noch ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal? »Kein Mensch«, antwortet LWL-Direktor Matthias Löb fast provokativ. »Aber es geht ja auch nicht darum, dem Kaiser zu alter Herrlichkeit zu verhelfen. Das wollte ja sein Enkel Wilhelm II. Wir wollen zwei Dinge: erstens das Denkmal einordnen – wo ist sein Platz in der Geschichte? Und zweitens Touristen in die Region ziehen.«

    (Würde man die Antwort z.B. auch beim Abraham Lincoln-Monument in Washington geben?)

    Quote

    Der LWL möchte künftig gerade diese dunkle Seite des Denkmals stärker betonen: auch die KZ-Außenlager und die Rüstungsproduktion. »Das zeigen wir alles mit Hilfe der Vereine vor Ort, die schon länger an diesen finsteren Teil der Geschichte erinnern«, erläutert Löb.

    (Klar, ohne das geht es in der Bundesrepublik nicht. Eine Art neues Nationalmonument. Ein Spiel, a la "Wo finde ich noch Spolien der düsteren Vergangenheit, die ich präsentieren darf?")

    Quote

    Damit die zu erwartende größere Aufmerksamkeit des Denkmals nicht missbraucht wird – etwa durch den Auftritt rechtsextremer Gruppen – wird das Gelände videoüberwacht.

    (Horror. Grusel. Die Nazis. Sie leben. Sie sind überall. Sie wollen missbrauchen. Man muss sie bekämpfen. Auch beim Wilhelm I.-Denkmal. ...)

    Diese ganzen Äußerungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe sind ein beredtes Beispiel für die psychische Verfassung der BRD. Spätere Generationen werden da viel an Analysematerial finden können.

  • Exilwiener
    Diamantenes Mitglied
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    • June 15, 2018 at 11:59 PM
    • #10

    Irgendwie irrwitzig, aber ich habe 5 Jahre in Deutschland gelebt...noch dazu im östlichsten Ostdeutschland, aber Nazis habe ich dort nie gesehen. Allenfalls ein paar Schüler in Bomberjacke und Schulranzen am Rücken und Pickel im Gesicht, die alten Omis über die Straße geholfen haben und immer höflich grüßten. Wo sind diese Nazis bitte oder handelt es sich um ein Phantom?! Ich fand sie nicht, obwohl ich als viel herumziehender Kulturvagabund ständig meine visuelle Umgebung förmlich aufsog.

    Dass das Denkmal Videoüberwachung erhält ist aber gut und wenn auch nur „Linksaktivisten“ davon abgehalten werden, dort Blumen niederzulegen. Das Kaiser Wilhelm Denkmal ist vor allem aber deswegen wichtig, damit zumindest noch selbstdenkende Menschen initial angestoßen werden, dass die deutsche Geschichte nicht nur zwischen 1933 - 1945 stattfand...ja, man glaubt es kaum :-)))

  • Ostwestfale
    Diamantenes Mitglied
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    • August 12, 2018 at 10:56 AM
    • #11

    https://www.lz.de/ueberregional/…abgerissen.html

    https://www.mt.de/lokales/porta_…ustuerzten.html

    schade drum...

  • Ostwestfale
    Diamantenes Mitglied
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    • August 13, 2018 at 5:26 PM
    • #12

    https://www.hallo-minden.de/nachrichten/wo…iert-30294.html

  • Niederländer
    Goldenes Mitglied
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    • August 16, 2018 at 3:49 PM
    • #13

    Und wieder mal wurde gerade sowas Wertvolles vernichtet. In 20 Jahren wird in weiten teilen Westfalens kaum noch ein Altbau stehen, befürchte ich... NRW schafft sich ab!

  • Ravensberger
    Diamantenes Mitglied
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    • December 16, 2018 at 9:17 AM
    • #14

    Ja, wirklich schlimm, wie man in Porta Westfalica mit historischen Bauten umgeht. Bereits in den1970er Jahren hat man ja besonders in Hausberge gründlich aufgeräumt und den alten Ortskern unterhalb der ehem. Schalksburg weitgehend zerstört. Heute gibt es nur noch wenig alte Bausubstanz. Auch in den vergangenen Jahren scheint sich an der Baupolitik nicht viel geändert zu haben. 2017 wurde das Kunthsche Haus neben dem ehem. Café petit abgerissen, weil es der "Neuen Mitte" im Wege stand. Ich hatte bereits darüber berichtet, der Hausberge-Strang scheint aber gelöscht worden zu sein: https://www.mt.de/lokales/porta_…em_cnt=20920898
    https://www.minden-kurier.de/2016/09/23/ein…raechtiger-ort/
    https://www.mt.de/lokales/porta_…abgerissen.html
    Das hübsche historistische Eckhaus hätte man mit relativ wenig Aufwand (geteilte Fenster nach historischem Vorbild, angemessene Farbgebung) zu einem wahren Schmuckstück machen können, das den Ortskern optisch sicherlich bereichert hätte. Aber hier hatten wieder einmal profitgeile Investoren das Sagen.
    https://www.mt.de/lokales/porta_…ielgeraden.html
    Das angrenzende Café petit, ein kleines Fachwerkhaus, ließ man zwar, stehen von der alten Substanz blieb aber offenbar kaum etwas erhalten.
    Vorher:https://www.mt.de/lokales/porta_…bis-Januar.html
    http://static.akpool.de/images/cards/43/438989.jpg
    Nachher:https://kauflokal.mt.de/wp-content/upl…07/fachwerk.jpg
    Das sanierte Fachwerkbau wirkt wie ein Neubau, der kaum noch etwas mit dem alten Haus zu tun zu haben scheint. An der Frontseite finden sich keine Balkenköpfe mehr, die zweifache Vorkragung ist entfallen. Auch ist nicht mehr erkennbar, dass sich in der Mitte womöglich ein Dielentor befand.
    Die Eingriffe waren sehr massiv, der gesamte Dachstuhl und der Giebel wurden erneuert:https://www.mt.de/lokales/porta_…ig-saniert.html
    https://www.mt.de/lokales/porta_…em_cnt=20703907
    Beim Betrachten der aktuellen Fotos frage ich mich, ob hier überhaupt noch ein Balken original ist.
    Von den angrenzenden, überdimensionierten Neubauten der "Neuen Mitte" wird es regelrecht erschlagen:https://kauflokal.mt.de/index.php/2018…lich-eroeffnet/
    2013 brannte es übrigens in dem Fachwerkhaus Hauptstraße 46:https://www.hallo-luebbecke.de/nachrichten/fe…ftung-4105.html
    Steht das Haus eigentlich noch?

    Edited 2 times, last by Ravensberger (December 16, 2018 at 10:12 AM).

  • Ostwestfale
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    • December 16, 2018 at 10:39 AM
    • #15

    Ich bin demnächst beruflich in der Gegend und kann mal ein paar Bilder machen.... sozusagen Bestandsaufnahme! :foto:

  • Ostwestfale
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    • December 23, 2018 at 5:23 PM
    • #16



    Hausberge, Haupstraße 46.
    Steht noch, ist optisch (fast) einwandfrei und bewohnt.

    Rest folgt 2019

  • Ravensberger
    Diamantenes Mitglied
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    • December 23, 2018 at 5:40 PM
    • #17

    Hätte ich nicht gedacht. Danke! Besonders hübsch: der topmodische Kiesgarten an der Seite!

  • Ostwestfale
    Diamantenes Mitglied
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    • January 31, 2019 at 7:38 PM
    • #18
    Quote from Ravensberger

    Ja, wirklich schlimm, wie man in Porta Westfalica mit historischen Bauten umgeht. Bereits in den1970er Jahren hat man ja besonders in Hausberge gründlich aufgeräumt und den alten Ortskern unterhalb der ehem. Schalksburg weitgehend zerstört. Heute gibt es nur noch wenig alte Bausubstanz. Auch in den vergangenen Jahren scheint sich an der Baupolitik nicht viel geändert zu haben. 2017 wurde das Kunthsche Haus neben dem ehem. Café petit abgerissen, weil es der "Neuen Mitte" im Wege stand. Ich hatte bereits darüber berichtet, der Hausberge-Strang scheint aber gelöscht worden zu sein: https://www.mt.de/lokales/porta_…em_cnt=20920898
    https://www.minden-kurier.de/2016/09/23/ein…raechtiger-ort/
    https://www.mt.de/lokales/porta_…abgerissen.html
    Das hübsche historistische Eckhaus hätte man mit relativ wenig Aufwand (geteilte Fenster nach historischem Vorbild, angemessene Farbgebung) zu einem wahren Schmuckstück machen können, das den Ortskern optisch sicherlich bereichert hätte. Aber hier hatten wieder einmal profitgeile Investoren das Sagen.
    https://www.mt.de/lokales/porta_…ielgeraden.html
    Das angrenzende Café petit, ein kleines Fachwerkhaus, ließ man zwar, stehen von der alten Substanz blieb aber offenbar kaum etwas erhalten.
    Vorher:https://www.mt.de/lokales/porta_…bis-Januar.html
    http://static.akpool.de/images/cards/43/438989.jpg
    Nachher:https://kauflokal.mt.de/wp-content/upl…07/fachwerk.jpg
    Das sanierte Fachwerkbau wirkt wie ein Neubau, der kaum noch etwas mit dem alten Haus zu tun zu haben scheint. An der Frontseite finden sich keine Balkenköpfe mehr, die zweifache Vorkragung ist entfallen. Auch ist nicht mehr erkennbar, dass sich in der Mitte womöglich ein Dielentor befand.
    Die Eingriffe waren sehr massiv, der gesamte Dachstuhl und der Giebel wurden erneuert:https://www.mt.de/lokales/porta_…ig-saniert.html
    https://www.mt.de/lokales/porta_…em_cnt=20703907
    Beim Betrachten der aktuellen Fotos frage ich mich, ob hier überhaupt noch ein Balken original ist.
    Von den angrenzenden, überdimensionierten Neubauten der "Neuen Mitte" wird es regelrecht erschlagen:https://kauflokal.mt.de/index.php/2018…lich-eroeffnet/
    2013 brannte es übrigens in dem Fachwerkhaus Hauptstraße 46:https://www.hallo-luebbecke.de/nachrichten/fe…ftung-4105.html
    Steht das Haus eigentlich noch?

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    Ich habe mir heute Nachmittag etwas Zeit genommen, um Deine Fragen, lieber Ravensberger, fotographisch beantworten zu können:


    https://www.mt.de/lokales/porta_…ielgeraden.html

    Das Kunthsche Haus ist verschwunden und durch einen überdimensionierten Wohnblock ersetzt worden. Im Vordergrund das Café Petit. Inzwischen ist hier eine regionale 0815 - Bäckerei - Filiale eingezogen. Qualitativ ist die "Restaurierung" leider nicht ganz so glücklich ausgefallen...

    Und dann habe ich dieses Objekt noch ausfindig machen können:

    https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Mind…wird-abgerissen

    https://www.rinteln-aktuell.de/fachwerkhaus-d…erwehr-und-thw/

    Hoffentlich konnte ich Deine Fragen beantworten... :foto:

  • Ravensberger
    Diamantenes Mitglied
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    • February 2, 2019 at 10:04 PM
    • #19

    Danke für die aktuellen Fotos! Wirklich schlimm, wie man dort mit den letzten historischen Gebäuden umgeht, als hätte das Ortsbild nicht schon in den 1970er Jahren genug gelitten!

  • Ostwestfale
    Diamantenes Mitglied
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    • September 25, 2019 at 7:53 AM
    • #20

    So spektakulär kann das Putzen (eines Kaisers) sein:

    https://m.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Mind…ann-Putzen-sein

    https://www.mt.de/lokales/porta_…ende-Woche.html

    Heil Dir im Siegerkranz :blumen:

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