Ich vermisse ein wenig farbliche Akzenturierung der Architektur des Stadtschlosses. War das nicht mal anders gedacht ?
Ich könnte mir Rosee Weiß vorstellen, denkt mal darüber nach?
Ich könnte mir vorstellen, dass es derartige Pläne gab !`?
Ich vermisse ein wenig farbliche Akzenturierung der Architektur des Stadtschlosses. War das nicht mal anders gedacht ?
Ich könnte mir Rosee Weiß vorstellen, denkt mal darüber nach?
Ich könnte mir vorstellen, dass es derartige Pläne gab !`?
Pardon, an diese Akzentuierung hat doch nachträglich gedacht und deshalb wenigstens die pink-rosa Erotik-Liegen auf den Platz gestellt,
Das habe ich bei FB auch schon gehört.
Erotik habe ich bei den Liegen
noch nicht gehört, gesehen auch nicht.
Ich würde Stiftung Warentest bitten, dieses einmal zu testen. Als Probanden genügen sicher 100 Paare, die sich freiwillig, leicht bekleidet, an einem Sonntagmorgen dorthin begeben. Im Stile einer Venus und eines Eros. Als 9. Kunst-am-Bauwerk (duck und weg). ![]()
Als fürs Abbild des Adonis würde ich mich zur Verfügung stellen ![]()
Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr sich durch das Aufstellen von ein "paar Figuren" der Gesamteindruck verändert, wie das ganze Gebäude dadurch aufgewertet wird. Diese Skulpturen sind eine notwendige ästhetische Zutat. Ich hoffe, dass sich viele modern bauenden Architeken das mal hinter die Ohren schreiben: Durch solche Kleinigkeiten gewinnt das Gesamtgefüge.
Liebe Leute, wir sollten in einem Architekturforum schon den ganzen temporären Quatsch wie Sitzelemente, Werbeplakate oder zweifelhafte Veranstaltungen von den baulichen Dingen trennen, die bleiben werden. Dorgerloh wird übernächstes Jahr pensioniert, Hegener schon nächstes - insofern steht eine Neubesetzung der Leitung des HUF und eine Neueinordnung in die SPK an.
Darum wird sich der neue Kulturstaatsminister ganz sicher kümmern. Die Attikafiguren sind ein wichtiger Schritt, um dem Bau seinen barocken Charakter wiederzugeben. Den Spendern und dem unermüdlichen Förderverein sei Dank.
Liebe Leute, wir sollten in einem Architekturforum schon den ganzen temporären Quatsch wie Sitzelemente, Werbeplakate oder zweifelhafte Veranstaltungen von den baulichen Dingen trennen, die bleiben werden. ...
Du hast recht Konstantindegeer. Man sollte die unüberbietbar hässlichen Sitzliegemöbelelemente einfach nicht anschauen. Aber im Ernst: sie schmerzen in Funktion, Farbe, Material und klobiger Form meine Augen. Entweder ich halte meine Klappe, besorge mir eine undurchlässige Blindenbrille oder ich gebe meinem Frust Ausdruck:
Ich akzeptiere provozierende und kontrastierende Kunstwerke neben- oder gegeneinandergestellt. Aber nur, wenn sie an sich eine verstehbare, bedenkenswerte Aussage oder Botschaft an die Öffentlichkeit ausdrücken oder auch, wenn sie zu einem benachbarten Kunstwerk erklärend, bewusstmachend, aufklärend antworten. Diese achtlos in die Gegend gestellten poppig-pubertären Spielzeugmöbel haben zum Schloss/HF keinerlei erkennbare Beziehung, weder thematisch, noch stilistisch, noch als feine Ironie, noch als dezenter Kunstwert an sich, noch als schlichte Sitzfunktion ohne besonderen Anspruch . Ihre einzige Funktion, die sie beherrschen, ist vermutlich, zu stören und das benachbarte bauliche Kunstwerk HF in seiner Bedeutung zu relativieren und verächtlich zu karrikieren.
Man soll die Suppe essen solange sie heiß ist. Man soll unbedingt jetzt die Künstler weiter beschäftigen, solange sie soviel Erfahrung in Verbindung mit dem meisterlich rekonstruierten Schlossbau angesammelt und verfügbar haben. Man soll unbedingt jetzt nahtlos beginnen, die berühmte Gigantentreppe wieder aufzubauen, solange die öffentliche Bewunderung über die eben realisierten schönen Statuen anhält. Zögerliche Verantwortliche sollen unbedingt jetzt ihre formalen und bürokratischen Bedenken zurückstellen, und endlich den Mut haben, Rossebändiger und Neptunbrunnen an ihre angestammten und bedeutungsvollen Standorte zurückstellen. Und: Man soll sich nicht kraftlos mit Halb- und Dreiviertelheiten begnügen, sondern das Ensemble von Schlossbau und Schloßplatz als ganzes sehen, wieder voll entfalten und kompettieren!
...Man soll unbedingt jetzt nahtlos beginnen, die berühmte Gigantentreppe wieder aufzubauen.... Zögerliche Verantwortliche sollen unbedingt jetzt ihre formalen und bürokratischen Bedenken zurückstellen, und endlich den Mut haben, Rossebändiger und Neptunbrunnen an ihre angestammten und bedeutungsvollen Standorte zurückstellen.
Das setzt jedoch etwas voraus, was heutzutage gerade bei vielen Politikern und Städteplanern leider Mangelware ist: Gesunden Menschenverstand! Selbst Umfrageergebnisse beeindrucken sie nicht (siehe alberne und irrational teure Wippe).
Vergessen wir nicht: Schlossbau und Skulpturen an Fassaden, dran und drauf, sind in Bundesverantwortung. Neptunbrunnen und Rossebändiger stehen im Umfeld in Verantwortung des Senats. Der Bund hatte angeboten, die Rückverlegung des Neptunbrunnens zum Schloßplatz zu finanzieren. Das hatte der Senat verhindert. Argument: Den Brunnen lieben die Bevölkerung, und die Kinder am Ort als Abenteuerspielplatz. Die Rossebändiger werden im Kleistpark vom Landesdenkmalamt festgehalten, verdeckt hinter Bäumen. Argument: Sie repräsetieren am Ort eine Zeitschicht und sind dort ein „konstitutiver Teil“. Der städtebauliche, historische, künstlerische Bedeutungsverlust und die 100jährige Zeitschicht (1845-1945) für das Ensemble am Schlossbau werden nicht beachtet.
Gibt es Neuigkeiten vom Aufsetzen der Figuren?
Ich habe zwei Fragen: Ist es nicht ebenso respektlos, einer ganzen Bevölkerungsgruppe pauschal etwas zu unterstellen? Und zweitens: Was hat diese Thematik hier im Forum verloren?
Ich vermute, tegula, du meinst meinen Beitrag und die Hinweise auf Ortsbevölkerung, die Kinder am Ort (Abenteuerspielplatz) und die Argumente zur "konstitutiven Rolle" der Rossebändiger. Dazu folgende Quellen:
1. Das Argument über die Beliebtheit des heutigen Platzes am Neptunbrunnen bei der örtlichen Bevölkerung und bei Kindern (Abenteuerspielplatz!) äußerte der ehemalige Bezirksbürgermeister Stefan von Dassel (bis 2021) anlässlich der damaligen eifrigen Auseinandersetzung um die Rückversetzung des NB. Er hat wohl über den Standort die Entscheidungsgewalt.
2. Das Argument, dass die Rossebändiger am Standort im Kleistpark eine konstitutive Funktion gefunden haben und nach komplexer Diskussion dort verbleiben sollen, äußerte die Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeld in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen in einem Brief an mich. Sie ist auch vorgesetzte Instanz des Landesdenkmalamtes, das großen Wert auf den Erhalt letzter "Zeitschichten" des Stadtbildes legt.
3. Was diese Thematik in diesem Forum verloren hat?
Ganz einfach, es zeigt, wie Entscheidungen über Städtebau an Berlins höchstrangiger Stelle, dem Schlossplatz, zustande kommen und wie mit erstklassigen Kunstwerken umgegangen wird, die höchste Wertschätzung und tradititions- und geschichtsbewusste Aufstellung im Sichtfeld der Besucherströme verdienen.
Ich vermute, tegula, du meinst meinen Beitrag
Nein, ich meinte die beiden Beiträge, die Franka dankenswerterweise mittlerweile entfernt hat. Insofern ist es nett, dass du dir die Mühe gemacht hast, die Dinge zu erläutern, aber aus meiner Warte wäre das nicht notwendig gewesen.
Mit dem Aufsetzen der Figuren auf das Stadtschloss (HuF) ist der Wiederaufbau nun abgeschlossen. Die Freundeskreise lösen sich bereits auf. Zu Spenden seitens des Förderverein wird aktiv nicht mehr aufgerufen.
Gibt es denn noch Mitglieder hier im Forum die weiterhin spenden oder habt ihr euch anderen Rekonstruktionsvorhaben zugewandt (Stadtschloss Potsdam, Garnisonkirche)?
Die Freundeskreise lösen sich bereits auf. Zu Spenden seitens des Förderverein wird aktiv nicht mehr aufgerufen.
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Hast du das aus berufenem Munde oder ist das nur deine persönliche Einschätzung der Lage?
Der Förderverein Berliner Schloß betreibt aktiv die Wiederherstellung der Gigantentreppe, insofern ist der Verein keineswegs untätig. Diese Frage ist jedoch vom neuen Kulturstaatsminister aber auch dem Chef des Humboldt-Forums, Dorgerloh, abhängig. Soweit ich weiß wäre das Geld auch schon vorhanden - daran sollte es nicht mangeln.
Für den vom Senat geplanten neuen Schloßbrunnen wird es wohl keine Spenden geben - das wird vermutlich etwas Modernes und wird noch lange dauern. Rossebändiger und Adlersäule sind für das Land Berlin kein Thema, das wird sich auch unter der neuen Kultursenatorin nicht ändern. Dann kommt erst einmal die Freitreppe am Kupfergraben und damit die Flaschenbierfraktion der Touristen.
Insofern würde es mich freuen, wenn sich mehr Spender dem Potsdamer Stadtschloß zuwenden - hier herrscht Übereinstimmung mit den Hausherren über die Rekonstruktion des Skulpturenschmuckes und es müssen keine politischen Widerstände mehr überwunden werden. Den Gesamtkatalog der Figuren kann man unter https://stadtschloss-potsdam.org/ online einsehen.
Bei der Garnisonkirche steht die ev. Kirche auf der Bremse. Immer weniger Menschen haben Lust, sich damit rumzuschlagen. Einen neuen Impetus wird beim Kirchturm wohl erst die Aufsetzung der Haube im Spätherbst 2026 setzen.
Ich möchte niemand davon abhalten für ein Objekt seiner/ihrer Wahl zu spenden.
Aber der langjährige, an Schlossrekonstruktion und Schloßplatz ausgerichtete Freundeskreis bleibt entweder noch an diesem Thema oder er verläuft sich in verschiedene andere wichtige Projekte oder hält sein eigenes Engagement für abgschlossen. Es lohnt sich also, noch an diesem Thema dran zu bleiben:
1. Als repräsentatives Beispiel für Schlüters Innenarchitektur steht die zu rekonstruierende Gigantentreppe an.
2. Die Rückkehr des Neptunbrunnens vor Portal II ist nicht entschieden, wäre aber bitter notwendig.
3. Die Rossbändiger gehören zurück auf die Musumsinsel vor Portal IV. Dort ist ihr eigentlicher Wirkungsplatz!
Für diese drei für das Gesamtensemble wichtigen Ergänzungen würden Spendengelder bereitstehen, auch von denen, die schon gespendet haben und denen dieses Projekt weiterhin am Herzen liegt. Von den Berlinern, die bereit waren, von ihrem begrenzten Geld doch zu spenden, wären manche auch bereit, noch einmal für Brunnen, Rosse oder Giganten ein Schärflein beizusteuern, nicht aber für neue Projekte.
Ich werde weiterhin für das Schloss spenden und möglicherweise werden ja doch noch ein paar Projekte umgesetzt.
Hast du das aus berufenem Munde oder ist das nur deine persönliche Einschätzung der Lage?