Nur mal so interessehalbe, kann jemand einschätzen, wie viel das Denkmal mitsamt Sockel in etwa wiegen könnte? Nur so, um eine ungefähre Vorstellung zu bekommen, hab für sowas keine besonders ausgeprägte Intuition.
Ich habe für das Denkmal eine Schätzung von 8 Tonnen in einer Beschreibung gefunden. Der Sockel würde bei geschätzt 2 Meter Breite, 2 Meter Höhe und 4 Meter Länge bei massiver Granitausführung rund 50 Tonnen wiegen. Da man den Sockel ausmessen könnte, wäre das Sockelgewicht auch genauer zu berechnen. Wenn man einen gemauerten Sockel aus Vollziegeln als Basis verwendet und diesen allseitig mit 25 cm dicken Granitplatten belegt, reduziert sich das Sockelgewicht auf etwa 38 Tonnen. Nimmt man einen Betonsockel mit einer Verblendung aus 20 mm dünnen Natursteinplatten von ebendiesem Granit, hat man immer noch über 30 Tonnen Beton plus etwa 0,5 Tonnen Granit. Für eine Hublösung wäre das äußerst anspruchsvoll, da ja etwas mehr als 2 kg Stahltragwerke zusätzlich einzubauen wären für die Hubvorrichtung.
Als zusätzliche Herausforderung wäre bei der Gesamthöhe des Denkmals von etwa 6 Metern zuzüglich mindestens 50 cm für den oberen Abschluss der Abdeckung zuzüglich des nötigen Fundaments für den Hubrahmen die Tiefgründung von wenigstens 10 Metern unter aktuellen Bedingungen kaum durchführbar. Es wäre mit Sicherheit möglich - aber der Aufwand wäre finanziell in einem Rahmen, wo man schon extremer Liebhaber sein müsste, um sich einer derartigen Aufgabe zu stellen.
Eine Verblendung eines "Kunststeinsockels" würde die Erstellung der originalen Ansicht des Sockel mindestens erschweren - auch hier möchte ich die Worte "unmöglich machen" vermeiden.


