Potsdam - Neubauquartier IV am Alten Markt

  • Jan Arnold, diese beiden Klötze (Fahrstühle?) wird man Zukünftig dann nur von der Kuppel (Aussichtsplattform) der Nikolaikirche sehen. Die Brache im Vordergrund des Fotos wird auch bald Bebaut.

  • Alter Markt

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    Palast Barberan da Porto

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    Hellmund-Piernsches Haus und Alter Markt Richtung Fortunaportal

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    Schwertfegerstraße nach der Leitungssanierung. Wieder nur provisorische Schwarzdecke.

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    Das Pflaster wächst schon langsam vor der Kirche ein:

  • O,wie schade ,all diese schönen baulichen Erinnerungen an die DDR wurden platt gemacht.Ja,ja die ĎDR Bauten wurden ausradiert aus der Potsdamer Mitte. Was folgte, ist eine Preußische Disneykulisse. :wink:

  • Mal ernsthaft, dieses Theater wäre tatsächlich nicht unansehnlich gewesen, stand aber komplett am falschen Platz und hätte dort den gesamten Wiederaufbau der Mitte blockiert. War auch mit 650 Plätzen für die Stadt zu groß geplant.

  • Mal ernsthaft, dieses Theater wäre tatsächlich nicht unansehnlich gewesen, stand aber komplett am falschen Platz und hätte dort den gesamten Wiederaufbau der Mitte blockiert. War auch mit 650 Plätzen für die Stadt zu groß geplant.

    Gibt es Abbildungen von dem ursprünglichen Entwurf des Theaters?

  • Ja, furchtbar. Ein absoluter Skandal, dass man den Potsdamern ihr geliebtes „sozialistisches Sichtbeton-Ensemble“ einfach so durch funktionierende Urbanität ersetzt hat. Wer will denn schon Sandstein, echte Proportionen und Aufenthaltsqualität, wenn er stattdessen wunderschönen Waschbeton und eine zugige Schneise haben könnte? 😉

  • Würde die Wende Ende 1990 oder 91 gekommen,wäre ein Abriss des Theaters nicht mehr möglich gewesen. Der Abriss des Rohbaus (Zuschauerraum) war noch vertretbar.

  • Das Theater wäre ein architektonischer Fremdkörper am Alten Markt gewesen; es war sicherlich als Beitrag zum Aufbau des sozialistischen Deutschlands gedacht.

    Wissen allein bringt nichts. Nur das angewandte Wissen verändert die Dinge.

  • Er hat eine Architektur. Gestaltungswillen, Repräsentationswillen. Gerade bei solchen Einzelbauten kann die Moderne schon was leisten. An so einem Ort bietet allerdings die historische Tiefe darzustellen einfach mehr, das dürfte mindestens retrospektiv klar sein.

  • Nach dem von der ersten frei gewählten SVV beschlossenen Abriß des Rohbaus, um einen Wiederaufbau des Stadtschlosses offen zu halten, kam das Theater in die sog. Blechbüchse am heutigen Standort des Museums Barberini.