Lustgartenseite des Berliner Schlosses

  • Da möchte ich widersprechen Resurrectus Die Bildergalerie lag in der 2.Etage

    In der 1.Etage am Portal lV lag der Säulensaal, Raum 556 , Entwurf und Bauleitung Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff


    Hier der Übersichtsplan der 1. Etage

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    1786 berief König Friedrich Wilhelm ll. den sächsischen Architekten und Architekturtheoretiker Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff an seine Residenz nach Berlin. Mit kleinen Unterbrechungen war er für diesen bis 1789 in Berlin und Potsdam tätig. Bereits im 1. Jahr wurde er Ehrenmitglied der "Königlichen Akademie der Künste und mechanischen Wissenschaften " in Berlin.

    In den Jahren 1787 - 1789 entstanden nach den Plänen von Erdmannsdorff und unter der Mitarbeit von Carl Philipp Christian von Gontard und Carl Ludwig Bauer die Königskammern im Lustgartenflügel nahe dem Portal lV im 1.Stock.Hierfür wurden fünf Räume aus der Barockzeit im ersten Stockwerk als Königskammern im Stil des Frühklassizismus umgestaltet.


    Aufnahmen aus dem Säulensaal, Raum 556

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    Die bestimmende Skuptur im Säulensaal, Achilles und die sterbende Penthesilea beschützend

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  • Okay im 2. Stock ist natürlich die Bildergalerie Raum 774 , entworfen von Eosander von Göthe. Sie reichte bis zur rechten Wand am nächsten Raum Portal lV. Raum 784 dem Marinesaal ( Grüner Salon ). Hinter dem Balkon in der 2.Etage lag der Marinesaal, die Bildergalerie endete am Portal lV.

    Der Lageplan am Portal IV. 2.Stock

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    3 Aufnahmen des Marine Saals

    Durch die rechte Tür ging es in die ca. 60 m lange Bildergalerie, sie war 7,5 m breit und 9,5 m hoch. Am Ende der Bildergalerie befand sich das königliche Gemach danach ging es in den Weissen Saal.

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  • Das P5er-Quartett ist vor Ort.

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    Die P1er kommen morgen an. Dier Aufstellung der letzten Puppen erfolgt dann am kommenden Montag/Dienstag.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Das P5er-Quartett ist vor Ort.


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    Die P1er kommen morgen an. Dier Aufstellung der letzten Puppen erfolgt dann am kommenden Montag/Dienstag.

    Ein recht weibliches Gesicht, für eine muskulöse Männerfigur.

    Wer einer Halbwahrheit eine weitere Halbwahrheit hinzufügt, schafft keine ganze Wahrheit, sondern eine ganze Lüge.

  • Leute, solche weicheren und androgyneren Gesichter sind überhaupt nicht unüblich in der Stilistik des Barocks. Erst recht nicht, wenn ein Gott oder Jüngling, z.B. Apollon oder Ganymed, dargestellt sind, die als besonders schön galten.

  • Ich hatte vor geraumer Zeit eine mögliche Rückkehr der Adlersäule in einem Beitrag ins Forum gestellt und gleichzeitig Kontakt mit dem Förderverein Berliner Schloss aufgenommen.

    Es scheint wohl nicht einfach zu sein, die Adlersäule zu rekonstruieren. Hier die Antwort des Förderverein:

    Die Adlersäule, mit ihrem Schaft aus einem Stück aus dem berühmten kantianschen Granitstein gefertigt, ist seit der Sprengung des Schlosses trotz intensiven Nachforschungen verschollen. Nur das Kapitell als Kupfertreibarbeit ist noch vorhanden, es enthält Einschusslöcher aus den Berliner Endkämpfen Ende April 1945. Auch vom Adler fehlt jede Spur.

    An eine Wiederaufstellung ist schon deswegen nicht gedacht, woher soll man heute und zu welchem Preis eine identische Granitsäule bekommen? Aus Schweden geht auch nicht, da der Stein als eiszeitlicher, einmaliger Riese bei Fürstenwalde gefunden wurde.

    (Name und Kontaktdaten wurden aus Datenschutzgründen entfernt).

  • Es gibt aber auch immer wieder Artikel im Netz zum Berliner Schloss (HuF), die schreiben, die Säule wäre in einem der Depots eingelagert.

    Ergänzung: der Förderverein hat mir mitgeteilt und so steht es auch auf der Homepage. Es wurden umfassende Nachforschungen betrieben und die Adlersäule ist verschollen.

    Wie wird das Schlossumfeld aussehen? |
    (Quelle: Förderverein Berliner Schloss)

  • An eine Wiederaufstellung ist schon deswegen nicht gedacht, woher soll man heute und zu welchem Preis eine identische Granitsäule bekommen? Aus Schweden geht auch nicht, da der Stein als eiszeitlicher, einmaliger Riese bei Fürstenwalde gefunden wurde.

    (Name und Kontaktdaten wurden aus Datenschutzgründen entfernt).

    Ich sehe das weniger eng als der Förderverein. Nach diesem zerstörerischen Krieg und der noch zerstörerischeren Nachkriegszeit sollte man keine mögliche Rekonstruktion aufgeben, nur weil nicht exakt der gleiche Stein genommen werden kann. Dann hätten die Schlossfassaden ja auch nicht rekonstruiert werden können, weil jetzt der Sandstein manchmal farblich etwas abweicht und nicht exakt der selbe ist wie ursprünglich.

    Warum nimmt man nicht einen sehr ähnlichen Granit und setzt dann unten eine Massingtafel hin, in der die Geschichte der Adlersäule beschrieben wird. Einschließlich des Abbruchs und wahrscheinlich anschließender Umwandlung zu Straßenschotter und der jetzigen Rekonstruktion aus einem ähnlichen Granit.

  • Ich finde die Argumentation des Fördervereins gegen die Rekonstruktion der Adlersäule ebenfalls nicht recht nachvollziehbar. Der Aufstellungsort könnte wieder an der Nordwestecke der Schlossterrassen sein. Tatsächlich wäre es wohl einfacher, eine Replik der Adlersäule dorthin zu bekommen, als die Rossebändiger zurückzubringen. Gegen die Wiederaufstellung der Adlersäule wäre kein politischer oder denkmalschützerischer Widerstand zu erwarten. Da sie vorgründerzeitlich ist (1846), würden vermutlich auch keine Einwände von kunstkritischer Seite kommen, wie bei den Oranierfürsten. Vom Adler existiert genug Fotomaterial für eine Replik.

    Dass der Förderverein dagegen ist, bedeutet auch, dass von ihm keine Spendengelder dafür zur Verfügung gestellt werden würden.

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Die Frage ist, ob das wirklich die offizielle Meinung des Vereins ist oder nur die Antwort eines Vereinsfreiwilligen, der gerade die Mailbox betreut hat.

    Schon dieser Satz lässt da erhebliche Zweifel aufkommen:

    Aus Schweden geht auch nicht, da der Stein als eiszeitlicher, einmaliger Riese bei Fürstenwalde gefunden wurde.


    Was soll uns dieser Satz sagen? Wer hat Schweden ins Spiel gebracht? Und warum denn nicht aus Schweden, sollte es dort passendes Material geben? Nur weil der Originalstein aus Fürstenwalde kam?
    Warum sollte man so ein Säule nicht z.B. auch aus mehreren Teilen zusammen setzen können?

  • Wirklich nachvollziehbar ist Boddiens Ablehnung nicht. Ob der Stein nun aus Brandenburg oder Schweden kommt, ist in der Tat hinsichtlich der Authentizität des Materials irrelevant. Es ist derselbe Granit, der mit der letzten Eiszeit vor einigen Tausend Jahren von Skandinavien in unsere Gefilde geschoben worden ist.

  • Wilhelm von Boddien, möchte bei der Umsetzung der Adlersäule auf Baumaterialien zurückgreifen, die damals für die Adlersäule verwendet worden sind und diese sind schlicht nicht mehr vorhanden.

    @ thommystyle: meine Anfrage wurde nicht von einer beliebigen Person beantwortet.

  • Wilhelm von Boddien, möchte bei der Umsetzung der Adlersäule auf Baumaterialien zurückgreifen, die damals für die Adlersäule verwendet worden sind und diese sind schlicht nicht mehr vorhanden.

    Das kann ja seine Meinung sein, aber die wird ganz sicher nicht von allen Menschen geteilt. Man muss ja auch nicht so tun als hätte Boddien nun das Monopol auf alles, was mit Rekonstruktionen in, um und am Berliner Schloss zu tun hat. Es würde das Thema Rekonstruktion doch schon erheblich einschränken, wenn man ausschließlich auf die exakten Baumaterialien zurückgreifen würde. Klar, wo möglich und umsetzbar immer gerne und bevorzugt! Aber es lässt sich eben nicht immer 1:1 rekonstruieren. Aber deswegen gleich die komplette Rekonstruktion verneinen? Das halte ich für einen Fehler.