Liebe Forumsmitglieder/Innen und Architekturinteressierte,
Anlässlich meines diesjährigen Südtirolurlaubes habe ich mich entschlossen, mein lange gepflegtes "Hobby" mit der Allgemeinheit zu teilen. Ich interessiere mich seit vielen Jahren für das Bauen im alpinen Raum, wobei es die letzte Zeit immer schwerer wird, erhaltene Ensembles oder Einzelbauten aufzustöbern, da Verlust, Abriss und Neubau dem Erhalt eindeutig überwiegen. Somit habe ich begonnen, systematisch in Südtirol insbesondere die ländliche Architektur, Bauernhöfe, Stadel und Kleinbauten zu fotografieren und den Wandel zu dokumentieren. Gleichzeitig habe ich somit eine Fülle von "guten" und "schlechten" Beispielen gesammelt, die die Gratwanderung zeitgenössischen Bauens in einem hochsensiblen Umfeld besonders eindrücklich veranschaulichen. Schwerpunkt liegt auf der Region Vinschgau/oberes Etschtal, da sich hier noch viele archaische rätoromanische Bauten finden lassen.
Mein eigentlicher Beruf ist Mediziner, habe aber in Zürich an der ETH berufsbegleitend Denkmalpflege studiert und nutze ausserdem meine Fotografien als Vorlage für künstlerische Umsetzungen.