Da ist wohl ein Veranstaltungsraum eingerichtet, den man mieten kann. So meine letzte Information noch aus der Spendensammelphase.
Nürnberg - Sanierung Volksbad, Rekonstruktion des Uhrenturms
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Das Ergebnis ist sensationell geworden.
Ein wirklich frappierender Beweis, in welcher sonst potthässlichen Umwelt wir gewöhnt wurden zu leben. -
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Das ist ja wunderbar geworden.
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Phantastisch. Doch dieses prominente Fallrohr, direkt neben dem Ziffernblatt, sieht schon wieder etwas seltsam aus. Das hätte man doch sicher auch weiter zur Ecke setzen können.
Beim letzten Bild sieht man nun, weshalb das Fallrohr so nah am Zifferblatt platziert wurde, anstatt weiter aussen gegen die Ecke. Das Ecktürmchen bestimmte seine Lage. Hätte man das Fallrohr weiter aussen platziert, hätte es über dessen Dächlein verkröpft werden müssen, und das hätte auch nicht so toll ausgesehen.
Regenwasserrohre geschickt anzubringen ist keine leichte Aufgabe und wird sehr oft vernachlässigt, nicht nur bei Altbauten.
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Na ja, beim Gesamteindruck des Turmes und der Freude, daß er wieder vollständig ist, kann man dieses Rohr vernachlässigen. Das Ergebnis ist sehr schön geworden und es wäre richtig dumm gewesen, das Volksbad zu sanieren, ohne diesen Turm aufzubauen.
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Das Ecktürmchen bestimmte seine Lage.
Zumal die Position des Fallrohrs dem Originalzustand entspricht:
Bildlink
Sogar auf der gegenüberligenden Seite, wo es kein Ecktürmchen gibt und das Regenfallrohr ziemlich unglücklich den Balkon schneidet:
Bildlink
Wahrscheinlich wäre ein in Fassadenfarbe lackiertes Fallrohr unauffälliger gewesen, aber insgesamt ein mE marginales Problem. -
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Bei der Rekonstruktion des Berliner Schlosses hat man die Fallrohre unsichtbar geführt.
Aber egal so eines Details wegen. Viel interessanter ist, wie selbstverständlich sich doch der Turm einfügt, trotz seiner recht eigenwilligen Gestalt. In der Zeit seines Entwurfs verstand man sich noch darauf Formen und Motive gezielt einzusetzen für ein gestalterisches Band, ohne jedoch dabei viel zu einfallslos und banal zu werden wie heutige Entwürfe es sogar in der Regel sind. Die Wiederholung versteckt sich unter einem Schleier aus Komplexität, der beim Betrachter trotzdessen wahrgenommen werden kann.
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Ich bin überaus positiv überrascht! Das ist ja schon fast Budapester Niveau!


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Das Ergebnis ist phantastisch, gar keine Frage. Doch irgendwie kommt mir beim Betrachten historischer Ansichten der obere spitze Turmaufsatz immer größer vor, als der jetzt rekonstruierte. Die Spitze erscheint mir proportional etwas zu klein/schmal. Das kann aber natürlich auch an der Perspektive liegen.
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Das nennt man Perspektive. Die neuen Aufnahmen sind vom Straßenniveau aufgenommen, die alten Aufnahmen sind über dem Straßenniveau aufgenommen. Dadurch stellen sich schräge Dächer teils komplett anders da.
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