• Erstaunlich ist die hohe Qualität der im Film gezeigten Straßen. Ich hätte eher auf Leipzig oder Chemnitz getippt. Es waren sehr gepflegte Straßen - also mit Sicherheit nicht Schanze...

  • Für mich ein gutes Beispiel, dass auch Gründerzeitarchitektur eine "gemütliche" Atmosphäre erzeugen kann. Wahrscheinlich ist dabei gar nicht so sehr die Architektur an sich ausschlaggebend sondern andere Eigenschaften, wie hier eine verwinkelte Straßenstruktur und moderate Bauhöhe.

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    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Naja, es gibt ja einige, die offenbar meinen, sowas wie Gemütlichkeit würde sich nur in einer historischen Altstadt einstellen.

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  • Sich Samstagsmorgens einfach einmal eine Stunde in eine Bäckerei zu setzen und dem Exodus der Franzbrötchen zuzuschauen (und selbst ein paar davon zu mampfen), - geht, paßt, schmeckt. Manche Spielarten Hamburger Gemütlichkeit funktionieren in Gründerzeitlern sehr gut.

  • Unter Kaiserzeitlicher Technik (Hochbahn-Viadukt), zwischen ebensolchen Stadthäusern kann ich in diesem (kulinarisch-gemütlichen) Sinne auch den Isemarkt sehr empfehlen.

    Franzbrötchen sind dabei nur eine von zahllosen Optionen.

    Wen’s interessiert: Einfach mal bei Instagram, TikTok und Co. “Isemarkt” in die Suche eingeben.

  • An die Hamburg-Experten: Ist das Gebäude rechts vom Baugerüst (also Bildmitte) ein entstuckter Altbau oder ein gefälliger Nachkriegsbau?


    https://maps.app.goo.gl/5qyG3drVJxdrkhS26?g_st=ac

    Das Gebäude hat den Krieg überlebt, wurde mMn allerdings in der Nachkriegszeit verändert. Schau mal hier unter „Historie“:

    Fölsch-Block - Tradition am Hamburger Rathausmarkt


    Da kann man sehen, wie viele Gebäude in der Innenstadt den Krieg dann doch ganz leidlich überstanden haben.

  • Ich meine nicht die Innendrehs im Altenheim, sondern der Außendreh ...

    Welchen Sinn hätte es, einen Film in Leipzig oder Chemnitz zu drehen, und für Innenaufnahmen eines Altenheimes plötzlich nach Hamburg zu fahren? Bin davon ausgegangen, daß der gesamte Film dort entstanden ist.

  • Die Maigret-Filme mit Rowan Atkinson spielen in Paris, wurden aber in Budapest gedreht. Vielleicht waren die Drehbedingungen dort günstiger. Dem Otto-Normal-Zuschauer wird sowas wahrscheinlich gar nicht auffallen, nur Stadtbild-Kennern wie uns. :wink:

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  • Die Maigret-Filme mit Rowan Atkinson spielen in Paris, wurden aber in Budapest gedreht. Vielleicht waren die Drehbedingungen dort günstiger. Dem Otto-Normal-Zuschauer wird sowas wahrscheinlich gar nicht auffallen, nur Stadtbild-Kennern wie uns. :wink:

    Ja, sowas ärgert mich immer sehr. Da gibt es sogar Hollywood-Produktionen, die in London und Paris spielen sollen und man sieht im Hintergrund den Gendarmenmarkt in Berlin. Vielleicht ticke ich nicht ganz richtig, aber da ist mir der ganze Film versaut . . .

    "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"

  • Das hat sehr oft auch etwas mit den Förderbedingungen zu tun. Jedes Bundesland hat seine eigene Filmförderung, auf nationaler Ebene sowieso, und dann gehen die Produktionsgesellschaften ran und klappern mehrere ab. Bedingung ist in der Regel, dass vor Ort gedreht werden muss. Manchmal reichen dafür wenige Sekunden Bildmaterial.

  • Manchmal ist es halt besser, weniger zu wissen. In Zukunft werden die Filmkulissen historischer Städte wahrscheinlich sowieso mit KI generiert.

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  • Ein interessantes Video:

    "Hamburg vor 1000 Jahren - Die Neue Burg an der Elbe"

    External Content www.youtube.com
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    "Von der Hammaburg zur Neuen Burg: Nachdem die Hammaburg um 1020 eingeebnet wurde, entstand am damaligen Zusammenfluss von Alster und Elbe die "Neue Burg". Der Bau dieser deutlich größeren herzöglichen Burg markiert auch die Anfänge des Hamburger Hafens. 50 Jahre nach der Zerstörung der Burg im Jahre 1139 wurde an dieser Stelle die Hamburger Neustadt erbaut. Heute befindet sich dort das Nikolaifleet.
    Die Rekonstruktionen der Neuen Burg basieren auf Forschungserkenntnissen aus zahlreichen Ausgrabungen seit den 1950er Jahren. Erst 2020 wurde hinter dem Chor des Mahnmals St. Nikolai das Hafentor entdeckt. Die Ausgrabungen von 2020 ermöglichten ebenfalls eine genaue dendrochronologische Datierung der geborgenen Hölzer auf die Jahre 1021-1023. Die Burg feiert demnach 2023 ein wissenschaftlich geprüftes 1000 jähriges Jubiläum.
    Die Rekonstruktionen entstanden im Kontext der Sonderausstellung "Burgen in Hamburg - Eine Spurensuche" von 2021/2022. Ein für die Ausstellung angefertigtes Modell der Neuen Burg ist in die Dauerausstellung des Archäologischen Museums integriert worden."