Posts by Gmünder

    Guter Kommentar von Gunnar Schupelius über das Desaster mit der Wippe:

    https://www.bz-berlin.de/meinung/kolumn…r-noch-nicht-da

    (Ist das in der BZ verwendete Bild aktuell? Was wird da für ein Muster verlegt?)

    Sehr gute Frage! Das könnten tatsächlich Elemente des Mosaik-Bodens des alten Denkmals sein. Dann könnte man auch konsequent die Kolonnaden, meinetwegen in reduzierter Form, wieder aufbauen und sich für die Mitte, wo die Wippe hätte sein sollen, etwas anderes überlegen. Mein Vorschlag: ein schöner Granitsockel mit dem Datum der Wiedervereinigung und darauf einen großen Fahnenmasten. Fertig.

    Einfach mal abends schön ins Früh am Dom - wenn selbiger beleuchtet ist - oder rund um das Hahnentor oder der Eigelsteintorburg schlendern. Auch am Rhein an einem milden Frühlings- oder Sommerabend ist es eigentlich überall sehr schön, besonders gefällt mir der Biergarten am Malakoffturm . . . ich hätte noch Dutzende weitere Beispiele

    hat auch was, Gmünder. Aber es hält auch einheimische Gläubige ab. Wie kommt man dazu, jedesmal zu blechen, wenn man mal in eine Kirche schauen will?

    ja, wie sagt man so schön: einen Tod muss man leiden. Ich schätze mal, dass die Gläubigen immerhin zu den Gottesdiensten keinen Eintritt zahlen müssen (das wär ja mal was . . .)

    Ich finde es gut, dass man zukünftig Eintritt zahlen muss. Es hält u.a. die draußen, die einem den Besuch des Gotteshauses nicht gerade bereichern. Wie z.B. die spontanen "Besucher" von der Straße, die manchmal unangenehm laut sind und auch ansonsten durch unangemessenes Verhalten auffallen. Es wird vermutlich etwas leerer und ruhiger, was dem Dom sicher gut tun dürfte.

    wenn ich schon so einen Scheißdreck wie "Kontextualisierung" höre, kotz ich gleich im Strahl!

    Entschuldigung! Kommentar kann meinetwegen gelöscht werden.

    Eine Aussage, wie "Bei solch "kulturellem Erbe" kommt eben auch niemand hinter dem Ofen vor." für ein Land, dass in der Welt auf Platz 8 hinsichtlich der ausländischen Besucherzahlen steht, halte ich für falsch oder vielleicht bewusst provokativ. Welche Eindrücke die Touristen hierzulande mitnehmen, sei mal dahin gestellt. Dass es schlimme "Ecken" bei uns gibt, wissen wir ja alle. Das es auch extrem schöne Ecken (und Orte) gibt, aber auch.

    Wenn ich es richtig lese, Platz 8 der meistbesuchten Länder der Welt (Anzahl internationaler Besucher). Noch vor Griechenland und Österreich.

    In diesem Zusammenhang muss ich auch gleich wieder an das Essig-Haus in Bremen denken. Bei solch "kulturellem Erbe" kommt eben auch niemand hinter dem Ofen vor.

    Die Aussage kann man dann eigentlich nicht ernst nehmen. Oder ist das eine bewusste Nonsens-Aussage?

    Ich weiß nicht, ob das im Forum schon bekannt gemacht wurde: Seit Anfang 2023 sind die beiden „Schreitenden Pferde“ Teil der Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ auf der Zitadelle Spandau in Berlin. Habe leider kein freies Bild verfügbar. Einfach mit den entsprechenden Begriffen googeln.

    Paris ist zweifellos großartig. Man merkt, dass die Verantwortlichen über Jahrhunderte Hinweg bewusst auf Prunk, Glorie und Bombast gesetzt haben. Vielleicht fehlt deshalb an einigen Plätzen der gewisse Charme (den es aber in vielen Vierteln, wie bspw. Montmartre durchaus noch gibt).

    Deutlich schöner, zumindest von der Atmosphäre her, finde ich Rom. Für mich überhaupt die schönste Stadt der Welt.

    Natürlich hat Ulm besser erhaltene zusammenhängende Gassen, das auf jeden Fall. In Nürnberg findet man das so nicht. Man muss sich in Nürnberg immer einen Großteil dazu denken, um ein Gefühl der alten Stadt zu bekommen. Vielleicht habe ich einfach ein recht gutes Vorstellungsvermögen und komme deshalb mit Nürnberg so gut klar. :)

    Geht mir tatsächlich ähnlich. Ulm ist so eine Art Zwitterwesen. Wenn man seine Laufwege gut plant, kann man das Gefühl einer recht intakten, hübsch anzusehenden alten Stadt haben. Mit unschönen, modernen "Einsprengseln".

    Bei Nürnberg ist das ähnlich, nur das man größere Mühe hat, die zuweilen brachial brutale Architektur auszublenden. Sie ist immer irgendwo präsent. Ganz schlimm finde ich, dass man erst vor wenigen Jahren so etwas Groteskes, grotten-hässliches wie den Augustinerhof gebaut hat. Ansonsten vermittelt das Erhaltene bei mir immer das Gefühl "diese Stadt war mal etwas ganz, ganz Großes".

    Das Charisma der Stadt (wenn man das so sagen kann) ist irgendwie nicht zerstört worden. Ein ähnliches Gefühl überkommt mich auch in Köln.

    Ja, so ist das leider mit "Hoidna". Eigentlich ein Städtchen mit einem gewissen Charme, aber völlig verbaut. Dennoch hat die Industrialisierung, die natürlich eine Mitschuld am heutigen Ortsbild trägt, aus einem mehr oder weniger ärmlichen Kaff, eine ganz gut situierte Stadt mit verhältnismäßig wohlhabenden Bürgern geschaffen, wie es noch vor 100 Jahren völlig unvorstellbar gewesen wäre. Insofern ist Heidenheim auch ein Beispiel für wirtschaftliche Entwicklung. Weltunternehmen, wie Voith, Paul Hartmann, Albert Ziegler und andere haben hier ihren Sitz.


    Als großes Plus wäre natürlich noch die wunderschöne Natur der Ostalb zu nennen, wie z.B. das Eselsburger Tal: Eselsburger Tal

    Die Sanierung des Pergamonmuseums schreitet voran, die erste Teil-Wiedereröffnung 2027 kommt in Sicht:

    https://www.entwicklungsstadt.de/pergamonmuseum…-abgeschlossen/

    Großartig! Falls es tatsächlich so kommt. Ich war nie drin. Habe nie den Pergamonaltar gesehen und das steht ganz oben auf meiner "To-do Liste" - hoffentlich klappt es 2027! Aber der restliche Teil? Der soll ja vielleicht erst nach 2040 wieder eröffnen!!! Ist das zu fassen? Solche Bauzeiten sind doch nicht mehr normal! Da bin ich ein alter Mann . . .

    In Waiblingen könnte es ja aufgrund der Urbanität des restlichen Stadtbildes tatsächlich ein Hinkucker sein, stand denn dort vorher was? Ich finde nicht, dass es da auf dem Bild störend aussieht, sondern es bringt, könnte man sagen, etwas Abwechslung. In einer abgeräumten Tristesse wie der von FFM in den 80ern war das Technische Rathaus aber eine Katastrophe und eine sinnlose Platzverschwendung.

    Für den Bau des Marktdreiecks mussten zahlreiche Fachwerkhäuser in der Altstadt weichen. Diese Abrisse waren Teil der damaligen Stadtplanung und Stadtsanierung und führten zu heftigen Kontroversen und dem Widerstand einer Bürgerinitiative ("So-nicht-Sanierer"), da viele Bürger den Verlust der alten Bausubstanz kritisierten.

    Der Bau des modernen Marktdreiecks mitten in der historischen Altstadt wurde von vielen als "Zerstörung der Altstadt" empfunden und das Gebäude selbst als "Fremdkörper" oder "Ufo" bezeichnet. Es ersetzte also eine ältere, historische Bebauung, die hauptsächlich aus Fachwerkhäusern bestand.

    Die Mitte Berlins ist auch übel und für eine Hauptstadt mehr als lachhaft.

    Diese Aussage macht ja keinen Sinn, außer man definiert alleine den Alexanderplatz als Mitte Berlins, was ja nicht stimmt. Gendarmenmarkt ist Mitte Berlins. Unter den Linden auch. Forum Fridericianum auch. Wenn man jetzt von der "historischen" Mitte ausgeht. Ansonsten ist der Kurfürstendamm um die KWGK und die Tauentziehen bis zum KaDeWe ebenso Mitte Berlins. Was soll daran bitte lachhaft sein?