Posts by Kaiser Karl

    Naja, für den Berliner Dom (evangelisch) muss man ja schon sehr lange Eintrittsgeld bezahlen. Auch sind die meisten historischen Kirchen in den Niederlanden z.B. nur zum Gottesdienst kostenfrei besuchbar. Dann muss man halt zum Gottesdienst den Kölner Dom besuchen. Das füllt dann auch die leeren Kirchenbänke wieder etwas.

    Kleiner Tipp für diejenigen, die auch mal die grandiosen Orgeln hören wollen:

    Sonntags gibt es oft besondere Messen, mit Chor. Das ist dann schon was besonderes. In Aachen war ich erst kürzlich zur 10 Uhr Messe am Sonntag im Dom. Das ist schon ein Erlebnis. Mit großem Mädchenchor, der vom oberen Umgang gesungen hat und dazu die meisterhaft gespielte Orgel. Zum Schluß dann noch das Prelude der 3. Sinfonie von Widor. Da bekommt man schon Gänsehaut. Und alles ohne Eintrittsgeld!

    Gehen wir nun zum Potsdamer Platz und besuchen kurz das Esplanade.

    Ein trauriger Rest dieses einst sehr eleganten Hotels steht heute brutal eingezwängt zwischen albtraumhaften Stahl- und Betonungetümen hinter einer Glasfassade, als sei es eine römische Ruine, die unverändert erhalten und geschützt werden muss. Der noch erhaltene Kaisersaal musste sogar aufwändig verschoben werden um diese Betonalbträume zu verwirklichen. Anstatt dieses letzte noch teilweise erhaltene Hotel wieder so herzustellen wie es gewesen ist. Es wäre heute das letzte dieser großen prachtvollen Grandhotels von Berlin. Aber leider wurde diese Chance vertan.

    Berlin-Hotel-Esplanade-01f.jpg

    zum Vergleich, die gleiche Ansicht heute:

    Liste, Karte, Datenbank / Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt - Berlin

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    Ein weiterer Aufenthaltsraum:

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    Ein Hotelzimmer:

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    Ein weiteres großes Hotel war das Excelsior gegenüber des Anhalter Bahnhofs:

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    Das Restaurant:

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    Ein weiterer Aufenthaltsraum:

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    Das Cafe:

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    Der Frühstücksraum:

    Berlin-Excelsior-Cafe-02f.jpg

    Verlassen wir nun den Pariser Platz und gehen durch die Wilhelmstraße bis zum Wilhelmplatz. Dort stand das nächste bedeutende Hotel, das älter war als das Adlon. Der Kaiserhof. Die Zimmer waren im sprühenden Historismus gestaltet. Heute wäre das Hotel sicher eine Sensation:

    Nun schauen wir uns mal im Inneren um:

    Die Vorhalle:

    Der Lichthof:

    Das Restaurant:

    Bereich des Wintergartens:

    Ein Speisesaal:

    Frühstückssaal:

    Ein Aufenthaltsraum:

    Die Lounge:

    Kaminzimmer:

    Ein Festsaal:

    Ein Hotelzimmer:

    Ein Zimmer aus einer Suite:

    Interessant ist, dass es im Gegensatz zu Wien, wo es noch das alte Sacher gibt, in Berlin kein einziges der alten gründerzeitlichen Grandhotels mehr gibt. Besonders tragisch ist, das ausgerechnet eines der bedeutendsten Hotels, das sogar den Krieg überstand, erst nach Kriegsende bei den Siegesfeiern der Roten Armee im Hotel, in Flammen aufging. Das Adlon. Daher beginnen wir mal mit dem alten Adlon und besuchen das Hotel, wie es heute aussehen würde, wenn es nicht ausgebrannt und dann abgerissen worden wäre:

    Nähern wir uns dem Eingang:

    In die Eingangshalle:

    Die auch große Marmorhalle genannt wurde.

    Gehen wir nun links an der Treppe vorbei in den Wintergarten:

    Stimmt, die Idee mit dem falschen Fachwerk ist genial. Da echtes Holz ja hier nicht funktionieren würde, wäre so ein geputztes Fachwerk aus Mörtel die beste Lösung. Das könnte ein fähiger Putzer einfach auf den Putz auftragen. Es gibt sogar ein Video davon:

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    Ich werde dem Nachbarn, der selber ja auch eine historisch aussehende Fassade haben möchte und keinen langweiligen glatten Neubau, das mal vorschlagen.

    Vielen Dank nothor & Johan Maurits

    Das nenne ich fundiertes Wissen der Materie. Ich werde meinem Nachbarn nun raten, erst mal zu überlegen, was er genau machen möchte. Von meiner Grndstücksseite habe ich seinen Anbau, um den es geht, denn das Haupthaus möchte er nicht ändern, fotografiert und auch mit Gemini ein paar Vorschläge gemacht, wie es nach der Dämmung aussehen könnte. Der Anbau steht nicht komplett frei, sondern ist auf der Rückseite an den Anbau des nächsten Nachbarhauses angebaut. Also haben sie eine gemeinsame Innenwand. Aber die lange Fassade zur Terrasse und zu unserem Haus muss komplett erneuert werden. Auch das kurze fensterlose Stück zum Garten hin. Ich habe meinem Nachbarn gesagt, dass vielleicht hinter dieser häßlichen Plastik - Klinkerfassade im Obergeschoß vielleicht auch ein Fachwerk, wie an dem kleinen Stück, was nicht verkleidet ist rechts, zu sehen ist. Dann würde ich ihm raten das Fachwerk frei zu legen und irgendwie die Räume innen zu dämmen. Aber weil es mehr als 10 % sind muss leider ein Energieberater her. Ich hoffe, dass er ihm nicht aufschwatzt eine moderne langweilige Fassade da drauf zu kleben. Hier ein paar Fotos vom Istzustand und meine Vorschläge, wie es sein könnte. Allerdigs sind die Vorschläge leider ja auch schon überholt, weil Holzfachwerk ja nicht geeignet ist.

    Von unserem Garten aus gesehen:

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    Von unserer Terrasse aus gesehen:

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    Anbau-00.jpg

    Dass da was gemacht werden muss ist klar, doch es soll auch danach schön und nach Altbau aussehen. Das ist die Schwierigkeit. Diese Fachwerkvorschläge fallen ja nun alle weg. Da muss also was anderes gemacht werden. Vielleicht doch mit profilierten Fensterumrandungen und Friese aus dem gleichen Material, wie die Dämmung?


    Hier erst mal die überholten Vorschläge mit Dämmung und Fachwerk:

    Hier noch mit dem häßlichen Fenster:

    Anbau-05.jpg

    Wenn er Geld für ein neues Fenster hätte sähe das dann so aus:

    Anbau-05b.jpg

    Anbau-12e.jpg

    Und wenn er Geld für ein weiteres fenster hätte könnte es so aussehen:

    Anbau-14i.jpg

    Oder mit Ziergiebel:

    Anbau-11.jpg

    Anbau-10.jpg

    Vielen Dank für die Hinweise. Das habe ich mir fast schon gedacht, dass ein Scheinfachwerk aus Holz problematisch ist.

    Das werde ich dem neuen Eigentümer mitteilen.

    Ich sagte Ihm, dass er es ja auch zweischalig machen kann, ohne Dämmplatten, Dann z.B. Rockwool und davor eine Holzfassade.

    Leider besteht die Sanierungspflicht für Altbauten, beim Besitzerwechsel. Das ist sicher auch der Grund, warum so viele schöne Altbauten mit Dämmung verhunzt werden:

    Für wen besteht eine gesetzliche Sanierungspflicht?

    Wer in Deutschland zu einer energetischen Sanierung verpflichtet ist und welche Maßnahmen erforderlich sind, steht im Gebäudeenergiegesetz. Die Sanierungspflicht greift grundsätzlich, wenn:

    • du ein Haus kaufst, erbst oder per Schenkung übertragen bekommst und die Immobilie nicht den energetischen Standards entspricht, die im GEG stehen.
    • du umfangreiche Bauarbeiten an deiner Immobilie vornimmst, die mehr als 10 Prozent des Gebäudes betreffen.

    Ausgenommen von der Sanierungspflicht sind Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, wenn sie das Gebäude seit mindestens 1. Februar 2002 selbst bewohnen. Beim Eigentümerwechsel greift dann jedoch die GEG-Sanierungspflicht. Sie betrifft sowohl Käufer als auch Erben und Beschenkte, sobald diese im Grundbuch stehen und der energetische Standard der Immobilie nicht die Vorgaben des GEG erfüllt. Für die Nachrüstung haben die neuen Hauseigentümer zwei Jahre Zeit.

    Mal eine interessante Frage an diejenigen, die sich entweder auskennen, oder jemanden kennen, der von sich aus behaupten würde, dass er sich in diesem Gebiet auskenne, wobei er sich jetzt nicht einhundertprozentig auskennen müsste, weil das Gebiet ja, wegen der ausufernden Masse an potentiellen Möglichkeiten an Formensprache der Elemente und Profilen zur Dekorierung, auch für Kenner der Materie sicher inzwischen nicht mehr auf Anhieb überschaubar ist.

    Unser direkter Nachbar hat das Haus verkauft, welches von 1905 ist u nd dessen Fassade zur Straße noch Stuck besitzt, auch wenn leider die Sprossenfenster durch sprossenlose Kunststofffenster ausgewechselt wurden. Aber darum geht es bei meiner Frage nicht.

    Die Frage stellt sich nun am Hinterhaus zum Garten hin, was auch von unserem Garten gut zu sehen ist.

    Laut Gesetztesgebung muss ein Altbau, wenn er den Besitzer wechselt, energetisch saniert werden. Da das Haus nicht unter Denkmalschutz steht, hofft er, dass er die schöne Stuckfassade nicht dämmen muß. Mal abwarten was passiert.

    Aber das Hinterhaus hat einen ca 15 m langen Anbau, der ohne Stuck, aber dafür mit einer auf Glaswolldämmung und Lattung angebrachter Plastikklinkerfassade, die sich überall bereits löst, in den 70er Jahren verschönert wurde. Dieser Anbau soll und muss nun mit Wärmedämmverbundsystemplatten gedämmt weden. Um Kosten zu sparen, möchte er es ohne Energieberater machen, hat aber schon bedenken, ob es mit Energieberater vielleicht günstiger werden würde.

    .Allerdings möchte er die lange zweigeschossige Hoffassade auch mit Dämmung verschönern. Es soll danach nicht wie ein moderner Neubau aussehen. Er dachte an ein Zierfachwerk im Obergeschoß, dass aus Brettern (15 cm mal 3 cm Dicke) besteht. Aber auch die Möglichkeit von Historisch aussehnden Fensterumrandungen, die wie Stuck aussehen, wären, statt des Fachwerks, denkbar.

    Ich hatte ihm geantwortet, dass ich das Fachwerk auf jeden Fall vorziehen würde, es jedoch wegen des Holzes sicher in der Fuge zum Putz hin, im Laufe der Jahre zu Abplatzungen kommen würde, denn das Holz arbeitet ja und zieht sich im Sommer, in der Sonne etwas zusammen. Daraufhin habe ich ihm gesagt, dass ich die, wie echter Stuck aussehenden Fensterumrandungen und vielleicht auch noch einen schönen Fries unterhalb der Fenster vorziehen würde. Vielleicht auch über den Fenstern zum Dach hin einen simsähnlichen Abschluß. Wenn dann alles in Kreideweiß gestrichen wäre, würde es sicher sehr schön und wie ein gut erhaltener Altbau aussehen.

    Nun weiß er immmer noch nicht was er machen soll: Fachwerk oder Styroporstuck.

    Was meint Ihr wäre für die Optik und auch Haltbarkeit sinnvoller? Denn Styroporverzierungen sind ja auch nicht echt und Holzbretter sind ja wenigstens aus Holz.

    Nein, das ist sicher nicht die Ursache der Zerstörung. Der Krieg war nur eine Folge. Die Ursache der Zerstörung liegt viel tiefer in der Vergangenheit verwurzelt. Die Frage ist einfach, aber die Antwort ist sehr schwierig.

    Viele meinen ja, ohne Gavrilo Princip hätte es den ersten und zweiten Weltkrieg nie gegeben. Wäre z.B. am Tag des Attentats der Herr Princip wegen einer starken Erkältung im Bett geblieben, stünde diese Kirche noch. Oder wäre er umgeknickt und hätte sich den Knöchel verstaucht, stünde die Kirche ebenfalls noch.

    In Aachen hat man nie viel Wert auf Historie gelegt. Als das Tietz gebaut wurde, riss man teilweise aus der Barockzeit stammende Häuser dafür ab. Als das Tietz 1965 abgerissen wurde, wurden auch gleich alle Barocken Bürgerhäuser rechts vom Tietzgebäude (oben auf dem Foto zu sehen) abgerissen. Unbegreiflich.

    Auch als die Mayersche Buchhandlung vor 20 Jahren neu gebaut wurde, hatte man ein gut erhaltenes römisches Badebecken mit Wasseröffnungen, durch die das Aachener Thermalwasser sprudelte, einfach mit Presslufthämmern zerstört und dann weggebaggert. Es gab damals viele Proteste dagegen, aber der Stadt war es egal. Es wurde in Windeseile weggeräumt, nach dem Motto: Sind die römischen Thermen erst mal weg, kräht danach kein Hahn mehr danach.

    Römisches Bad im Schaufenster
    www.sueddeutsche.de

    Nun gehen wir über die Burtscheider Brücke. Hier ist eine der ältesten Straßen von Aachen Burtscheid.

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-01.jpg


    Wegen der Nähe zum Bahnhof wurde sie leider total zerstört.

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    Gehen wir diese mittelalterliche Straße vor der Zerstörung hinunter:

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-02.png


    Links geht die Küpperstraße ab:

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-02b.jpg

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-03.jpg

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-04a.png


    schauen wir nach rechts sehen wir das einzige Patrizierhaus der Straße:

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-04b.jpg

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-04c.jpg

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-04d.jpg


    Links neben dem Patrizierhaus stand die mittelalterliche Krone:

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    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-05b.png


    Hier am Kurpark endet diese alte Straße (Hauptstraße)

    Aachen-Burtscheid-Hauptstrase-06.png


    Das Abteitor mit der heute nicht mehr existierenden Abtei:

    Aachen-Burtscheid-02.png

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    Das nicht mehr existierende Kurhaus:

    Aachen-Burtscheid-Kurhaus-01.png

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    Aachen-Burtscheid-Kurhaus-03.png

    Aachen-Burtscheid-Kurhaus-04.png

    Da Aachen vor dem Krieg auch architektonisch wesentlich mehr zu bieten hatte, hier mal eine kleine Zusammenstellung, wie Aachen heute aussähe, wenn es nicht zerstört worden wäre:

    Fangen wir am Rathaus an. Es hätte heute noch die aufwändigen hohen Kaiserzeittürme:

    Aachen-Rathaus-1930.jpg

    Wenn wir uns umdrehen, würden wir noch das alte Tietzkaufhaus sehen, was den Krieg überlebte und erst 1965 abgerissen wurde. Heute steht an der Stelle ein gesichtsloser Nutzbau.

    Aachen-Kaufhaus-Tietz-02.png

    Aachen-Kaufhaus-Tietz.jpg


    Wenn wir schon vor dem Kaufhaus stehen, werfen wir noch einen kurzen Blick hinein:

    Aachen-Kaufhaus-Tietz-03.jpg

    Aachen-Warenhaus-Tietz-innen-02.jpg


    Gehen wir nun um das Rathaus herum in den Katschhof und schauen auf die Rückseite des Rathauses. Links das Verwaltungsgebäude aus der Kaiserzeit, was in den 60er Jahren, obwohl es gut erhalten war, abgerissen wurde:

    Aachen-Katschhof-03.jpg

    Aachen-Katschhof.png


    Nun gehen wir zum Stadttheater. Das imposante Eckhaus hatte den Krieg beschädigt überstanden und bekam in den 50er Jahren erst ein neues Dach. Dann entschied man sich das Haus durch einen gesichtslosen Neubau zu ersetzen:

    Aachen-Theaterplatz-02.png

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    Schauen wir nach rechts, sehen wir die Kaiserliche Oberpostdirektion.

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    Aachen-Hauptpost-04.png


    Nun gehen wir an der Post vorbei bis zum Marschiertor. Hier stand die Villa Delius.

    Aachen-Villa-Delius-01i.jpg


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    Aachen-Villa-Delius-01.jpeg


    Und weil die Villa so schön ist, noch eine Abendansicht:


    ...Nein, man sah einfach keinen Sinn darin, diese wertlosen Relikte der Vergangenheit zu bewahren, geschweige denn sie wieder instandzusetzen, und hat sie deshalb abgeräumt.

    Genau so sehe ich das auch, mit Ausnahme der innerdeutschen Grenze. Die Gegend um das Brandenburger Tor rum, war Grenzgebiet. Daher wurden die beschädigten, aber wiederaufbaufähigen Palais und Wohnhäuser aus diesem Grund leider abgerissen um einen breiten Grenzstreifen zu schaffen.

    Reichstag-1945.jpeg

    Berlin-Pariser-Platz-1945-a.jpg


    Das Adlon hatte als einziges herausragendes Luxushotel den Krieg überlebt, fiel dann leider, und das ist sehr bedauerlich, einer Brandstiftung zum Opfer.

    Kurz nach Kriegsende:

    Adlon-1945-nach-Kriegsende-kurz-vor-dem-Brand.jpg

    Nach dem Brand:

    Adlon-1945-b.jpg


    Der untere Bereich der Linden war beschädigt, aber vieles wäre zu retten gewesen. Die Grenznähe war hier kein Grund des Abrisses:

    Unter-den-Linden-1945.jpg


    Die Leipziger Straße fiel ja leider einem Terrorabriss zum Opfer, um sie zu verschönern.

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    Berlin-Friedrichstrase-1945.jpg


    Wegen der innerdeutschen Grenzlage wurde das wiederaufbaufähige Wertheim am Leipziger Platz mit samt allen Gebäuden des Platzes ebenfalls abgerissen:

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    Das große Tietzkaufhaus am Alexanderplatz hatte zwar an der Ecke ein paar Volltreffer abbekommen, aber gut 80 Prozent der Fassaden hatten den Krieg beschädigt überlebt. Es wäre zu retten gewesen:

    Berlin-Tietz-Alexanderplatz-1945-g.jpg

    Berlin-Tietz-Alexanderplatz-1945-c.jpg


    Sehr bedauerlich und aus meiner Sicht wirklich eine Todsünde war der sehr späte Abriss der Friedrichstadtpassagen ab 1981.

    Berlin-Friedrichstadtpassage-1980-b.jpg

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