Baumängel - muss der Termin für die (Teil-)Eröffnung verschoben werden?
Viele Baumängel an Berliner Stadtschloss - Experten sehen Eröffnung in Gefahr
Baumängel - muss der Termin für die (Teil-)Eröffnung verschoben werden?
Viele Baumängel an Berliner Stadtschloss - Experten sehen Eröffnung in Gefahr
Das Haus Contrescarpe 9 steht unter Denkmalschutz:
Es wäre interessant, genaueres über die Baumaßnahmen zu erfahren. Leider habe ich im Netz bisher nichts dazu gefunden.
Es verschlägt einem die Sprache, wenn man das liest - heute im „Kurier am Sonntag“ zum Entwurf an der Ecke Gertrudenstraße:
Wende Dich doch mal an @Pagentorn hier im Forum, er ist einer der Vereinsgründer.
Heute wird über die Gründung des Vereins Anschari in der WK-Rubrik Geschichte berichtet:
Verein Anschari
Kaserne des Pionierbataillons Fürst Radziwill, Radziwillstraße?
Radziwill Kaserne
Gedenkstein
Die Pläne sind auch optisch nochmal kurzfristig verschlechtert worden, wer mag, möge unter http://www.wallkontor.de nachschauen. Deutlich weniger vertikale Fassadengliederung, die den alten Entwurf noch geprägt hatte.
Das stimmt so nicht, verändert wurde lediglich der Dachaufbau - zum Positiven, wie ich finde. Die drei Gaubenreihen auf dem Dach sahen doch gräßlich aus. Insgesamt gefällt mir der Bau natürlich immer noch nicht.
Ursprünglicher Entwurf aus 2017
Ist doch auf Seite 1, Beitrag 1 zu sehen:
Baulücke
Oben links, an der Straße „Am Dobben“.
Das finde ich nun nicht so schlimm, Heinzer.
Das Securitas-Gebäude wurde 1950/51 errichtet und wenn man sich das Gebäude von der Rückseite mit diesem schmalen Anbau, um den es ja geht, anschaut, geht da nichts wirklich Erhaltenswertes verloren:
Securitas Gebäude
Rechts daneben ist hier noch die inzwischen abgerissene Harms-Ruine zu sehen.
Habe mal kurz gesucht und immerhin ein wenig zu Carsten Meyer gefunden - an seinem neuen Wohnort in Berlin engagiert er sich ebenso, Artikel von 2017/Prenzlauer Berg Nachrichten:
Architektur, die Gewalt antut
Auch auf der Seite des Familienverbandes der Burggrafen zu Dohna wird über den Wiederaufbau berichtet. Demnach tritt Herr Hipp bei diesem Projekt lediglich als Unterstützer auf.
Schloss Schlodien im Wiederaufbau
Es gibt Neuigkeiten. Aufgrund der maroden Bausubstanz hat sich der Eigentümer entschieden, die Gebäude komplett zu entkernen und neu aufzubauen, nur die historischen Fassaden bleiben erhalten. Ansonsten bleibt es aber bei dem Entwurf mit dem Glasaufbau. Außerdem werden weitere Gebäudeteile an dem Ensemle neu geplant. Es musste erst ein neuer geänderter Bauantrag eingereicht werden, der mittlerweile genehmigt wurde. Anfang 2018 soll es losgehen.
Wie das Dom Hotel mal aussehen soll.
In der vergangenen Woche wurde der Gestaltungswettbewerb über den Nachfolgebau für das ehemalige Harms am Wall-Gebäude und der beiden Häuser daneben entschieden. Hier der Entwurf von Püffel Architekten, der von der Jury aus 5 Entwürfen als erstplatzierter hervorging:
Qelle: Weser-Kurier/Püffel Architekten
Ich habe ja sogar schlimmeres befürchtet, aber dieser Entwurf gefällt mir gar nicht, insbesondere diese "Schießschartenreihen" auf dem Dach. Ein würdiger Nachfolger ist das nicht. Der Weser-Kurier hat auf Facebook eine Umfrage gestartet, demnach gefällt der Entwurf 144 Personen, 172 dagegen nicht.
Hier noch ein Artikel aus dem Weser-Kurier zum Fassadenwettbewerb: http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-…id,1613136.html
Interessanter TV-Beitrag des NDR über Lüneburg mit ein paar Beispielen zu Sanierung und Erhaltung historischer Bausubstanz:
Hausbesuche: Das Wasserviertel in Lüneburg
Mir geht es, obwohl vor Ort ansässig, genauso und ich habe ebenfalls recherchiert, aber nichts gefunden. Sofern ich am Wochende dazu Zeit habe, werde ich mal versuchen, Fotos vom rückwärtigen Teil des Gebäudes zu machen und ggf. ein Exemplar des Buches über den Syndikatshof von Volker Stampa zu beschaffen. Und als Ortskundige finde ich es noch weitaus erfreulicher, dass das an die Postbank anschließende ehemalige Kaufhallengebäude in absehbarer Zeit verschwinden wird, siehe hier
Der Syndikatshof befindet sich übrigens schräg gegenüber den sogenannten Focke-Häusern, bei denen sich leider immer noch nichts getan hat.
Goldstein: das ist in Lüneburg nicht wirklich nötig, denn es gibt noch ganz viele Originale. Solch zahlreiche Altbausubstanz wie in der Altstadt von Lüneburg findet man in deutschen Städten nicht oft. Durch die Nähe zu Hamburg wurde Lüneburg im zweiten Weltkrieg weitgehend verschont, viele Häuser waren damals allerdings in keinem guten Zustand und es gab nach dem WK zunächst Überlegungen, alles abzureissen und durch Neubauten zu ersetzen. Ab den 1970er Jahren wurde, vor allem durch den Einsatz des hier auch schon genannten Curt Pomp, aber restauriert und heute stehen ungefähr 1300 Backsteinbauten unter Denkmalschutz.
Stimmt! Ich habe das Foto im Buch nun mit einer Lupe betrachtet und da sind tatsächlich geschlossene Fensterläden zu erkennen. Das Gebäude wird übrigens im Bilduntertitel im Buch als "stattliches Speicherhaus" bezeichnet.
Wobei doch eigentlich die "Rückseite" eher die Vorderseite ist, nämlich die mit dem Eingang an der Straße "Am Stintmarkt"', aber das nur nebenbei.
Ich habe gerade mal in dem Büchlein "Das Lüneburger Wasserviertel" von Werner H. Preuß (Husum-Verlag) geblättert und ein älteres Foto von der Wasserseite gefunden. Dabei fiel mir auf, dass es damals schon die beiden hohen Fenster im linken Gebäudeteil gab, so wie sie jetzt beim Neubau wieder gibt. Dagegen gab es im obersten Stockwerk nur zwei Fenster und die Anordnung der Fenster im Anbau links war anders. Ich hoffe, dass man das hier erkennen kann:
Quelle Foto: Wilhelm Riege, Lüneburg. Museum für das Fürstentum Lüneburg
Löbenichter: bei den beiden in Beitrag 18 und 22 gezeigten Bildern handelt es sich nicht um die Kaiserin Auguste Viktoria Schule, sondern um das ehemalige Verwaltungsgebäude der Schichau-Werft (heute von Alstom genutzt). Die genannte Schule (2009 saniert) befindet sich etwas weiter östlich gegenüber dem Alstom-Gebäude und sieht so aus:
Kaiserin Auguste Viktoria Schule
Quelle: http://www.elbing.pl
Und es wird dort bereits weiter gebaut. Auf der Fläche zwischen "Rybacka" (Fischerstraße), "Bednarska" (Spieringstraße) und "Wodna" (Wassertraße) laufen die Vorarbeiten für neue Gebäude. Das ist ein Teil der in vorstehendem Beitrag auf dem ersten Link zu sehenden Flächen. Die Firma Mytych, die fast alle Neubauten in der Altstadt errichtet, spricht sogar davon, dass zwei der neuen Häuser Rekonstruktionen werden - naja, so ganz genau passt das bei dem Haus ganz rechts nicht, aber immerhin:
Bildquelle: http://www.Info.Elblag.pl
Artikel Info.Elblag.pl (Achtung: Google-Übersetzer)
Hier das Haus im Zustand vor 1945:
[URL=http://fotopolska.eu/718068,foto.html]
[/URL]
Bildquelle: http://www.elblag.fotopolska.eu
Übrigens: das neu erbaute Rathaus am "Stary Rynek" (Alter Markt), siehe Beitrag Nr. 10, ist eigentlich kein Rathaus, sondern ein Mehrzweckgebäude für Veranstaltungen, Ausstellungen etc. und beherbergt die Touristen-Information. An dieser Stelle stand aber mal das "altstädtische" Rathaus, das im Jahr 1777 niederbrannte und dort nicht wieder aufgebaut, sondern stattdessen in den nachfolgenden Jahren ein neues Rathaus am Friedrich-Wilhelm-Platz errichtet wurde (siehe Link im Beitrag Nr. 10 von Löbenicher), das 1945 zerstört wurde. Das heutige Stadtamt (Rathaus) befindet sich in der ehemaligen Heinrich von Plauen-Schule, etwas nördlich der Altstadt:
Bildquelle: http://www.Info.Elblag.pl