Rückseiten (vorallem des roten Fachwerkhauses)
Zum Glück sind die extrem verbastelt mit Anbauten und Holzbrettern, dass es kein großer Verlust darstellt.
Rückseiten (vorallem des roten Fachwerkhauses)
Zum Glück sind die extrem verbastelt mit Anbauten und Holzbrettern, dass es kein großer Verlust darstellt.
Hört sich gut an, dass selbst die Presse davon ausgeht, dass die stark zerstörten Häuser am Marktplatz "nur" entkernt werden müssen...
Resurrectus wirklich dein Ernst? Wenn's um Dresden geht ist dir nur jede 1:1 Rekonstruktion ( am besten milimetergenau!!!) gut genug. Aber hier in Köln, wo man höchstens die Kubatur nach einem harten Kampf erreicht hat ("kritische Reko") ist auf einmal alles paletti?
Diese billigen Fenster sind schon ärgerlich. Gerade die Vorgänger hatten im Giebelfeld sogar Rundbögen...
Andere Details wie die Eisenbeschläge oder Kranbalken unterm Giebel können ja meinetwegen auch später dazukommen...
Wenn man zumindest den Vordergrund außer Acht lässt, bekommt man schon eine Vorstellung vom alten Nürnberg (über allem thront die Kaiserburg, davor die Türme vom Rathaus, St Lorenz, dahinter das Tiergärtnertor…). Die roten Biberschwanz-Satteldächer mit ihren Schleppgauben dominieren auch das Bild…
Zumindest am Fuße des Burgbergs wirklich idyllisch. Sicher kann man über die (leider deplatzierten) Großstrukturen im südlichen St Lorenz/ St Sebald streiten, aber im Vergleich zu anderen total zerstörten Städten der BRD ist es schon oberes Drittel!
Schwer einzuschätzen, was da noch zu retten ist.
Um die drei Häuser am Marktplatz sieht es leider wirklich schlecht aus. Aber immerhin trifft meine Vermutung zu dass die Fachwerkhäuser am Graben "nur" durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Echt schockierend! Besonders um Marktplatz 39 ist es sehr schade. Hoffentlich versucht man wenigstens eine Rekonstruktion wenn die Fassade nicht mehr zu retten ist ![]()
Die beiden Häuser am Graben wurden aber wohl durch Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen weil sie nicht direkt an den Brandhäusern stehen sondern mit Abstand gegenüber?
Mir sagen die neuen Scheine auch nicht so sehr zu. Gerade die Geschichte der europäischen Architektur war eigentlich eine sehr gute Idee, von den Römern über das Mittelalter bis in die Moderne!
Vielleicht sind die berühmten Persönlichkeiten eine Idee die verbindet und auch auf früheren D-Mark Scheinen zu finden waren. Ja warum nicht eine Reihe über berühmte europäische Architekten von der Antike bis zur Gegenwart?
Da hat jeder x-beliebige Influencer mehr Fantasie und Humor jedenfalls ![]()
Das Fazit dieses Kommentars passt auch ganz gut:
Kurz, das alles wirkt doch etwas muffig, wie ein sanfter Stups hin zum bargeldlosen Bezahlen. Aber Hauptsache, niemand regt sich auf. Wofür soll man sich entscheiden, wenn man für nichts wirklich brennen kann?
Ja man möchte damit vielleicht tatsächlich den Leuten die Lust am Bargeld nehmen?...
thommystyle™ echt guter Ansatz, es fehlen nur noch Romanik als Stilrichtung und Barock
frostempfindlich
Das ist der einzige Nachteil das stimmt, dass es winterharte Pflanzen sein müssen für den Moment. Aber das kann sich alles noch ändern. Die großen schneereichen Winter die meine Elterngeneration noch erlebt hat existieren ja auch nicht mehr. Außerdem muss man vom Nord-Süd-Gefälle Deutschlands ausgehen: der Süden bekommt meinetwegen ein submediterranes Klima, der Norden bekommt das Klima, was wir im Süden mal hatten (wenig 30 Grad im Sommer also relativ gemäßigt immer noch wie aktuell die Temperaturen für HH und HB).
Japan
Du suchst dir immer ein "Paradebeispiel" aus und überträgst es einfach auf völlig andere Länder. Japan war schon früher eher auf die großen Städte fokussiert insbesondere das riesige Ballungsgebiet von Tokio. Es ist also ein eher zentralistisches Land (Wikipedia nennt Japan einen unitären Staat). Frankreich wäre also eher damit vergleichbar und dort findet man auch eine dramatische Landfucht wie die sogenannte große Leere Diagonale du vide belegt. Dagegen ist Deutschland doch eine völlig andere Hausnummer: traditionell sind wir eher föderal veranlagt. Es sind immer noch genug Menschen, die aus Prinzip NICHT "in die Großstadt ziehen", weil sie eben dieses Landleben genießen und kein Bock auf (Messer)-Kriminalität haben
. Außerdem sollte man die Anziehungskraft der Klein- und Mittelstädte bei uns nicht unterschätzen...
Zusammen mit den kollabierenden Geburtenzahlen wird das sehr rasch Probleme wieder auf die Tagesordnung bringen, die in den letzten 10, 15 Jahren von anderen Themen und Wachstumschmerzen verdrängt wurden
Und was ist wenn es ganz anders kommt? In Anspielung an das „Weißmalen“ von Lokus könnte man auch daraus eine wunderbare Zukunft draus machen: weniger Bevölkerung = weniger Flächenverbrauch, viele der hässlichen modernen Wohnkuben, die nur extra als „Legebatterien“ errichtet wurden, werden obsolet. Ebenso die Neubaugebiete auf der „grünen Wiese“. Die Menschen, die wieder aus einem gleichen Kulturkreis stammen und die wenigen Einwanderer, die sich der Mehrheitsgesellschaft anpassen, werden das gebaute Erbe ihrer Vorfahren wieder schätzen und pflegen, ihr Bewusstsein dafür wird wieder gestärkt, es findet ein Frühling der deutschen und abendländischen Kultur statt, durch die zunehmende Digitalisierung werden alle auch mehr Zeit haben, vielleicht müssten sie auch gar nicht mehr arbeiten gehen so wie Elon Musk es prophezeit und trotzdem ein wohlhabendes Leben führen? Der Sinn des Lebens wird „neu verhandelt“ und viele werden endlich dem nachgehen, was sie immer schon wollten. Der Staat unterstützt Rekonstruktionen, gibt jährlich Preise für die besten Ideen aus und Bürgerinitiativen werden gestärkt, Bürokratie wird abgebaut damit jeder Bürger sich einbringen kann, es findet mehr direkte Demokratie mit Volksabstimmungen statt die in unserem Sinne ausfallen …
zunehmende Nahrungsmittelunsicherheit wegen der Erderwärmung
Es werden neue Lebensmittel angebaut wie zb insbesondere im süddeutschen Raum mehr mediterranes Gewächs. Durch die Erwärmung wird der „Urlaub im Süden“ überflüssig, die Leute bleiben in Deutschland und genießen die neue südländische Lebensart, der Alltag findet zunehmend draußen statt.
Solange es die selbsternannten "guten" "Antifaschist*innen" sind, dürfen die das! Im Gegenteil: bestimmt wird die linke "Kulturpädagogik" noch auf Gedanken kommen wie das "Kontextualiseren" des Denkmals, (vom Kaiser zum Holoaust ) weil es ja so pöhse nationalistisch ist und deshalb selbst schuld weil sie ja "nicht anders konnten" die armen Genossen...
Nicht auszudenken, wenn Rechte ähnliches gemacht hätten (bei linken Denkmälern). Man hätte sich kaum vor Sondersendungen in der Tagesschau retten können und der Krampf gegen Rechts™ wäre auf Hochtouren. Diese Doppelmoral wird aber eines Tages nach hinten losgehen, davon bin ich fest überzeugt! Das werden sich immer mehr Leute merken....
F. Linkerhand man muss es trotzdem aus unserer heutigen Sicht kritisieren, diese frühe Moderne! Ohne diesen teils pathologischen Hass auf alle Schnörkel ( siehe Adolf Loos "Ornament ist Verbrechen") hätten wir heute nicht diese baulichen Zustände über die wir uns hier doch täglich beklagen. Man ist in den 1920er Jahren (teils shon früher) einfach in die falsche Richtung abgedriftet, sicher auch wegen dem Traumata des Ersten Weltkrieges. Letztendlich waren Jugendstil und im weiten Sinne noch Expressionismus die letzten nennenswerten Stilrichtungen, die schöpferisch neue Ideen hervorbrachten, ohne komplett mit der Vergangenheit zu brechen. Es wäre schön, dort wieder anzuknüpfen. Gerne mit neuen Impulsen, denn immer nur Retro ist ja auch etwas monoton (auch wenn Rekonstruktionen wie hier in Dresden unabdingbar bleiben damit die Seele einer Stadt wieder da ist). Fortschritt und Tradition müssen sich jedenfalls nicht ausschließen!
Wäre heute bestimmt unter Denkmalschutz gestellt worden als "herausragendes Beispiel für ein Kaufhaus der frühen Moderne in einer deutschen Großstadt"...
Auf dem ersten Blick nicht schlecht, vor allem farblich ist es eine gute Anpassung an die Nachbardächer. Im Detail nur ist es dann doch eher enttäuschend: viel zu gerade Ziegeln wie aus Lego, wenn man wenigstens Biberschwanz genommen hätte, aber durch die Rundungen wäre es dann wohl noch teurer geworden...
Gerade diejenigen die immer überall „ Hass und Hetze“ wittern, zeigen doch, dass sie es sind die blind hassen! Allein schon dieses FCK… Wie kann man nur so niveaulos und durchgeknallt sein, einen König so dermaßen zu verabscheuen, der seinem eigenen Land doch so viel zurückgegeben hat, insbesondere durch seine Bauwerke?
Quote from Initiator Dietmar Holzapfel
Oder wir lassen es einfach so, um den Menschen zu zeigen, wie krank unsere Gesellschaft heutzutage ist."
Hm ich kann seinen Beweggrund nachvollziehen, aber ist das nicht schon eine Kapitulation? Man müsste sooft diese Schmierereien der selbsternannten „Künstler“ entfernen, bis diesen endlich die Lust dran vergeht, wenn man sie nicht vorher gefasst hat!
Dachte mir schon, dass das Erker+Eckhaus neu ist. Dafür schon gelungen. Bisschen schade schon um die Vorbebauung.
Ja wirklich wunderschön! Es stimmt einfach alles, es ist so authentisch wie nur irgendwie möglich. Man könnte bald dort einen Film drehen 
So sah die *Schrottimmobilie" zuvor aus:
Es war sicher ein verunstalteter Altbau mit dem typisch für Nordhessen mittig gelegenen , Zwerchhaus...
erbse du bist doch ein Liberaler oder etwa nicht? Wie passt das zusammen für Freiheit zu stehen, aber ansonsten irgendwelche Verbote und Maulkörbe zu fordern?
Ansonsten: es ist doch völlig belanglos wie Trüby und Konsorten uns sehen. Die werden immer ein Haar in der Suppe finden selbst wenn du alle "konservativen Elemente" hier im Forum entfernst. Absurd ist es auch die als Vorbilder zu sehen. Diese Feuilletons werden in Zukunft sowieso an Bedeutung verlieren (auch aufgrund der Demografie
). Wenn man für eine Sache wie Rekos kämpft, wird man leider immer Gegner haben, gerade in Deutschland , mit Betonung auf leider. In den Städten mehr als im ländlichen Raum. Aber so ist es nun einmal. Damit muss man sich abfinden. Ebenso mit den unterschiedlichen Meinungen in der Szene. Nennt sich übrigens Demokratie...
thommystyle™ ich kann dieses Geraune von Links auch nicht mehr ertragen denn es ist wider jeder Realität.
Meist wohnen die Leute die überall das "Einheitsbraun" wittern, wie Bärbel Bas, in einer schönen Blase voller "biodeutscher" Gleichgesinnter im sanierten, "gentrifizierten" Altbauviertel, ohne großen Kontakt zu der bunten Vielfalt ™
Würden diese Leute in Problemvierteln wie Duisburg Marxloh, Berlin Neukölln, etc sich mal umschauen, dann würden sie nicht so daher reden. Und es geht auch um die Veränderung von Architektur, wenn sich die Bewohner verändern! Wo früher nur deutsche Arbeiter gewohnt haben, wohnen jetzt wie hier in Saarbrücken-Malstatt, immer mehr Araber. Die Läden haben immer weniger lateinische Überschriften, der Dreck wird auch nicht weniger, die Häuser sind auch nicht gerade im besten Zustand um es diplomatisch auszudrücken, und abends würde ich mich auch nicht gerne dort aufhalten. Wenn ich mal Lust habe, kann ich ja mal ein paar Bilder von diesem wunderschönen Stadtbild posten...
Weingeist wer sich übrigens, wie ich früher mal, in gewissen Vereinen engagiert, wird konstatieren, dass die Abstammungsquote eindeutig "hinterwälderisch" (ist das nicht inländerfeindlich wenn wir ja schon bei solchen Floskeln sind!?) ja bestimmt barbarisch weiß ist. Die Nicht-Europäer machen nicht einmal 5% aus, also deutlich unter der Quote, die ja eurerseits "gewünscht" ist wie hoch soll die Quote denn eigentlich sein? (hm nach Hautfarbe sortieren und Abstammung kommt mir ja irgendwie bekannt vor 😄)
Und ja, es gibt ein paar Ausnahmen sicher, mit außereuropäischen Migrationshintergrund, die sich für deutsche Stadtbilder engagieren, ich erinnere nur zb an den Nutzer "Memminger" hier im Forum. Von den vielen europäischen Freunden hier im Forum ganz zu schweigen die sich für Deutschland begeistern können aus diversen Gründen. Aber das ist nun mal nicht die Regel. Es ist auch kein Vorwurf; unsere Stadtbilder sind nun halt eben unser Anliegen mit dem man sich auch eher identifiziert gerade aufgrund der gemeinsamen Abstammung, der Geschichte, der Kultur, Werte...
Im Kleinen ist es ja auch so mit jedem Heimat und Kulturverein auf dem Land. Habe gelesen, dass das große Vereinsterben immer mehr um sich greift. Das hat auch mit der Demografie und dem Rückgang der einheimischen Bevölkerung zu tun. Und wenn jemand eine Familie im Dorf hat, die seit Jahrhunderten ihren Stammbaum hat (kenne so Fälle in ganz Deutschland), dann fühlt er sich eben mehr verbunden mit seiner Heimat als andere!
Diese drei Museen kämen vielleicht in Frage:
Am ehesten wohl:
Kreis Weimarer Land
Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden
Im Dorfe 63
99448 Hohenfelden
Telefon: 036450/43918
E-Mail: info@freilichtmuseum-hohenfelden.de
Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseite:
Museumsleiterin Dipl.-Ethn. Franziska Zschäck
Alternativ Rudolstadt auch wenn sehr klein:
Thüringer Bauernhäuser
Kleiner Damm 12 | 07407 Rudolstadt
Tel: 03672 422465
Und Kloster Veßra auch wenn der Ort eigentlich nicht mehr in ihrem Südthüringer Einflussgebiet liegt;
Hennebergisches Museum Kloster Veßra
Anger 35
98660 Kloster Veßra
( (03 68 73) 6 90 30
Hätte einen Entwurf auch schon parat. Kann man das abschicken?
QuoteSehr geehrte Damen und Herren,
in Dankmarshausen im Wartburgkreis wurde beschlossen, dass das alte Pfarrhaus abgerissen werden soll, ein Fachwerkhaus welches denkmalgeschützt ist und aus dem frühen 17. Jahrhundert stammt.
Nun schaut dieses wunderschöne Haus ja von der Substanz noch ziemlich intakt aus. Könnten Sie sich daher eine Translozierung vorstellen, also ein Abtragen des Hauses zumindest der Balken? Selbst wenn es für ein paar Jahre erst mal eingelagert wird, wäre es somit gerettet und jahrhundertealte Geschichte nicht wie durch einen Abriss vernichtet. Es handelt sich immerhin um ein wertvolles Stück Thüringer Identität und Baukultur und würde ganz gut Ihrem Leitbild entsprechen.
Vielen Dank für Ihr Engagement.Mit freundlichen Grüßen