Letztlich empfinde ich weder den normannischen Turm noch den baltischen Ordensburg-Turm als passend für unsere Stadt, würde daher lediglich aus Prinzip für den ursprünglichen, ersten Bauzustand plädieren.
Posts by Chris Hitarori
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Der Baubeigeordnete wird von der Presse in verschiedener Hinsicht und seit längerer Zeit als problematisch dargestellt. Ich kann mir überhaupt keinen Reim darauf machen, ob irgendwas dran ist, oder ob hier jemand demontiert werden soll. Es fehlt schlicht an neutraler Berichterstattung.
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Das sehe ich genauso. Warum sollte eine Stadt ewig im Zustand der späten Siebzigerjahre verharren? Sie darf sich schon weiterentwickeln und unnatürliche Entwicklungen, die durch Katastrophen wie Krieg und sozialistische Baupolitik entstanden sind, wieder korrigieren.
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Dieser Bereich war zu DDR-Zeiten ein ansteigender Weg vom Platz der Einheit hinauf zum aufgeschütteten Staudenhof-Areal. Unter diesem Weg lag eine Teilunterkellerung als Erweiterung des danebenliegenden Bibliotheksbaus, die ungefähr so breit war wie das jetzige Baugrundstück. Da wird es nicht mehr viel zu holen geben. Archäologisch wurde der Bereich auch schon nach Abtragung des Staudenhof-Areals untersucht, u.a. die Reste der Kayserstraße inkl. Straßenbahnschienen kamen da zum Vorschein.
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Ich bleibe aber beim Begriff Halbsäulen, da ihre optische Wirkung darauf abzielt. Man darf auch nicht vergessen, dass noch recht viel Verputz auf die Fassadenflächen kommt. Eine Quaderimitation benötigt mindestens vier Zentimeter Putzstärke, und die reicht an die Säulen heran. Also wieder ein paar Zentimeter weg.

Das ist richtig, die Säulen stehen aber entsprechend ein Stück weg von der Mauer. D.h. man kann derzeit dahinter durchschauen.

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Die Häuser im Holländischen Viertel sind usprünglich und auch bis heute so gut wie nie unterkellert. Maximal gibt es nicht sonderlich tief liegende Teilunterkellerungen mir entsprechend innen höher liegenden Räumen, d.h. der über dem Keller liegende Raum im EG ist dann über eine kleine Treppe erreichbar und auch recht niedrig.
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Korrekt, die Säule ganz rechts im Bild ist durch das Weitwinkel-Objektiv arg verzerrt.
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Barbaran da Porto: Obere Hälfte sieht schon gut aus, unten kann noch. Farbgebung find ich bisschen langweilig.




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Mal ernsthaft, dieses Theater wäre tatsächlich nicht unansehnlich gewesen, stand aber komplett am falschen Platz und hätte dort den gesamten Wiederaufbau der Mitte blockiert. War auch mit 650 Plätzen für die Stadt zu groß geplant.
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ist der Kupfermantel neu ?

Ja, der ist neu. Es tut sich in letzter Zeit allerdings wenig auffallend Sichtbares auf der Baustelle.
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Pallazo Barbaran da Porto heute. Hab mal versucht, die Gerüstplanen etwas durchsichtiger zu machen.

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Das Grundgerüst für die Turmhaube steht. Im Hintergrund die Kerne der kleinen Einzelsäulen der Laterne, die später die Flammvasen tragen.

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War das eigentlich eine geheime Abstimmung in der StVV, oder kann man erfahren, wer für und wer gegen den Vorschlag der OB gestimmt hat?
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Gerade finden vorbereitende Arbeiten für das spätere Aufsetzen der Wetterfahne auf die Turmhaube statt.

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Wichtiger als die Zifferblätter sind meiner Ansicht nach erstmal die großen Sandsteinsäulen, die das zweite Turmstockwerk flankieren, und die Sandsteineinfassung des Hauptportals. Vasen, Turmuhr etc. sind im Vergleich eher Kleinkram.
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Ich finde die Frontfassade auch gut. Hat mit der Nische ein bisschen was vom Predigerwitwenhaus in der Breiten Straße.
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Der weitere Plan für die Baustelle laut Baustellenführung am 7.6.2026:
Hauptbestandteile der Konstruktion:
- Vier Säulenbündel mit Edelstahlkern, Holzverschalung und Kupferverkleidung, siehe Foto aus meinem letzten Post. Diese tragen hauptsächlich die Turmhaube, haben aber auch bereits Aufsatzpunkte für die Konstruktion des Carrillons eingebaut.
- Acht Einzelsäulen, Aufbau analog den Säulenbündeln, auf diese kommen die Flammenvasen.
- Turmhaube, deren Dachstuhl besteht aus Konstruktionsvollholz, verkleidet mit Zinkblech oder Kupfer (habe ich nicht ganz mitbekommen).
- Für den Bau der Glockenspielstube besteht noch kein Auftrag. Falls die Finanzierung rechtzeitig zusammenkommt, könnte sie in dem Prozess mit eingebaut werden, die Planung hierfür besteht.
Ablauf:
Die Säulen und Säulenbündel werden unten weitgehend vormontiert bis zur Kupferverkleidung. Mitte nächsten Jahres wird ein Kran aufgestellt, der die Säulen und Säulenbündel einzeln nach oben hebt, wo sie montiert, vergossen und durch eine Art Ringanker oben miteinander verbunden werden.
In der Zwischenzeit wird parallel dazu die eigentliche Turmhaube (Kuppel) auf den acht kleinen Fundamentblöcken unten in einem Stück errichtet. Die vormontierte Turmhaube wird in einem Stück per Kran hochgehoben und auf die Säulen aufgesetzt. Hierzu muss die Breite Straße aus Sicherheitsgründen voll gesperrt werden. Der Arbeitsschritt kann auch nur bis zu einer gewissen Windstärke durchgeführt werden. Daher gibt es hierfür keinen festen Tag.
Die bestehende Wetterfahne wird zunächst zerlegt und die schon existierende hochwertige Edelstahlsäule zuerst oben eingebaut, später dann die Einzelteile (Adler, Sonne etc.), die zwischenzeitlich in der Vitrine an einer günstigeren Ersatzsäule ausgestellt werden.
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Die Metallgerüste der Turmhaube werden aktuell mit Holz verkleidet.

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Da hat ja das Institut für Lehrerbildung (IfL) Rosa Luxemburg gestanden.
Das Lehrerbildungsinstitut war ein Stück von der Straße zurückgesetzt. An der Stelle des Achteckenhauses gab es nur eine Grünfläche und keine Bebauung. Kann man ganz gut zum Beispiel bei den historischen Ansichten von Satellitenbildern in Google Earth sehen.