Mal ernsthaft, dieses Theater wäre tatsächlich nicht unansehnlich gewesen, stand aber komplett am falschen Platz und hätte dort den gesamten Wiederaufbau der Mitte blockiert. War auch mit 650 Plätzen für die Stadt zu groß geplant.
Posts by Chris Hitarori
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ist der Kupfermantel neu ?

Ja, der ist neu. Es tut sich in letzter Zeit allerdings wenig auffallend Sichtbares auf der Baustelle.
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Pallazo Barbaran da Porto heute. Hab mal versucht, die Gerüstplanen etwas durchsichtiger zu machen.

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Das Grundgerüst für die Turmhaube steht. Im Hintergrund die Kerne der kleinen Einzelsäulen der Laterne, die später die Flammvasen tragen.

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War das eigentlich eine geheime Abstimmung in der StVV, oder kann man erfahren, wer für und wer gegen den Vorschlag der OB gestimmt hat?
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Gerade finden vorbereitende Arbeiten für das spätere Aufsetzen der Wetterfahne auf die Turmhaube statt.

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Wichtiger als die Zifferblätter sind meiner Ansicht nach erstmal die großen Sandsteinsäulen, die das zweite Turmstockwerk flankieren, und die Sandsteineinfassung des Hauptportals. Vasen, Turmuhr etc. sind im Vergleich eher Kleinkram.
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Ich finde die Frontfassade auch gut. Hat mit der Nische ein bisschen was vom Predigerwitwenhaus in der Breiten Straße.
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Der weitere Plan für die Baustelle laut Baustellenführung am 7.6.2026:
Hauptbestandteile der Konstruktion:
- Vier Säulenbündel mit Edelstahlkern, Holzverschalung und Kupferverkleidung, siehe Foto aus meinem letzten Post. Diese tragen hauptsächlich die Turmhaube, haben aber auch bereits Aufsatzpunkte für die Konstruktion des Carrillons eingebaut.
- Acht Einzelsäulen, Aufbau analog den Säulenbündeln, auf diese kommen die Flammenvasen.
- Turmhaube, deren Dachstuhl besteht aus Konstruktionsvollholz, verkleidet mit Zinkblech oder Kupfer (habe ich nicht ganz mitbekommen).
- Für den Bau der Glockenspielstube besteht noch kein Auftrag. Falls die Finanzierung rechtzeitig zusammenkommt, könnte sie in dem Prozess mit eingebaut werden, die Planung hierfür besteht.
Ablauf:
Die Säulen und Säulenbündel werden unten weitgehend vormontiert bis zur Kupferverkleidung. Mitte nächsten Jahres wird ein Kran aufgestellt, der die Säulen und Säulenbündel einzeln nach oben hebt, wo sie montiert, vergossen und durch eine Art Ringanker oben miteinander verbunden werden.
In der Zwischenzeit wird parallel dazu die eigentliche Turmhaube (Kuppel) auf den acht kleinen Fundamentblöcken unten in einem Stück errichtet. Die vormontierte Turmhaube wird in einem Stück per Kran hochgehoben und auf die Säulen aufgesetzt. Hierzu muss die Breite Straße aus Sicherheitsgründen voll gesperrt werden. Der Arbeitsschritt kann auch nur bis zu einer gewissen Windstärke durchgeführt werden. Daher gibt es hierfür keinen festen Tag.
Die bestehende Wetterfahne wird zunächst zerlegt und die schon existierende hochwertige Edelstahlsäule zuerst oben eingebaut, später dann die Einzelteile (Adler, Sonne etc.), die zwischenzeitlich in der Vitrine an einer günstigeren Ersatzsäule ausgestellt werden.
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Die Metallgerüste der Turmhaube werden aktuell mit Holz verkleidet.

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Da hat ja das Institut für Lehrerbildung (IfL) Rosa Luxemburg gestanden.
Das Lehrerbildungsinstitut war ein Stück von der Straße zurückgesetzt. An der Stelle des Achteckenhauses gab es nur eine Grünfläche und keine Bebauung. Kann man ganz gut zum Beispiel bei den historischen Ansichten von Satellitenbildern in Google Earth sehen.
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Es geht los. Sieht zwar weniger nach Barock, und mehr nach Mobilfunkmast aus, was dort an Teilen angeliefert wurde. Ist vermutlich das Stützgerüst, das früher aus Holz bestand.


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Die Nutzung des Grundstücks des Kirchenschiffs ist im übrigen auf "kirchliche Zwecke" beschränkt, nicht auf eine Kirche. Die Stiftung könnte also auf dem Kirchenschiff-Areal auch ein Asylbewerberheim eines kirchlichen Bauträgers errichten. Auch hierfür müsste die Stadt das RZ unverzüglich abbrechen.
Ich schlage eine Wiese zwecks Abhaltung von Freiluftgottesdiensten mit einem gemauerten kleinen Altar vor. Ich finde, das ist ein sehr schöner kirchlicher Zweck. Die Grundsteinlegung für den Altar würde ich auf Ostersonntag 2027 ansetzen.
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Es geht um folgende Klausel aus dem Notarvertrag von 2010, mit dem die Stadt der Stiftung einen Teil des Grundstücks des Rechenzentrums überlassen hat:
„Ein endgültiges Scheitern des Wiederaufbaus der Garnisonkirche durch die Stiftung ist anzunehmen, wenn bis zum 31. 12. 2030 nicht wesentliche Teile der Garnisonkirche wiedererrichtet sind und die Finanzierung des Wiederaufbaus zu diesem Zeitpunkt nicht konkret absehbar ist.“
Der Passus ist meiner Ansicht nach Auslegungssache. Meint "Finanzierung des Wiederaufbaus" die gesamte Kirche, oder die gerade vorher erwähnten "wesentlichen Teile"? Kann ein Wiederaufbau einer Kirche "endgültig gescheitert" sein, wenn der Turm inkl. geweihter Kapelle schon seit Jahren steht und als Kirche genutzt wird? Wird im Zweifel wohl gerichtlich zu klären sein. Dumm formulierter Vertrag.
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Ungefähr die Hälfte der dort gesetzten Pflanzen hat schön lange und spitze Dornen. Das sollte langfristig ausreichen.
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Laut Newsletter der Stiftung werden die vorgefertigten Bauteile für die Turmhaube ab 5. Mai an die Baustelle geliefert. Das Parkverbot für die Baustellenzufahrt gilt vorerst bis Ende April 2027. Damit haben wir einen groben Zeitrahmen für die Montagezeit der Turmhaube.
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Die wievielte "letzmalige" Verlängerung wäre das? Hat jemand mitgezählt?
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Ist eigentlich bekannt, wie viele von den Fundamenten der ursprünglichen Kirche im Boden noch vorhanden ist?
Zumindest das sehr mächtige Fundament des Kirchturms ist fast vollständig erhalten. Lediglich etwas durchlöchert für die neuen Gründungspfähle; die an ihnen befestigte neue Bodenplatte liegt direkt auf dem alten Fundament. Das Fundament des Kirchenschiffs wird vermutlich zumindest an den Stellen, wo das Rechenzentrum nicht steht, auch noch da sein.
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Zwischenzeitlich wurden acht kleine Fundamentblöcke errichtet.

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Die Baudenkmalpflege Potsdam hat heute morgen mit der Einrichtung der Baustelle für die Montage der Turmhaube begonnen.
