Posts by Centralbahnhof

    1. Du erwähnst, dass der Verein - also Stadtbild Deutschland - eine Petition zur Bauakademie Berlin gemacht hat. Der Verein, das ist natürlich eine ganz andere Hausnummer als eine Einzelperson. Wenn also Stadtbild Deutschland als Petent antreten könnte....das wäre viel bedeutungsvoller als wenn das so ein Typ wie ich oder andere das machen.....

    Ich habe das mit unserem Pressesprecher abgeklärt: Ja, der Verein würde eine Petition im Namen des Vereins starten.

    2. Du erwähnst die Architekturrebellion. Da hatte ich schon die Idee, dass die als Gegengewicht zu den "Architect for Future" agieren könnten. Könntest Du da mal aufgrund besserer Kontakte, als ich sie habe, anfragen, ob die dazu bereit wären? Ich hatte übrigens auch schon eine Mail losgeschickt, aber keine Antwort erhalten. Architekturrebellion - das ist wie schon bei der Petition angedeutet, mehr als eine Einzelperson und damit ebenfalls bedeutungsvoller

    Ja, die Rebellion würde die Petition bewerben und bei entsprechenden Eckdaten auch eigene Posts dazu verfassen.

    Was soll denn nach hinten losgehen? Wenn die Petition nicht erfolgreich wird, ist es genauso gut, als gäbe es gar keine Petition. Man kann also nur gewinnen.

    Der Verein hatte mal eine Petition zur Bauakademie in Berlin gemacht, da haben knapp 2500 unterschrieben: https://www.openpetition.de/petition/onlin…eudes-in-berlin

    Unsere Petition zu den Giebelhäusern am Fischmarkt hat sogar 5600 Unterstützer gefunden: https://www.change.org/p/f%C3%BCr-ein…lner-fischmarkt

    Mit nem schicken KI-Bild kann man sicher viele begeistern. Ich sehe da gute Erfolgschancen. Und wir haben über unsere Social-Media-Kanäle, Gruppen und die Architekturrebellion viele Kanäle, so etwas zu verbreiten.

    Aber den Text sollte schon ein Bremer schreiben und das beste historische Bild vom Lloydgebäude heraussuchen, um es mit KI umzuwandeln auch.

    1. Ich formuliere gerade einen Text und überlege, ob ich/wir hier im Forum, auch eine Petition in bremen initiieren: "Wiederaufbau des Lloydgebäudes! JETZT!" Das würde allerdings voraussetzen, dass möglichst viele sich an der Petition beteiligen und unterschreiben. Ich weiß aber nicht, ob das überregional möglich ist.

    Nicht zerdenken, einfach machen! Wenns nicht klappt wie gewünscht ist es immer noch besser, als wenn gar nichts passiert. Hier im Forum gibt es bestimmt genug Leute, die bei nem passenden Bild oder der Formulierung helfen würden. Los gehts! :smile:

    Auf unserer Webseite ist ein recht ausführlicher Bericht über die Veranstaltung erschienen:

    Ortsverband Köln Auf podiumsdiskussion „Denkmalschutz und Rekonstruktion“ - StadtBild Deutschland e.V.
    Die gesamte Veranstaltung ungeschnitten auf Youtube
    verein-stadtbild-deutschland.org

    Es gibt auch eine Aufzeichnung bei YouTube, die auf unserem Stadtbild Insights-Kanal erschienen ist:

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    .Der rheinische Verein für Denkmalpflege hat in Köln eine Podiumsdiskussion veranstaltet mit dem Titel "Denkmalschutz und Rekonstruktion". Mit dabei war der Leiter von unserem Ortsverband Köln, Matthias Beusch.

    Auf unserer Webseite ist ein recht ausführlicher Bericht über die Diskussion erschienen, mit Verlinkung auf eine Aufzeichnung bei Youtube:

    Ortsverband Köln Auf podiumsdiskussion „Denkmalschutz und Rekonstruktion“ - StadtBild Deutschland e.V.
    Die gesamte Veranstaltung ungeschnitten auf Youtube
    verein-stadtbild-deutschland.org

    Unser Regionalverband Unteres Mittelrheintal hat eine Veranstaltung abgehalten mit dem Thema, wie man historische Kirchräume zu Wohnraum umwandeln kann:

    Fachimpuls zeigt Wege zur Organisation und Umsetzung innovativer Wohnformen - StadtBild Deutschland e.V.
    Am 28. März um 17 Uhr fand im Gasthaus zur Traube in Unkel eine Fachveranstaltung des Regionalverbands Unteres Mittelrheintal des Architekturvereins Stadtbild
    verein-stadtbild-deutschland.org

    Der Vorstand hat einen offenen Brief an die Gemeinde Pleidelsheim verfasst, wo das ortsbildprägende Fachwerkhaus "Zum Ochsen" vor kurzem abgebrannt ist, siehe hier: Brand des "Ochsen" in Pleidesheim

    In dem Brief wird die Rekonstruktion des Gebäudes angeregt:

    Pleidelsheim: Rekonstruktion des abgebrannten Gasthauses "Zum Ochsen" ermöglichen - StadtBild Deutschland e.V.
    Offener Brief an die Gemeinde Pleidelsheim – Ermöglichen Sie bitte eine Rekonstruktion des Gasthauses „Zum Ochsen“!
    verein-stadtbild-deutschland.org

    Moderationshinweis: Die nachfolgende Diskussion wurde in den zugehörigen Strang verschoben: RE: Brand des "Ochsen" in Pleidesheim

    Moderationshinweis: Als Ausgangspunkt der nachfolgenden Diskussion aus dem Strang "Artikel auf unserer Website" hierher kopiert:

    Der Vorstand hat einen offenen Brief an die Gemeinde Pleidelsheim verfasst, wo das ortsbildprägende Fachwerkhaus "Zum Ochsen" vor kurzem abgebrannt ist, siehe hier: Brand des "Ochsen" in Pleidesheim

    In dem Brief wird die Rekonstruktion des Gebäudes angeregt:

    Pleidelsheim: Rekonstruktion des abgebrannten Gasthauses "Zum Ochsen" ermöglichen - StadtBild Deutschland e.V.
    Offener Brief an die Gemeinde Pleidelsheim – Ermöglichen Sie bitte eine Rekonstruktion des Gasthauses „Zum Ochsen“!
    verein-stadtbild-deutschland.org

    Die schon im Rolex-Strang gepostete Pressemitteilung vom Kölner Ortsverband ist jetzt auch auf der Webseite erschienen mit einigen Visualisierungen, wie ein Wiederaufbau des Vorkriegszustandes an der Stelle das Stadtbild verschönern würde:

    Ortsverband Köln bedauert Stopp der Neubaupläne von Rolex - StadtBild Deutschland e.V.
    Stellungnahme des Ortsverbandes Köln zu den Sanierungsplänen von Rolex am Bahnhofsvorplatz:
    verein-stadtbild-deutschland.org

    Es gibt jetzt eine Petition an den Stadtrand zu dem Abriss- und Neubauvorhaben. Bitte unterschreiben!

    Unser Stadtbild-Jugendstil soll erhalten bleiben – Gegen Abriss und architektonischen Wildwuchs! - Online-Petition
    Betreff: Geplanten Bebauung an der Ecke Poststraße/Bahnstraße Sehr geehrte Damen und Herren, wir, die Unterzeichnenden, sind Bürgerinnen und Bürger von…
    www.openpetition.de

    Man ist ja schon ein paar Jahre dabei und hat feststellen müssen, dass das eigene Engagement nicht die größten Früchte trägt.

    Demzufolge sinkt die Motivation für weitere Aktionen, man denkt sich, wofür mach ich das denn eigentlich.

    Dann kommt ein neues Thema und man rafft man sich doch wieder auf, recherchiert Bilder, fährt hin, macht Fotos, bastelt stundenlang an der Visualisierung rum, überlegt sich einen Brief an den Eigentümer, stimmt den mit ein paar Leuten ab.

    Dann die Hiobsbotschaft: Eh alles hinfällig, jetzt wird das hässliche Monstrum saniert.

    Man denkt sich, naja, schlag ich noch ein wenig PR für uns daraus, dass ich mir die ganze Mühe nicht umsonst gemacht habe, einfach den Leuten zeigen, dass man auch anders bauen kann, dass es auch schön geht.

    Und als Reaktion kriegt man aus den eigenen Reihen dann grantiges Genörgel mit irgendwelchen Grundsatzüberlegungen und dem Hinweis, dass es ja eh unrealistisch sei. Und dazu kein einziger konstruktiver Vorschlag, wie es denn besser gegangen wäre.

    Ich weiß, du meinst es nicht böse, lieber ursus carpaticus, aber wenn du mal darüber nachdenken würdest, was Worte wie deine bei Leuten hinterlassen, die nicht nur in einem Forum vor sich hin philosophieren, wie schlimm doch alles sei, sondern versuchen, ein wenig Öffentlichkeit für unsere Sache zu schaffen, vielleicht würdest du dir einen solchen Kommentar in Zukunft sparen. Oder ihn wenigstens anders formulieren.

    Weiß jemand, wo man eine Ansicht dieses Entwurfs finden kann?

    Die Entwürfe wurden bisher wohl nur in internen Sitzungen des Gestaltungsbeirats gezeigt und wurden nicht für die Veröffentlichung freigegeben. Es hat wohl eine "gläserene Pyramide" dargestellt, wurde aber kritisiert und sollte überarbeitet werden.


    Der Ortsverband Köln hat heute folgende Pressemitteilung versendet:

    Ortsverband Köln bedauert Stopp der Neubaupläne von Rolex

    Im Sommer letzten Jahres war bekannt geworden, dass Rolex seine Zentrale an der Domprobst-Ketzer-Straße abreißen und neu errichten wollte. Anfang Februar kam dann die Kehrtwende: Das Gebäude soll nun doch saniert werden.

    Dabei hatte Rolex in seiner Stellungnahme im vergangenen Jahr einige Schwächen des Gebäudes selber aufgezählt: Es habe eine „unanständige Nähe zur Kirche“, einen „maroden und ungepflegten Eindruck“, ebenfalls sah man die „verwaisten und nutzlosen Galerien“ als problematisch an.

    Wir können uns dieser Wertung nur anschließen. Das Bauwerk dürfte zu den schlimmsten Bausünden der Innenstadt gehören, in seiner Form und Materialität wirkt es düster, erdrückend und menschenabweisend. Umso negativer wirkt es im Kontrast zu seiner Nachbarin, der barocken Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Im Kontext dieser Nachbarschaft hätte der jetzige Bau schon alleine wegen seiner Höhe niemals genehmigt werden dürfen.

    Eine zusätzliche Brisanz hat die zentrale Lage des bisherigen deutschen Rolex-Hauptquartiers: Laut der deutschen Bahn passieren täglich 180.000 Passanten den Kölner Hauptbahnhof und auch der Dom liegt mit seinen 6 Millionen jährlichen Besuchern in direkter Nachbarschaft.

    Vor diesem Hintergrund wäre eine attraktive Neubebauung des Areals ein wichtiger Schritt für eine Verbesserung der architektonischen Reputation Kölns gewesen. Der Ortsverband Köln hatte Rolex hierfür Entwürfe zugesendet, die wir hier veröffentlichen wollen.

    Bahnhofsvorplatz-heute.jpgAbbildung 1: Der Bahnhofsvorplatz heute

    Bahnhofsvorplatz-Entwurf-Neubau.pngAbbildung 2: So könnte es aussehen, wenn man sich die Vorgängerbebauung zum Vorbild nehmen würde

    Marzellenstrase-heute.jpg Abbildung 3: Die Ecke Marzellenstra8e/Domprobst-Ketzer-Straße heute

    Marzellenstrase-Entwurf-Neubau.png
    Abbildung 4: So könnte eine mögliche Neugestaltung aussehen

    Wir zeigen mit unseren Visualisierungen, wie ein Rückgriff auf die historische Vorgängerbebauung das Stadtbild im Vergleich zu heute aufwerten würde. Sowohl die Formen als auch die reduzierte Höhe würden wieder ein stimmiges Gesamtbild mit der benachbarten Kirche ergeben. Die beiden Türme an den jeweiligen Straßenecken würden die Architektur der Kirche aufnehmen und weitertragen, anstatt sie wie das heutige Gebäude optisch zu erdrücken. Die größte und schönste Barockkirche Kölns sollte eine Nachbarschaft haben, die auf sie Rücksicht nimmt!

    Wir hoffen, dass Rolex das Bestandsgebäude nur rudimentär ertüchtigt und ein Abriss in wenigen Jahren bei einer verbesserten Wirtschaftslage nicht vom Tisch ist. Wichtig wäre es, bei der zukünftigen Planung eine stadtbildverträgliche Gestaltung in den Vordergrund zu stellen.

    Moderationshinweis: Ich habe schon an anderer Stelle darauf hingewiesen, das damals aber mühsam manuell selber in Ordnung gebracht: Es sollten maximal zehn Bilder pro Galeriebeitrag gepostet werden (vor allem wenn sie so groß sind wie hier), da die Seite sonst zu lang wird. Da dies hier wieder missachtet wurde, habe ich die entsprechenden Beiträge jetzt einfach deaktiviert. So schwer ist es nicht, sich an ein paar einfache Grundregeln zu halten. Das in Ordnung zu bringen, ist aber nicht Aufgabe der Moderation. Du müsstest die Bilder nochmal neu einstellen Bergischer .

    Dank unserer Öffentlichkeitsarbeit ist das Thema Rekonstruktionen auch in Köln wieder zum Diskussionsthema geworden. Der Rheinische Verein für Denkmalpflege greift dies in einer Podiumsdiskussion auf mit dem Thema "Denkmalschutz und Rekonstruktion". Unser Ortsverbandsleiter Matthias Beusch ist Teil der Diskussionsrunde und wird unter anderem mit dem Kölner Stadtkonservator Dr. Thomas Werner in den Dialog treten. Auch der abgebildete Fischmarkt mit den beiden rückgebauten Giebelhäusern wird Gesprächsthema sein.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenlos.

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