Posts by Andersdenkender

    Die Flächen, die im KKQ noch frei sind, sind nicht mehr suventioniert und kosten 21-23 Euro NK zzgl. MWSt und 4 Euro NK. Das RZ lag zuletzt im Frühjahr bei knapp 5 Euro NK (zzgl. 9 Euro NK). Keine MWSt.

    Schaffste den Zusammenhang zu bilden?

    Es ist immer schwierig, Zusammenhänge zu bilden, wenn der Gesprächspartner eine Abkürzung für verschiedene Dinge benutzt.

    In deinem Falle steht "NK" ein Mal für netto-kalt und parallel für Nebenkosten.

    In solchen Fällen empfiehlt sich, als zweite Abkürzung BKV für Betriebskostenvorauszahlung zu benutzen.

    .....

    Inzwischen müsste auch dem unbedarftesten Potsdamer klar sein,um was es sich für Nutzer im RZ handelt.

    Es geht nicht darum, "um was es sich für Nutzer im RZ handelt". Kürzlich habe ich in einer Diskussion im Fratzenbuch die "Wirtschaftlichkeit" des Gesamtkonstrukts ähnlich oben dargelegt. Einer größeren Anzahl der Mitleser und Mitdiskutanten war dies aber ziemlich egal.

    Allerdings wurde der Hinweis, dass genug Zeit zur Suche nach Alternativen war, nicht "ausgebuht".

    Wer solche Projekte angeht, sollte sich einen Duden leisten können - ersatzweise jemanden, der in Rechtschreibung fit genug ist, Peinlichkeiten zu verhindern.

    Wie mir neulich jemand recht treffend sinngemäß sagte:

    Halbwegs intelligente Menschen können über solche Fehler hinwegsehen.

    .......

    Meine Antwort sollte eigentlich lauten:

    Halbwegs intelligente Menschen nehmen derartige Hinweise dankbar oder unkommentiert an.


    Das fehlerbehaftete Bildchen impliziert eine größere Gruppe von Gleichgesinnten als Urheber - DIE MITTE. Bei ähnlichen Sachverhalten wäre es zu begrüßen, wenn gleich ein Hinweis auf "deine eigene Pedanterie" mit dem Verweis auf die löbliche Initiative eines Einzelnen hinzukäme. Bedenklich finde ich aber, dass möglicherweise ohne diese Information durch einen einzelnen Mitbürger in Beeskow dieses Thema zu wenig in der Öffentlichkeit präsent wäre.

    Nach letzten Verlautbarungen hat die Kulturhistorikerin Saskia Hüneke geäußert, dass das Steubendenkmal zu groß für den Steubenplatz sei und damit für stärkste Irritationen bei den auf eine Rückversetzung des Denkmals an seinen angestammten Standort hoffenden Teilen der Stadtgesellschaft gesorgt.

    ...

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    Die Stadt Beeskow steht vor einer industriellen Großinvestition, die den regionalen Energiemarkt grundlegend verändern soll: Geplant ist der Bau der nach aktuellen Ankündigungen größten Biogasanlage Europas. Das Großprojekt bricht mit einer geplanten installierten Leistung von 60 Megawatt alle bisherigen Dimensionen der Branche. ....

    Wer solche Projekte angeht, sollte sich einen Duden leisten können - ersatzweise jemanden, der in Rechtschreibung fit genug ist, Peinlichkeiten zu verhindern.

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    Unabhängig davon könnten Biogas- und Müllsortier-und-verbrennungsanlagen einen Recht hohen Anteil zur "Energiewende" sowohl im ländlichen Raum als auch in Ballungsgebieten beitragen.

    Klette

    Zu deinem ersten Absatz: das Spendenziel der aktuellen Kampagne lautet auf 80.000 Euro - da sind sie mit den 3.806 Euro schon bei rund 5 Prozent angelangt. Meine zehnjährige Enkelin würde großzügig auf 4.000 Euro aufgerundet diese "rund 5 Prozent" ermitteln - da dürfen wir auch großzügig runden.

    Zu deinem zweiten Absatz: man könnte durchaus annehmen, dass deine Spendenbereitschaft Nachahmer hier im Forum finden könnte. Allerdings bin ich persönlich wegen der "politischen Ausrichtung" und der Konstellationen (es könnte durchaus etwa 20 verschieden benannte Vereine mit jeweils rund 25 Mitgliedern geben, deren Mitgliederlisten nahezu identisch ist - und da ist die Zahl 20 noch untertrieben) nicht bereit zu einer Beteiligung.

    CKadri

    Dafür gibt es nun mal diese Spendenplattformen. Der erste Schritt ist die Gründung der Stiftung - der zweite Schritt ist der Versuch der massiven Einflussnahme auf die weitere Gestaltung des Bebauungsplans Nummer 1 - der zwölfte Schritt könnte eine Ertüchtigung oder energetische Sanierung des Stahlbetonklotzes sein. Allein schon die Angaben im Aufruf zu den Miethöhen sind bewusst irreführend. Im "Plan für die Betreiberschaft" wird ein Quadratmeterpreis von 10,36 Euro Warmmiete angegeben - ohne darauf hinzuweisen, dass auf Grund der energetischen und sonstigen Mängel der Betriebskostenanteil inklusive Heizung bei fast 9 Euro liegt (Hierzu hat vor längerer Zeit Johan Maurits ausgeführt) und somit nur knapp 1,50 Euro Nettokaltmiete verbleiben, von denen nicht mal notwendige Schönheitsreparaturen geschweige denn nötige Erhaltungsmaßnahmen bestritten werden könnten. Im normalen Wohnungmietvertrag liegen die Nebenkosten je nach Heizungsart zwischen 2,00 und 3,50 Euro pro Quadratmeter und die Nettokaltmiete sehr weit oberhalb von 1,50 Euro. Es ist eher das Zehnfache anzusetzen. Bei der Konstellation könnte ich mir durchaus vorstellen, dass eine Vielzahl von derzeit gleichgültigen und bedingt-zustimmenden Mitbürgern bei Offenlegung dieser Zahlen in die Gruppe derer wechseln könnten, die den Erhalt dieses Gebäudes bewusst ablehnen.

    Eine Zukunft für das Rechenzentrum Potsdam | GoodCrowd.org
    Seit zehn Jahren ist das Rechenzentrum nicht aus der Potsdamer Stadtmitte wegzudenken. Was 2015 als Experiment begann, ist heute ein voll vermietet...
    www.goodcrowd.org

    Wenn ich die bisherige Aufteilung in Befürworter des Wiederaufbaus der Garnisonkirche und Befürworter des Erhalts des ehemaligen Rechenzentrums betrachte und deren Argumentationen gegenüberstelle, dann darf angenommen werden, dass bei der Führung durch das Rechenzentrum eine mindestens ähnlich gelagerte Information über die dringende Notwendigkeit des weiteren Aufenthalts der Nutzergruppen im Gebäude genutzt wird wie in dieser Spendenkampagne. Die Realität sowohl der Rechtslage als auch der Finanzlage wird derart "beschönigt" dargestellt, dass die Einwerbung von fast 5 Prozent des Spendenziels innerhalb von 3 Monaten schon beinahe unter Betrugsverdacht fallen könnte.

    Von der weiter oben benannten Bürgerinitiative erwarte ich leider auch keine Darstellung der Realität. Das einzig versöhnliche an der Situation ist eine Grundhoffnung, dass das Spendenziel weit verfehlt wird, weil sich solche Crowdfunding-Aktionen meist nach 6 Monaten "totlaufen".

    Alles Larifari man sollte den Abriss verlangen. Nach dessen Vollzug wäre erst großes Geschrei und dann Ruhe.

    Warum???

    Es ist (fast) alles und dies in größter Zurückhaltung getan worden, um den Zweck der Zwischennutzung zwecklos werden zu lassen. Damit ist eine weitere Verlängerung der Zwischennutzung zu Lasten der Stadtgesellschaft obsolet. Mehr braucht es doch nicht.

    Es liegt nunmehr an den Stadtverordneten, der Verwaltung den klaren Auftrag zur Behebung des baurechtswidrigen Zustands zu erteilen und unbedingt dafür zu sorgen, dass der Abriss nicht mit kommunalen Finanzmitteln ausgeführt werden muss.

    Der Ball liegt somit "auf der anderen Seite" und die Stiftung muss nicht drängeln, weil das nur negativ bewertet werden würde.

    ....... Allerdings ist es meines Erachtens durchaus ein ernstzunehmendes Argument, dass Kleinunternehmer und Vereine günstige Räume brauchen. Dafür muss halt eine Lösung her, das kann doch so schwer nicht sein.

    Ich bin bei vielem deiner Meinung nahe - nur dieser Passus ist völlig falsch.

    Es mag arrogant klingen, aber "Kleinunternehmer" brauchen nicht günstige Räume sondern den inneren Antrieb, ihren Lebensunterhalt so zu verdienen, dass sie dem Gemeinwesen "nicht auf der Tasche liegen". Räumlichkeiten anmieten kann man nun mal nur, wenn auch das Geld dafür da ist. Vereine benötigen auch nicht günstige Räume - Sie sollten sich so organisieren, dass sie entsprechend ihrer selbstgewählten Aufgabe die Einnahmen-Ausgaben-Struktur so gestalten können, dass sie "zurechtkommen". Räume für Zusammenkünfte kann man stundenweise mieten - Plakate und Demo-Zubehör kann man auch im häuslichen Keller basteln, da braucht es nicht die Belegung eines derartigen Klotzes.Wenn man die letzten Meldungen über die Selbstbedienungsmentalität einiger Parteien zum pampern "ihrer" NGOs liest, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Zum einen sollte der Turm als wesentlicher Teil gelten --- zum anderen ist im Gesamtvorgang eine "dezente Form von Hinterhältigkeit" erkennbar.

    Hätte (ja, ich weiß - hätte, hätte, Fahrradkette) es das Tauziehen um die temporäre Nutzung des RZ nicht gegeben, dann wäre die Möglichkeit nicht auszuschließen, dass das Projekt einen größeren Spendenzuwuchs bekommen könnte und auch planungs- und ausführungstechnisch bereits weiter vorangeführt hätte werden können.

    Schlussendlich sind es die Herren OBM der LHP - ein jeder zu seiner Zeit - die der Stiftung damit richtige Bärendienste erwiesen haben. Stellt sich noch die Frage: Kann man eine Absicht bei den "Erben Stolpes" unterstellen?

    Könnte jemand kurz zusammenfassen, was in dem o.g. Artikel zur Verfallsklausel steht?

    Garnisonkirche: Erbbaupacht scheitert nicht am Stiftungszweck, sondern am Scheitern des Aufbauprojektes – DIE aNDERE

    Ich kann nur vermuten, dass die "alte Leier" von der Errichtung wesentlicher Teile der Kirche ausgebuddelt wurde und das Wiederaufbauprojekt nach langjähriger direkter Blockade des Grundstücks mittels Erhalt des Rechenzentrums für gescheitert erklärt werden soll.