Posts by Götzenhainer

    Carl Wolff, 1898:

    "Der Verwitterungsprozess dieser Schnitzereien war hauptsächlich in der Weise vor sich gegangen, dass die zwischen den harten Teilen des Eichenholzes befindlichen weicheren Theile auswitterten und die ganzen Schnitzereien lamellenartig mit mehr oder minder tiefen Furchen und Falten durchzogen wurden. Ausserdem fanden sich gänzlich durchgefaulte Stücke vor, welche nach gängiger zeichnerischer Aufnahme herausgenommen, durch neues Holz ersetzt und an Ort und Stelle nachgeschnitzt werden mussten....."

    Bei Traut "Der Römer" 1924 steht das der Bildhauer Hartherz die Erneuerungsarbeiten durchgeführt hat.

    Man kann sich das an den Tafeln auch im Original anschauen. Man sieht welche die Originalen sind (eingeleimte Teile) und welche komplett neu sind. Im Historischen Museum sind sie teilweise zu sehen , oder im Rahmen eines Depotbesuchs (kann man buchen).

    Man beteiligt sich auch langsam gar nicht mehr...es wurde bereits mehrfach darauf eingegangen das ein Abriss wegen der Verflechtung mit den Saalgassenhäusern und der Tiefgarage nicht möglich ist.

    Aber angenommen wir reißen auch die ganze Saalgasse ab (nach der dafür nötigen Zwangsenteignung der Eigentümer 😉)...

    Was ist dann? Dann müssen wir auch das neue Stadthaus gleich mit abreißen...es wurde nämlich Gebaut um zwischen den Bauten zu vermitteln und den Höhenunterschied auszugleichen...

    Man macht sich wirklich lächerlich mit der Diskussion, kein Wunder das Rekofreunde teilweise lächerlich gemacht werden....

    Das wurde schon so oft diskutiert. Abgesehen davon das die Schirn gerade saniert wird und der Abriss des frisch sanierten Gebäudes absolut ausgeschlossen ist.

    Das Gebäude bildet eine Einheit mit den Gebäuden an der Saalgasse die allesamt in Privatbesitz sind….Selbst wenn es irgendwie gelingen würde die Schirn abzureißen unter Erhalt der Saalgassenhäuser was dann? Dann ist das Problem nur ein paar Meter verlagert…..Denn die Saalgasse steht auf völlig verändertem Grundriss.

    Noch gar nicht davon zu reden was dann mit dem neuen Stadthaus wird….das müsste dann ja auch gleich wieder weg….absolut unrealistisch….übrigens wäre es auch weiten Bevölkerungskreisen nicht vermittelbar und nicht erwünscht….das Gebäude ist relativ beliebt….

    Super, ganz herzlichen Dank, es spricht dann sehr viel für die Nummer 10. Plan von 1841, Kauf 1843. Ich habe zudem sehr guten Kontakt zur Familie, die mir alle Unterlagen, insbesondere die Lebenserinnerungen der Tochter zur Verfügung gestellt hat....da jede Besonderheit/Beziehung zu irgendwelchen berühmten Persönlichkeiten darin erwähnt wird, wäre sicher der berühmte Vorbesitzer der Hausnummer 8 in den Erinnerungen erwähnt worden (Johann Nepumuk Hummel). Zudem steht bei Wikipedia das Elisabeth Hummel weiterhin im Hause lebte....Trotzdem versuche ich es natürlich noch einmal abschließend zu prüfen.....

    Also in meiner hessischen Heimatgemeinde war es so dass die Häuser einfach durchnummeriert waren, vielleicht war das in Weimar ebenso?...

    Einige Häuser kann man im Ausschlussverfahren bereits ausschließen wo die Besitzer in dieser Zeit bekannt sind, bzw. auch Häuser die zu stattlich waren für sein Portemonnaie.....

    Hallo alle zusammen. Ich schreibe gerade im Rahmen eine Projektes eine Biographie über den Engländer John Horrocks.

    Dieser Erwarb 1843 das Haus Marienstr. 105 in Weimar und lebte dort bis zu seinem Tod 1881.

    Weiß jemand aus Weimar, ob die Hausnummern heute heute noch identisch ist, bzw. was aus dem Haus wurde? Vielleicht gibt es ja sogar ein historisches/oder aktuelles Foto?

    Ah, vielen Dank..... da kommen wir der Sache schon näher.... ich bin vom Adressbucheintrag der Prinzessin aus den 1880ern ausgegangen, sowie von der Werbeanzeige des späteren Käufers Plessner....

    Anscheinend sind später die Hausnummern geändert worden und es handelt sich bei der damaligen 43 um die heutige 11 a (die Prinzessin hat ab 1873 in Wiesbaden gewohnt, kann daher sein das Gebäude wurde für sie erst erbaut und ist deshalb 1868 nicht verzeichnet)

    Wiesbaden, Sonnenberger Straße 43 "Dr. Fedor Plessners Kurhaus für Nervenkranke"

    Hat Jemand im Forum Informationen zu dem Vorgängergebäude des heutigen Gründerzeitlers aus den 1890ern? Insbesondere suche ich eine Abbildung des Gebäudes. Es wurde wohl bis in die 1880 Jahre von einer Prinzessin Hessen bewohnt, dann war es Sitz der "Schmidt' schen Heilanstalt", bzw. Plessners Sanatorium und wurde dann anscheinend abgebrochen.....

    Allerdings nur mal zur Größenordnung...ich habe mein EFH, Backstein, Baujahr 1879 angefragt, wenn ich den Putz selbst abschlage und das Gerüst stelle kostet es bei 4 cm Stärke (mehr geht nicht, sinnvoll wären 7 cm) € 90.000. Herkömmlicher Dämmputz liegt bei € 50.000, normaler Kalkputz bei € 40.000......