Posts by Achim84

    Ich habe nochmal gezielt auf die letztjährigen Anmerkungen geachtet, meine Eindrücke darf man gerne anders sehen.

    Ja, die Wörnitz rauscht bei den Stromschnellen. Wie gesagt, als Besucher ist es angenehm und passt zur idyllischen Stimmung an der Brücke.

    Der Straßenlärm der Bundesstraße stört leider teilweise sehr, ohne den Lärm wäre es wie eine Reise in vergangene Zeiten.

    Das Werk liegt etwas abseits, so ist es samt der Bundesstraße von der Burg aus zu sehen.

    Es stört mich aber längst nicht so wie der Verkehrslärm. Auf der Burg ist es ruhig, die Wege hinauf und hinab, vor allem auf der "Rückseite" sind teils ziemlich laut.

    Insgesamt finde ich das Städtchen immer wieder schön. Die Burg, die Brücke mit der Wörnitz, die Einbettung in die Landschaft mit Felsen und Wald, die Aussichten etc. Das ist schon sehr besonders.

    Vorstadtvilla im Heimatstil, erbaut 1904

    Wohnhaus, zwischen 1900 und 1909 als Teil der Militär-Arbeiterkolonie der Geschützgießerei und Geschossfabrik erbaut

    Arbeiter-Wohnkolonie der Geschützgießerei und Geschossfabrik, erbaut durch die Bayerische Militärbauverwaltung, entstanden zwischen 1900 und 1908

    Ein paar historische Gebäude unmittelbar nördlich der Altstadt und des Hindenburgparks gelegen

    Vorstadtvilla mit Jugendstil-Stuckdekor aus dem Jahr 1900

    Villa von 1908

    Einfriedung

    Villa in barockisierenden Formen, 1908 erbaut

    Villa, barockisierend mit Jugendstilanklängen von 1911

    Villa im Heimatstil von 1911

    Das Tillyhaus

    Der dreigeschossige Barockbau entstand 1710 durch Umbau unter Einbeziehung älterer Außenmauern.

    Am 15. April 1632 wurde Tilly während der Schlacht bei Rain am Lech bei der Verteidigung des Lechübergangs gegen das zahlenmäßig überlegene schwedische Heer der rechte Oberschenkel durch eine Arkebusenkugel zerschmettert. Tillys Truppen zogen sich in das stark befestigte Ingolstadt zurück, wo der Schwerverwundete im heutigen Tillyhaus untergebracht wurde. Die Verletzung hatte eine Knochenmarkentzündung zur Folge, der Tilly am 30. April 1632 erlag. Schwedenkönig Gustav Adolf musste die Belagerung von Ingolstadt erfolglos aufheben und fiel ein halbes Jahr später in der Schlacht bei Lützen. Tillys Leichnam wurde zunächst in der Ingolstädter Jesuitenkirche bestattet und 1652 nach Altötting überführt.

    Das Ickstatthaus

    Das Ickstatthaus stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Benannt ist es nach seinem ehemaligen Bewohner Johann Adam von Ickstatt. Das Gebäude verfügt über die höchste Barock- und Rokokofassade in Süddeutschland.

    Johann Adam von Ickstatt war der Ziehvater und Vormund von Adam Weishaupt, der im Jahr 1776 den Illuminatenorden in Ingolstadt gründete.

    Die Jesuitenbibliothek

    Die sogenannte Jesuitenbibliothek ist ein dreigeschossiges Giebelhaus mit einer Stuckfassade, die um das Jahr 1730 entstand. Die im Jahr 2005 sanierte Fassade geht vermutlich auf den Buchhändler und Verleger La Haye, Johann Andreas de II († 1735) zurück, der das Haus 1718 nach dem Tod von seinem Vater übernommen hatte, der sich um 1691 als Universitätsbuchhändler – aus Luxemburg stammend – in Ingolstadt niedergelassen hatte.

    Die Bezeichnung Jesuitenbibliothek für das Gebäude beruht mutmaßlich auf dem Verlagssortiment, das vor allem theologische Publikationen der Universität Ingolstadt umfasste. Sie ist insofern irreführend, da sich in diesem Gebäude zu keinem Zeitpunkt die renommierte Bibliothek des Ingolstädter Jesuitenkollegs oder die universitäre Büchersammlung aus dem Erbe des Johann Eglof von Knöringen befunden haben.

    Die marode ehemalige Roßmühle des Neuen Schlosses, zwischen 1566 und 1569 errichtet, soll saniert werden. Die „Sorgenimmobilie“ mit massiven Bauschäden ist seit vielen Jahren eingerüstet, um Passanten zu schützen.

    Nach der Instandsetzung soll das Gebäude als Infopoint und Schlosswirtschaft genutzt werden.

    Foto: -wuppertaler, 31. Juli 2023, CC BY 4.0, Wikimedia Commons, Quelle

    Foto: -wuppertaler, 31. August 2023, CC BY 4.0, Wikimedia Commons, Quelle

    Artikel hinter der Bezahlschranke

    Rettung naht: Freistaat lässt Baudenkmal im Ingolstädter Schlossensemble restaurieren
    Ein am Rande des Ingolstädter Schlosses gelegenes bedeutendes Baudenkmal aus dem 16. Jahrhundert ist in einem bedenklichen Zustand. 2023 drohte das Dach…
    www.donaukurier.de

    Weitere Informationen zur Geschichte der Roßmühle

    Die Roßmühle des Neuen Schlosses in Ingolstadt – von überlebenswichtiger Infrastruktur zum Sanierungsfall – HOFKULTURBLOG

    Ansichten von Christian Friedrich Gille (1805–1899)

    Gille studierte an der Dresdner Kunstakademie Landschaftskupferstecherei bei Johann Gottfried Abraham Frenzel und danach Ölmalerei als Schüler von Johan Christian Clausen Dahl. Anschließend arbeitete er als Maler, Zeichner, Kupferstecher und Lithograph in Dresden. Von 1830 bis 1833 war er als Kupferstecher für den Sächsischen Kunstverein tätig.

    Gille lebte in bescheidenen Verhältnissen. Er starb 1899 im Stadtkrankenhaus Dresden.

    Erntearbeiter vor Dresden, 1866

    Blick auf Dresden

    Das Altstädter Elbufer in Dresden

    Foto: Dguendel, „Dresden, Albertinum, Christian Friedrich Gille, das Altstädter Elbufer in Dresden“, 20.03.2019, CC BY 4.0, Wikimedia, Quelle

    Die Brühlsche Terrasse in Dresden, 1862

    Im Großen Garten, um 1855-1860

    1829

    Landschaft bei Pillnitz, 1859

    Ingolstadt im Jahr 1953

    Man erkennt deutlich die abgeräumten Flächen aufgrund der Kriegszerstörungen, jedoch auch die vergleichsweise noch gut erhaltene Bausubstanz der Altstadt.

    Interessant sind auch die vielen bis dahin weitgehend unbebauten Freiflächen jenseits des Festungs- bzw. Grüngürtels rund um die Altstadt. Damals hatte die Stadt nur knapp über 40.000 Einwohner, 1989 waren es erstmals 100.000, heute sind es etwas über 140.000. Ein Wachstum, das städtebaulich nicht immer von Vorteil war.

    Blick über die Donau. Unten rechts befindet sich das Neue Schloss, mittig die Moritzkirche und der Pfeifturm. Oberhalb der beiden Türme verläuft die Theresienstraße bis zum Münster.

    Werner Friedli / ETH-Bibliothek (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons – ETH-BIB-Ingolstadt-LBS_H1-015931.tif, Quelle

    Blick Richtung Donau

    Werner Friedli / ETH-Bibliothek (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons – ETH-BIB-Ingolstadt-LBS_H1-015926.tif, Quelle

    Werner Friedli / ETH-Bibliothek (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons – ETH-BIB-Ingolstadt-LBS_H1-015925.tif, Quelle

    Werner Friedli / ETH-Bibliothek (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons – ETH-BIB-Ingolstadt-LBS_H1-015927.tif, Quelle

    Werner Friedli / ETH-Bibliothek (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons – ETH-BIB-Ingolstadt-LBS_H1-015928.tif, Quelle

    Werner Friedli / ETH-Bibliothek (CC BY-SA 4.0), via Wikimedia Commons – ETH-BIB-Ingolstadt-LBS_H1-015929.tif, Quelle

    Von früheren Fahrten mit der Bahn durch den Ort und vorherigem informieren, wusste ich schon was mich erwartet. Der Ruf des Ortes hat früher jedoch größere Erwartungen bei mir geweckt. Die aufgerufenen Immobilienpreise kann ich ehrlicherweise, trotz der Lage am See, nicht nachvollziehen. Die relative Nähe zu München treibt natürlich ebenfalls die Preise.

    Das Ortsbild ist nicht vergleichbar mit gut erhaltenen Orten wie Murnau, Starnberg hatte aber wohl zugegebenermaßen auch nie eine gewachsene Mitte. Die Villen, die Topographie, der Schlossgarten mit St. Josef und dem Viadukt fand ich durchaus reizvoll. Geschlossene Ensembles gibt es eher nicht, man muss das Sehenswerte durchaus suchen.

    Als Besucher des Ortes ist es schon etwas Besonderes aus dem Bahnhof zu kommen und sich direkt am See zu befinden. Die Bahnanlagen schneiden die Stadt zwar vom See ab, es erinnert aber auch an das Gefühl vergangener Zeiten, als es noch etwas Außergewöhnliches war, mit dem Zug an ein Seebad zu fahren.

    Seepanoramen

    Blick vom Schlossgarten

    Bayerischer Löwe, Heckfigur vom ehemaligen Dampfschiff „Bavaria“, um 1878 von Lorenz Gedon. Nach 1919 an der Seepromenade aufgestellt

    Bootsverleih-Häuschen

    An der Seepromenade

    Evangelisch-lutherische Friedenskirche

    Obermayr-Haus von 1892, Fassadenbemalung 1912 erneuert

    Villa Wiedemann von 1892

    Villa Sigl, erbaut 1895

    Wohn- und Geschäftshaus Pfister-Haus, Erdgeschoss von 1823, Obergeschosse von 1896

    Ehemaliges Fischwärterhaus

    Ein paar Eindrücke aus Starnberg

    Schloss Starnberg

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    Blick zum Schloss vom Viadukt

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    Das Viadukt über den Schlossgraben, wohl noch aus dem 18. Jahrhundert stammend

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    Schlossgarten mit Blick zur Rokokokirche St. Josef

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    Innenansichten

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    Zeppeline über Worms

    Der Überflug des Grafen Zeppelin über Worms am 4. August 1908 war ein denkwürdiges Ereignis für die Stadt. Es löste eine Sensation aus und versetzte Tausende von Menschen in freudige Aufregung. Das Luftschiff schwebte mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h über die Stadt.

    Die Wormser Zeitung berichtete über das Ereignis folgendermaßen:

    „Um halb 3 kam der Ballon in Sicht und war in der weiten Ferne bereits deutlich zu erkennen. (…) Kurz nach 3 Uhr begannen die Glocken der Kirchen zu läuten, es war ein andachtsvoller Augenblick. Um 3 Uhr 30 Min. flog das Luftschiff über Worms. (…) Von dem Turm der Dreifaltigkeitskirche aus sah man die mit Menschen dichtbesetzte Rheinbrücke, aus denen die Helme und Uniformen des Regiments abstachen. Alle Dächer sind dicht besetzt mit Menschen, die erwartungsvoll die Annäherung des Luftschiffes beobachten.(…) In einer Höhe von 400 Metern zieht der Ballon über die Stadt und wirft briefliche Grüße ab.“

    Weiteres Ereignis am 15. September 1909