Die Mainer Altstadt profitiert sehr von ihrer Lage. Sie ist immer gut besucht und sehr lebendig!
Posts by sugarplum
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Der hässlichste Bahnhof in Deutschland ist immer noch Ludwigshafen Hauptbahnhof.
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Baujahr des Gebäudes ist 1980. Das ist alles was ich dazu finden konnte.
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Von vielen Freunden und Fremden, die nicht besonders architekturinterssiert sind, höre ich oft, dass Würzburg eine schöne Stadt ist. Scheint also irgendwas richtig zu sein.
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Die Fenster sind wunderschön, Chagall war ein ganz großer Künstler! Hut ab vor Monsignore Klaus Mayer!
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Der „Millionenbau“ war ein wunderschönes Gebäude. Mit seinen reich verzierten Fassaden und dem aufwendigen Stuck war er ein echtes Schmuckstück im Stadtbild von Mainz. Eine Wiederherstellung des äußeren Erscheinungsbildes wäre wünschenswert. Doch selbst eine schöne Rekonstruktion dieses Gebäudes würde heute kaum auffallen, da es durch die massiven, breiten Straßen im Umfeld nur schwer wahrgenommen werden könnte.
Ich denke, um eine Rekonstruktion der Fassade überhaupt möglich zu machen, müsste eine Umgestaltung des Stadtraums in dieser Ecke passieren, um diesen Teil der Mainzer Neustadt wieder stärker ins Bewusstsein rücken.
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Der Gartenfeldplatz zählt zu den schönsten Orten der Neustadt. Hier entfaltet sich das typische Mainzer Lebensgefühl besonders gut, und an warmen Sommertagen lässt sich hier wunderbar gemeinsam mit Freunden die Zeit und auch das Leben genießen.
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Zum Vergleich, die selbe Ansicht heute:

Es ist noch relativ viel erhalten, ich erkenne viele Gebäude wieder. Vor allem in der rechten Bildhälfte und im Vordergrund. -
Architektonisch ist der Kölner Dom aber auch von Außen beeindruckener.
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So schlimm kann es nicht sein, aktuell ist die Differenz aus Einnahmen durch den Kölner Dom und Ausgaben bei -240.000 Euro.
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Und nach 180°-Drehung Blick zurück in die Geißstraße mit Neubau:

In diesem Bild kommt die Aufwertung dieses Ortes durch die neue Bebauung sehr stark zum Ausdruck. Vor allem wenn man sich daran erinnert wie furchtbar dieser Winkel früher aussah,
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Das ist eine sehr vereinfachte und historisch einseitige Darstellung. Dass der Marktplatz Stuttgart der älteste Platz der Altstadt ist, bestreitet niemand. Daraus folgt aber weder, dass er „schon immer“ der zentrale Geschäftsplatz gewesen wäre, noch dass er heute zwangsläufig der richtige Ansatzpunkt für grundlegende Eingriffe ist. Seine städtische Leitfunktion hat der Marktplatz bereits seit Jahrhunderten verloren.
Entscheidend ist nicht, wo mittelalterliche Altstadtgrenzen verliefen, sondern wo sich das tatsächliche Zentrum von Macht, Öffentlichkeit und Stadtleben entwickelte. Dieses liegt seit der frühneuzeitlichen Residenzentwicklung eindeutig im Bereich des Schlossplatz Stuttgart. Dass dieser formal außerhalb der ursprünglichen Altstadt lag, ist städtebaulich ohne Relevanz und ändert nichts an seiner zentralen Bedeutung für Stuttgart.
Der Bedeutungsverlust des Marktplatzes ist zudem kein aktueller Niedergang, der nun „behoben“ werden müsste, sondern ein langfristiger Strukturwandel. Seine früheren Funktionen wurden längst von anderen Plätzen übernommen, weshalb dort weder eine zentrale Nutzung noch eine besondere emotionale Bindung der Stadtgesellschaft existiert.
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Die Identität Stuttgarts ist aber auch nicht der Marktplatz, sondern der Schlossplatz. Dazu gibt es noch den Schillerplatz, der eher den Charakter eines alten Marktplatzes hat oder den Karlsplatz, auf dem die wöchtenlichen Flohmärkte stattfinden (Alles in unmittelbarer Nähe). Ansonsten ist die besondere Identität dieser Stadt auf der Karlshöhe, beim Teehaus und den Halbhöhen zu finden, als auch in den großen Gründerzeit- und Jugendstilvierteln in Süd und West.
Dazu liegen der Ludwigsburger und der Esslinger Marktplatz nur 15 Zugminuten entfernt, die dem Stuttgarter Marktplatz schon immer bei weitem überlegen waren.
Um das Ganze zu verdeutlichen, es besteht kein Interesse am Stuttgarter Marktplatz bei den Bewohnern der Stadt, die Funktionen des Platzes werden von anderen Orten erfüllt und es gibt keine emotionale Verbindung zu diesem Ort. Deshalb wird es dort auch keine Rekonstruktionspläne geben. Viel größeres Interesse besteht am Rückbau der B14 und der Befreiung der Stadt von der Dominanz des Autos.
Ich verstehe das große Interesse hier an diesem Ort nicht, weil dieser Platz weder historisch noch in den letzten Jahrzehnten für die Stadt von großer Bedeutung war, wie es in anderen Städten der Fall ist. Der Stuttgarter Marktplatz war nie vergleichbar mit dem Marktplatz in Mainz oder dem Römer in Frankfurt, von seiner Bedeutung für die Stadtbewohner. -
Potsdam in groß !!
Das wäre eher Versailles statt Paris
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der Mainzer Dom hat etwas Bergendes und Schützendes
Das beschreibt sehr gut meine Empfindungen, wann immer ich diesen Dom sehe oder betrete.
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Wunderschön! Und mir um Welten lieber als der "dunkle" Kölner Dom (Der natürlich dennoch sehr beeindruckend ist)
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Immerhin ist es eine deutliche Verbesserung zur Vorsituation und von Fußgängerperspektive wertet es die Gegend dennoch auf.
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Am besten wäre dort einfach eine schöne Uferpromonade gewesen.
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Ich war mal so frei und habe das erste Bild in die Gegenwart geholt:

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Der Stuttgarter Marktplatz nimmt im alltäglichen Leben der Stadtbewohner nur eine vergleichsweise geringe Bedeutung ein. Zwar handelt es sich um einen zentral gelegenen Platz, doch erfüllt er heute kaum die Rolle eines lebendigen Aufenthalts- und Begegnungsortes. Diese Funktion wird vielmehr vom nahegelegenen Schlossplatz übernommen, der durch seine großzügige Gestaltung, seine Grünanlagen und seine vielfältigen Nutzungsangebote deutlich attraktiver ist. Für viele Bewohner stellt der Schlossplatz daher den eigentlichen urbanen Mittelpunkt dar, während der Marktplatz eher eine untergeordnete Rolle spielt. Ansonsten finden sich die Bewohner eher an den Plätzen ihrer Bezirke zusammen, wie der Marienplatz für Stuttgart-Süd und der Feuersee (und auch der Bismarckplatz) für Stuttgart West.