Bei dem Thema aktueller Leerstände ging es eigentlich um die Leipziger Innenstadt, die bedingt durch die Stadtmauern traditionell eng bebaut war. Dies betrifft z.B. den Matthäikirchhof, dessen Strukturen bis zum II. Weltkrieg weitgehend erhalten blieben.
Matthäikirchhof 1617 in einer Originaldarstellung von Hans Drechsel
Natürlich prägten die Höfe mit wachsender Einwohnerzahl auch die Vorstädte wie der Merseburger Hof

Ranstädter Steinweg 30
oder auch mehrfach dokumentiert die Gerberstraße 8


Holzgalerie in der Gerberstraße
Im Foto zeigen dies auch weitere Höfe aus dem 19. Jahrhundert außerhalb des Stadtkerns, die dann wie beim Gebiet um das Naundörfchen noch bis nach 1945 prägend waren.
Gerberstraße
Im Innenstadtbereich blieben einige Höfe erhalten, so daß diese zunehmend wieder saniert und attraktive Anziehungspunkte werden konnten bzw. werden können.

Quandts Hof (inzwischen saniert als Oelßners Hof)
Hierzu zählt auch die Katharinenstraße

Einige alte Höfe sind derzeit nicht begehbar wie am Romanushaus, wo die damaligen Pferdeställe noch zu DDR-Zeiten abgerissen wurden.

aktueller Zustand Katharinenstraße 17 2026 (die 19 rechts ist zwar saniert, aber auch hier fehlen Mieter)
Leider wurde nach dem II. Weltkrieg mit den Zerstörungen durch Bombenangriffe sowohl in der DDR-Zeit (Informationszentrum Sachsenplatz) als auch danach (Bildermuseum) keine Stadtreparatur betrieben, sondern nur primitive Betonfüllungen.
Zur Ansicht eine der Verbindungen von der Katharinenstraße zur Reichsstraße, auch wenn wir es
schon mal im Zusammenhang mit Steibs Hof und dem Goldhahngäßchen dokumentiert sahen.

Denn man muß da heute schon einen Umbogen machen:

Durchgang von der Katharinenstraße nach der Reichsstraße 2026
Aber damit wurde der SED-Kurs in der Architektur nach der Wende konsequent und erfolgreich fortgesetzt, wie ihn bereits Lothar Otto in der Leipziger Volkszeitung im Jahre 1983 kennzeichnete.

Derartige Glanzleistungen gab und gibt es danach reichlich.
Zur Hübschung des auch überteuerten Hinterhofmuseums wird dieses heute noch ohne Umbauung wie in Leipziger Bussen und Bahnen beworben. Und für die Klammerung mußte dann noch das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig in eine völlig unpraktische Kubatur und entsprechend unzweckmäßige Räume umziehen.
Übrigens hatte man auf dem damaligen Sachsenplatz (spöttisch damals Sachseninternierungsplatz benannt) auch den bereits gezeigten Löwen plaziert, was sogar im damaligen lokalen Zentralorgan gezeigt werden konnte.

In den letzten DDR-Jahren gab es in der LVZ, wenn auch nur auf der letzten Seite am Wochenende unter Bernd Locker und Bernd-Lutz Lange zahlreiche kritische Beiträge und Fotos von Gudrun Vogel, die den sozialistischen Verfall insbesondere der Leipziger Innenstadt verdeutlichten. Dazu zählt auch obige Abbildung zum Brühlpelz. Statt ehemaliger Baukultur mit Höfen und Passagen ist dort nun alles dicht.
Innerstädtische Baukultur in Leipzig 2026

Hofbereich

Folgerichtig gibt die Reichsstraße heute auch nicht viel mehr her.

Der Bruch zum tradierten Leipziger Innenstadtflair kommt auch beim DDR-Block des ehemaligen „Präsent 20“ zum Tragen.

Brunnenmodell der Kollektivarbeit von Elfriede Ducke und Hanna Studnitzka 1962
Hier eine Abbildung aus der AZ (Leipziger Abendzeitung, um 1963)
Die schönen Tiere am Brunnen von Elfriede Ducke sind längst geklaut und auch in seiner Geschichte „entfunden“.

Wichtig indes ist die sozialistische Propaganda mit den Worten: "Wohl kein Vergleich zum Hinterhof von einst."
Ideologisch intendiert waren damit damals allerdings mehrfache Hinterhöfe wie u.a. in Berlin. Nur gab es diese in Leipzig gar nicht. Schließlich war die Stadt im Jahre 1910 noch die reichste in Deutschland und entsprechend die Baukultur und keinesfalls nur von Millionären bewohnt.
Aber die sozialistische Lösung war eben: Nur noch eckige Blöcke, Kuben, Quader und Kästen (im Volksmund: Wohnschließfächer oder Karnickelbuchten), anonymer Platz ringsherum, breite Straßen für Aufmärsche, keine Hinterhöfe: Überall ist vorn!!!

Winterbild 2026

Im wesentlichen dient der Innenhof als Parkplatz, selbst wenn das Ordnungsamt stetig hier Gebühren einstreichen muß.
Aber wenn der gesamte Komplex mal wieder gemäß Leipziger Bautraditionen dicht bebaut neu entsteht, wird vielleicht auch mit Deutrichs Hof und weiteren namentlich ausgewiesenen Häusern der Innenstadt ein Salzgäßchen kommen, das seinen Namen verdient und wo der Brunnen dann wieder vervollständigt in einer Passage überdauern kann.
Aus diesen neuen baukulturellen Erfahrungen heraus kann man danach auch den Brühl wieder traditionell entstehen lassen, wo in der Ära eines Siegener Religionslehrers die Leipziger Innenstadt im irreführenden Slogan "Höfe am Brühl" mit neuzeitlichem Betonmüll zugeschüttet wurde, der in jedem auswechselbaren Gewerbegebiet stehen könnte. Auch wenn hier nun im Rahmen der Globalisierungsverwurstung eine Massenaufläufe produzierende "Möchtegernmall" mit Ketten- und Allerweltsanbietern ausgebreitet ist, kann das nicht von Dauer sein.
Die beschämende Kultur- und Niveaulosigkeit kann man mit Alibiplakette am Standort für Richard Wagners selbst erleben.
Nichts von Baukultur und Identifikation am Brühl. Nichts vom roten und weißen Löwe (1-3), nichts von Drei Schwanen bzw. Roten Ochse (7/9), nichts vom Schwarzes Rad (13) oder vom Goldener Apfel (Brühl 21). Aber vielleicht finden sich noch in den nächsten Jahren Pläne von Richard Wagners Geburtshaus an oder vom ersten Saal des späteren Gewandhausorchesters, so daß man hier in einigen Jahrzehnten darauf zurückgreift bei einer kommenden Neubebauung, die Leipzig wieder zur Ehre gereichen kann.
Doch zurück zum Thema der ausbaufähigen Infrastruktur von Höfen und Passagen.
Während die Mädler-Passage und Barthels Hof die renommiertesten Sanierungsbeispiele für Leipzig sind, wo heute selbst Banken und Gläubiger zugeben müssen, daß die baukulturelle Richtungsweisung von Dr. Jürgen Schneider eben schon wie bei Franz Conrad Romanus die Stadt Leipzig qualitativ und damit wesentlich bereicherten!, gab es bei Specks Hof leider einen nicht ausreichenden Denkmalschutz, so daß man hier auf die Entwürfe von Hans-Jürgen Böhme und Detlef Lieffertz zurückgreifen sollte. Über weitere Passagen wie Theater- und Strohsackpassage gibt es ausreichend Quellen, Literatur und gehübschte Fotos, so daß diese hier nicht dargestellt werden. Insgesamt braucht man wohl mehr als einen Tag, wollte man sich alle Höfe und Passagen der Leipziger Innenstadt mit seinen teils versteckten Potentialen genauer anschauen.
Bisher noch nicht umgesetzt ist z.B. die Passage zwischen Mädlerpassage und Neumarkt

Hof Neumarkt 17.1.2026

Im Umbau befindet sich auch der Hof zwischen Magazin- und Kupfergasse

Durchgang Dresdner Hof Januar 2026
Ein überaus sehenswerter Durchgang zeigt auch die Vorgängerbauten mit einem weißen, bisher nicht ausgebauten Passagenteil.
Nun zurück zum kritisierten Management der Passagen mit ihren Leerstände. Natürlich sind Passagen für Obdachlose im Winter günstiger.

Messehofpassage 17.1.2026

Rückseite von Peek & Cloppenburg 23.3.2026

Königshauspassage 24.3.2026

Messehofpassage mit "übermenschlicher" toter Werbung

wohl nichts mehr für Leipziger Familien.
Hier gab es nach der Sanierung sogar in zwei Etagen ein florierendes Café, bevor die Vermieter wohl ihre Einnahmen mächtig steigern wollten.

Hansahaus / Specks Hof

Auch ziemlich tot, wo die Fördergelder ausgegangen sind und nur ab und die Legende einer friedliche Revolution wiedergekäut werden soll, falls man wieder mal Steuergelder abgeschöpft werden können.
Leider wurde bei Sanierungen meist die Funktionalität vergessen, d.h. daß diese früher nicht nur als Durchgang dienten, sondern Geschäfte innenseitig betretbar waren und für ein pulsierendes Leben gerade mit kleineren Läden sorgten. Da alle Leipziger Adreßbücher auf Saxorum.de online sind, kann man das wunderbar nachvollziehen.

Jägerhofpassage 28.3.2026

Detail Jägerhofpassage zu DDR-Zeiten 1982

Kretschmanns Hof von der Katharinen- zur Hainstraße

Passage von der Hain- zur Katharinenstraße 2026
Daß es mit Höfen durchaus funktionieren kann, beweist der Innenhof vom Fregehaus.

Gleich im Hof links daneben sieht es dann so aus:

Bestimmte Stellen wie in der Katharinenstraße und in der Klostergasse haben aber weiterhin etwas Mittelalterliches. Es stinkt dort penetrant bereits zu dieser Jahreszeit, da man die Kanalisation immer noch nicht im Griff hat.
Früher wurden die Eigentümer in den Adreßbüchern genannt. Das verhinderte zwar die Diktaturen nicht, aber zumindest ist Geschichte online mit allerbesten Quellen dokumentiert.
So liegt eigentlich unverwechselbares wie einmaliges Potential für die innerstädtischen Höfe und Passagen Leipzigs auch perspektivisch darin, falls sich die heutigen Eigentümer dessen zunehmend bewußt werden und nicht nur ab und an zu "Events" oder Märkten einladen.
Auch wenn mit der "Wende" kaum mehr ein Eigentümer von Leipzig aus seine Unternehmungen leitet, ist es doch angeraten, regionale unternehmerische und wirtschaftsfördernde Aktivitäten langfristig wieder aufleben zu lassen und sich über Jahrhunderte bewährter bürgerliche Tradition zu besinnen. Denn hier geht es auch um ein neues stimmiges Innenstadtkonzept, das in allen Fragen von der ökologisch ausgereiften Energieversorgung und weg von der autogerechten Stadt, über Warenanlieferung und Entsorgung bis hin zu den Besucherströmen dauerhaft attraktiv gestaltet werden sollte. In den Diktaturfolgen wurden weitere Ursachen für gegenwärtige Zustände genannt,
Auf einen Überfluß, der gleichzeitig ein Manko darstellt, muß allerdings noch hingewiesen werden. Natürlich ist es toll, wenn die Universität Leipzig auch baulich mit der Massenbeköstigung von Studierenden sogar sozialistische Dimensionen übertrumpft, wo doch die Mensa größere Teile des Jahres geschlossen ist. Aber nicht nur zu DDR-Zeiten war es so, daß man sich auch bei knappem Geldbeutel unters Volk mischte und in einem Imbiß oder im Corso oder in einem anderen Café Menschen kennenlernte und dabei dem freien Gedankenaustausch frönen konnte. Damit verstreuten und verteilten sich die Massen an Studierenden individuell auf die gesamte Innenstadt. Das unterschied auch das Flair bereits zu Goethes Zeiten von einer Nix-wie-weg-Universität.

Schönes Wetter vor der „Mensa am Park“ am 24. März 2026
Abschließend wieder etwas zur Geschichte. Man muß natürlich bei alten Lithographien und Ansichtskarten einschränkend sagen, daß oft die kleinste Kaschemme als Prunksaal deklariert wurde und auch damals Besucherzahlen und Tage der Gaststättenöffnungen im Jahr geschönt waren.
Eine Ausdauerstube, wo man sich den ganzen Tag aufhielt, wird es heutzutage ebenso wenig geben wie ständige Programme auf Bühnen. Aber man kann sich das pulsierende städtische Treiben dennoch vorstellen, das mehr auf gemeinsames Erleben ausgerichtet ist.
Wo einst zu DDR-Zeiten das Kabarett der "Pfeffermühle" kritische Töne von sich gab und der naturnahe Innenhof mit Baum historisches Ambiente aufnahm, hatte noch vor hundert Jahren Anton Palmié seine Lokalitäten. Allein schon die genutzten Platzkapazitäten animieren zum Nachdenken.

Thomaskirchhof 16 im Jahre 1911
Denn heute befindet sich dort mächtig einbetoniert das Bach-Museum mit Betongarten und weitgehender Ausschaltung der Natur. Das folgt einstiger sowjetisch ausgerichteter Deckeldrauf-Kulturpolitik mit der Entfernung von Bachs und Gellerts (noch erhaltener) Gruft und einer groben, platten Bronzetafel in der Thomaskirche. Statt Wahrnehmung und Ausbau des gesamten Kulturerbes wollte man im Sinne von SED und Stasi bis auf die Thomaskirche und ggf. St. Nikolai alles Kirchliche weghaben. Daß dies nicht vollends gelang, z.B. die Thomaner eben nicht dazu gebracht werden konnten, in FDJ-Kleidung aufzutreten, wurde bereits erläutert.
Es ist also schon allein angesichts der weltweiten Bedeutung von Johann Sebastian Bach durchaus angebracht, all seine Wirkungsstätten nun mit weltweiter Unterstützung wiederherzustellen. Vielleicht kümmert man sich im Leipziger Stadtarchiv im Zuge der Digitalisierung endlich mal darum, daß nicht nur die Nachweise der Grabstätten der gesamten Familie Bach festgestellt werden, die im Bereich des Alten Johannis-Friedhofs begraben sein sollen, sondern vieler anderer Berühmtheiten.
Zugleich zeigen Konzerte wie heutzutage am Bach-Denkmal oder u.a. das Kindersingen in der Thomaskirche, daß die Kapazitäten für Musik keineswegs ausreichen!
Damit kommen wir wieder zum Ausgangspunkt dieses Beitrages zurück.
Wenn Richard Wagner heute von seiner Wohnstätte zurückschauen würde, hat er folgende Ansicht.

Und sein Weg in der Großen Fleischergasse ergibt heute (alle im März 2026) folgendes Bild:

Die Leipziger Attraktivität des 21. Jahrhundert setzt sich derzeit fort.

So hat er auch einen tollen Blick auf den Standort der Leipziger Matthäikirche.

Den zu Füßen der Stasi-Bauten gefälschten jetzigen Standort mit Max Klingers Denkmalsockel nebst Wagner-Imitat drauf können wir uns ersparen. Denn dies ist der heutige Matthäikirchhof

Hier sieht man weiterhin nicht nur einen typischen Stasi-Neubau, sondern das Bauwerk, von dem aus der sich selbst als bester Auslandsgeheimdienst der Welt deklarierende Machtapparat agierte. So liefen im Herbst 1989 nicht nur Telefondrähte heiß und Feuerstellen im Hochbetrieb, um von der Leipziger Zentrale der Auslandsspionage des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR aus möglichst geordnet den anstehenden Seitenwechsel zu organisieren.
Denn gerade mit dem Rückzug aus dem Gebäudekomplex und dessen Abgabe im Dezember 1989 mußten von anderen Stellen aus auch in Westdeutschland DDR- und SED-freundliche und gefügige Kader aus dem Westen für Leipzig angeworben und mit lukrativen Perspektiven und Immobilien versorgt werden, möglichst unter Anleitung und Führung hiesiger legendierter Strukturen.
Vielleicht sollte in der Runden Ecke doch lieber wieder eine Feuerversicherung einziehen, für die es eigentlich gebaut wurde. Die von der Stasi abgelegte Altkleiderspende mit Restmüllsammlung nebst Leergut (natürlich ohne die 1989 bereits gebräuchliche IBM-Technik) hat ihre Aufgabe erfüllt, zumal gravierende und schwerwiegendste SED- und Stasi-Verbrechen ohnehin bisher der Aufklärung und Aufarbeitung harren.
Daher sollte die Archivierung und wissenschaftliche Aufarbeitung dort weitergeführt werden, wohin in Nacht- und Nebelaktionen wichtige Unterlagen in Wendezeiten bereits verbracht wurden. Damit werden zugleich die Kosten für das Bundesarchiv reduziert und dessen Möglichkeiten wesentlich ausgeweitet. Denn am Standort wie dem Bunker Kossa kann man großzügig Flächen beplanen, die sich damit als internationaler Touristenmagnet entwickeln können, einerseits um zwei deutsche Diktaturen von der deutschen Wehrmacht bis zum 7-Tage-Überlebensbunker originär zu dokumentieren und andererseits, um die aktuelle Aufarbeitung je nach Freigabemöglichkeiten öffentlich zu machen und wo niemand mehr einen Herzinfarkt erleiden muß, der dies noch deckeln sollte.
Es sei denn, man will die 1990 eilends verbrachten Akten u.a. von SED-Bezirksleitung und anderen Einrichtungen wie der SED-Kreisleitung der Karl-Marx-Universität Leipzig nebst Traditionskabinett wieder zurückholen.
Damit wäre auch der Weg frei, daß wie in der Geschichte Leipzigs schon einmal an gleicher Stelle geschehen, eine Zwingburg wie hier oben zu sehen vollends verschwindet und mit der Wirkungsstätte von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach bis hin zu Carl Friedrich Zöllner und vielen anderen wieder Musik und hohe Baukultur gemäß der Deklaration von Davos 2018 hier einzieht.
Hier macht nicht nur die Ansiedlung der Musikschule Sinn. Hier kann auf dem Matthäikirchhof auch vor Zöllners Haus der Hof für Chöre eingerichtet werden. Vielleicht kann auch parallel zu den Thomanern ein neuer Mädchenchor entstehen, neue Instrumentalgruppen u.v.a.
Was einst von Leipzig als Musikstadt ausging und weltweit Gehör fand und weitergeführt wurde, kann definitiv mit Unterstützung und mit Hilfe heute weltweit musikausübender Gesellschaften und Musikfreunde eine neue Neukirche, gleich in welcher Trägerschaft, erschaffen, die auch heutigen und künftigen Interpretationsformen einen würdigen Raum gibt.
Hier ist die zivilisierte und insbesondere die Musikwelt selbst aufgerufen, die Stadtreparatur, die seit 1945 aussteht, auch mit den Alliierten des II. Weltkriegs und traditionsgemäß mit dem Schwedischen Königshaus endlich auszuführen und diesen jämmerlichen Resthaufen, der SED und Stasi in der Leipziger Stadtverwaltung und ihrem Klüngel immer noch goutiert, schlicht aus dem Wege zu räumen..

Matthäikirchof um 1910

























































